S 21 soll nun erst frühestens Ende 2031 in Betrieb gehen. Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper findet für die erneute Verzögerung deutliche Worte. Sollten sich die nun kursierenden Termine bestätigen, so sei „dies eine Hiobsbotschaft für Stuttgart und für das Projekt Stuttgart 21“.
Bringen neue Asylreformen endlich Entlastung?
Nordrhein-Westfalens Landesregierung stellt eine neue Asylreform vor. Am Düsseldorfer Flughafen sollen Asylgrenzverfahren starten, in der Erstaufnahmeeinrichtung Bochum gibt es künftig ein Screening. Außerdem sollen geflüchtete Kinder früher in die Kommunen kommen, damit sie schneller eine Regelschule besuchen können. In Rommerskirchen wird die angespannte Lage besonders deutlich: Drei Männer müssen sich dort einen kleinen Raum in der Flüchtlingsunterkunft teilen, die komplett voll ist. Die wenigen Plätze bringen die kleine Gemeinde an ihre Grenzen. Bürgermeister Martin Mertens bezweifelt, dass die Reformen wirklich Entlastung bringen, und spricht von einer enormen Belastung für kleine Orte wie Rommerskirchen. Flüchtlingsministerin Verena Schäffer bremst die Erwartungen und sagt, dass noch nicht klar ist, wie sich die Maßnahmen auf die Zahl der Geflüchteten auswirken. Trotz der neuen Reformen bleibt die Situation schwierig. Geflüchtete und Verantwortliche warten weiter darauf, dass sich endlich etwas verbessert.
Düsseldorfer laut Glücksatlas am glücklichsten
Düsseldorf schnappt sich laut Glücksatlas 2026 den Titel als glücklichste Stadt in NRW. Köln landet überraschend nur auf Platz zehn. Das sorgt für jede Menge Gesprächsstoff – viele Düsseldorfer und Kölner hätten mit diesem Ergebnis nicht gerechnet. Vor allem soziale und wirtschaftliche Unterschiede machen den Unterschied: In Düsseldorf sorgen Wohlstand und viele Freizeitmöglichkeiten für gute Laune. In Köln drücken dagegen hohe Mieten, große Bauprojekte und soziale Probleme auf die Stimmung.
Gericht bestätigt Haftstrafe für Wagenbauer Jacques Tilly
Das Urteil gegen Jacques Tilly in Russland sorgte weltweit für Schlagzeilen. Jetzt kam es heute überraschend zu einer Berufungsanhörung. Tillys Pflichtverteidigerin warf dem Gericht Verfahrensfehler vor. Sie wollte, dass ein Psychologe den Düsseldorfer Wagenbauer untersucht und der Prozess neu aufgerollt wird. Das Moskauer Gericht lehnt alle Forderungen der Verteidigung ab. Tilly müsste weiterhin achteinhalb Jahre ins Gefängnis. Tilly bleibt trotz des Urteils ruhig. Er sagt, er könne das Verfahren ohnehin nicht beeinflussen. Eine Berufung ist noch sechs Monate lang möglich.
Schutz für Hambacher Wald: Vertrag soll bis Ende 2026 stehen
Land, Kommunen, Naturschützer und RWE unterschreiben eine gemeinsame Erklärung – damit bekommt der Hambacher Wald endlich dauerhaften Schutz. Spätestens 2035 soll das Gebiet in öffentliche Hand übergehen. Der Vertrag legt fest: Aus dem Hambacher Wald wird ein Wildnisentwicklungsgebiet. Neue Waldkorridore verbinden die einzelnen Abschnitte miteinander. Bis Ende 2026 wollen alle Beteiligten einen verbindlichen Vertrag unterschreiben, der den Schutz des Waldes garantiert. RWE betont, wie wichtig der Schutz des Waldes für die Region ist. Der Konzern will sich jetzt vor allem um die Rekultivierung der Tagebauflächen kümmern und den Hambacher See entwickeln. Naturschützer, das Land NRW und die beteiligten Kommunen freuen sich über die Einigung.
Wolfswelpen mit Fläschchen aufgezogen
Im Panorama-Park in NRW ziehen Pfleger sieben Wolfswelpen mit der Flasche groß, nachdem ihre Mutter Finja plötzlich gestorben ist. Direkt nach der Geburt haben sie die Kleinen vom Rudel getrennt, damit sie überleben. Vier der Welpen bleiben im Park, drei sind nach Österreich umgezogen. Die Pfleger achten darauf, dass die Jungtiere trotz Handaufzucht wild bleiben und ihre natürlichen Instinkte behalten. Daniela und Ingo Hamm erzählen, wie anstrengend die Versorgung der kleinen Wölfe ist. Alle zwei bis vier Stunden müssen sie füttern – das kostet Kraft, aber die Bindung zu den Tieren wird jeden Tag stärker. Die jungen Wölfe wachsen gut heran und zeigen schon jetzt ihren eigenen Kopf. Später sollen sie als echte Wildtiere im Park leben und nicht zu zahmen Haustieren werden.
Premiere: Audi enthüllt die 3.Generation des Q7
Das Modell besticht traditionell durch Vielseitigkeit und viel Platz.