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Tipps & Tricks: Diese Kürbisse sollte man vor dem Essen schälen

Kürbisse haben teilweise eine dicke und harte Schale. Sollte man diese vor dem Essen entfernen oder kann man sie mitessen? Und wie sieht es bei speziell als „Zierkürbis“ gekennzeichnetem Fruchtgemüse aus? Die Antwort darauf erfahren Sie in diesem Video, bei dem die Tipps des Bundesamtes für Ernährung zusammenfassen.

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Vitaminmangel: Typische Symptome und richtiges Lebensmittel

Mangel an Vitamin B12 Die Leber kann eine fehlende Zufuhr dieses Vitamins eine Zeit lang ausgleichen. Gelingt das aber irgendwann nicht mehr, können bleibende Schädigungen des Rückenmarks die Folge sein. Symptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Leistungsminderung. Da Pflanzen kein Vitamin B12 enthalten, steuern Veganer besonders leicht in einen Vitamin B12-Mangel. Vitamin-B12-Lieferanten sind u.a. Fleisch, Milchprodukte und Eier. Eisenmangel Eisenmangel ist laut Tilman Grune vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung eine der häufigsten Mangelerscheinungen. Symptome: Blässe, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Probleme mit der Wärmeregulation oder Infektanfälligkeit. Von einem Eisenmangel sind wegen ihrer Regelblutung vor allem junge Frauen betroffen. Eisen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das laut Leitzmann vor allem in Leber, Rind- und Schweinefleisch, Hülsenfrüchten, Vollkornbrot, Hafer, Nüssen oder Spinat enthalten ist. Eisen ist wichtig für den Sauerstofftransport und die Zellatmung. Vitamin-D-Mangel Bei einem Defizit kann es zu schweren Veränderungen des Knochensystems kommen, auch Rachitis genannt. Vitamin-D-Mangel steht auch in Zusammenhang mit Infektionen sowie negativen Auswirkungen aufs Herz-Kreislaufsystem. Der Körper bildet dieses Vitamin selbst über die Haut. Nötig ist dazu allerdings UVB-Strahlung. Doch empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung eine täglich ungeschützte Sonnenlichtbestrahlung von fünf bis zehn Minuten. Das reicht für die körpereigene Vitamin-D-Synthese aus. Vitamin D ist auch im Fisch, Eier, Käse, Milch, Fleisch sowie Avocados und Pilze enthalten. Symptome: Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Nervosität, Herzrhythmusstörungen oder Müdigkeit. Vitamin-B-Mangel Symptome: Störungen des Blutbildes, Hautinfektionen und schweren Schwangerschaftskomplikationen. Jedes Blattgemüse beinhaltet Folat. Daneben ist es auch in Tomaten, Hülsenfrüchten, Milch- oder Vollkornprodukten und Weintrauben enthalten. Zink Es spielt eine große Rolle für das Immunsystem, den Hormonhaushalt und die Zellteilung. Symptome: Brüchige Nägel, Haarausfall, Probleme bei der Wundheilung, Durchfall. Die größte Menge Zink steckt in Brot - vor allem Vollkornbrot. Danach tragen Fleisch und Wurst sowie Milchprodukte wie Käse wesentlich zur Zufuhr des Nährstoffs bei.

Vitamin D, Eisen und Co.: Wie gesund sind Nahrungsergänzungsmittel wirklich?

Was sind Nahrungsergänzungsmittel? Das sind Produkte wie Tabletten oder Pulver. Sie ergänzen die normale Ernährung. Welche lohnen sich? Wer sich schlecht ernährt, schwanger ist oder viel Sport macht, kann Nahrungsergänzung brauchen. Vitamin D ist für ältere Menschen und Kinder wichtig. Schwangere sollten Folsäure nehmen. Auch Jod und Eisen können helfen. Für Vegetarier und Veganer sind Vitamin B12 und Omega-3-Fettsäuren wichtig. Was ist bedenklich? Nahrungsergänzungsmittel sind keine Medikamente. Die Hersteller müssen nur ein Online-Formular ausfüllen. Es wird nicht geprüft, ob das Produkt wirklich sicher ist. Die Regeln sind nicht so streng wie bei Medizin. Auch Menschen ohne Fachwissen dürfen solche Produkte verkaufen. Ernährungswissenschaftlerin Franziska Pusch warnt auch vor Produkten, die Influencer bewerben. Sie versprechen oft zu viel. Nahrungsergänzungsmittel können nicht vor Krankheiten schützen. Welche Schäden sind möglich? Zu viel von bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln kann krank machen. Verbraucherschützer warnen zum Beispiel vor dem giftigen Gas Ethylenoxid, das in pflanzlichen Produkten vorkommen kann. Zu hohe Mengen von Curcumin oder Piperin in Kurkuma-Produkten können der Leber schaden. Viele Kalziumpräparate sind zu stark dosiert. Das kann zu Nierensteinen oder verkalkten Gefäßen führen. Wirken Nahrungsergänzungsmittel wirklich? Das ist nicht bewiesen. Sie werden wie Lebensmittel behandelt – deshalb gibt es keine genauen Studien zur Wirksamkeit. Solche Studien wären zu teuer und aufwendig. Was sind Alternativen? Gesunde Ernährung ist besser. Man sollte viel Obst, Gemüse, Nüsse und pflanzliche Eiweiße essen. Weniger Fertiggerichte, weniger Fleisch, genug trinken. Wichtig ist auch: nicht rauchen, wenig Alkohol, auf das Gewicht achten.

Klimaanlagen-Forderung für Pflegeheime

Die Hitzewelle macht den Bewohnern und Mitarbeitern im Seniorenzentrum Krefeld ordentlich zu schaffen. Die Temperaturen steigen seit Tagen an. Das Seniorenzentrum stellt kurzerhand eine Wassernebel-Anlage auf die Terrasse. Sie sprüht feinen Nebel und verschafft allen draußen eine schnelle Abkühlung – das tut Bewohnern und Mitarbeitern richtig gut.

Ventilator oder Klimaanlage: Was ist besser für heiße Nächte im Schlafzimmer?

Heiße Sommernächte beeinträchtigen nicht nur die Schlafqualität, sondern können auch gesundheitliche Risiken wie Schlaganfälle erhöhen. Um das Schlafzimmer angenehm zu temperieren, stehen Verbraucher oft vor der Wahl zwischen einer Klimaanlage und einem Ventilator. Beide Geräte haben spezifische Vor- und Nachteile, die je nach Raumklima und persönlichen Bedürfnissen abgewogen werden sollten.

Ist Glutenfreies Brot Tatsächlich Besser Für Den Darm?

Glutenfreies Brot gilt oft als gesündere Alternative, doch Experten sind der Ansicht, dass dies nur für Menschen mit bestimmten Erkrankungen zutrifft. Ernährungswissenschaftler und Gastroenterologen weisen darauf hin, dass viele glutenfreie Brote stark verarbeitet sind und oft weniger Ballaststoffe enthalten als herkömmliches Brot. Viele dieser Produkte basieren auf raffinierter Stärke und Zusatzstoffen, die die Darmgesundheit nicht so effektiv unterstützen wie Vollkornbrot. Menschen mit Zöliakie profitieren am meisten von glutenfreiem Brot, da Gluten bei ihnen eine Immunreaktion auslöst, die den Dünndarm schädigt. Manche Menschen ohne Zöliakie leiden unter Glutenunverträglichkeit. In diesem Zustand kann der Verzicht auf Gluten Verdauungsbeschwerden lindern, ohne den Darm zu schädigen. Experten gehen davon aus, dass es keinen einfachen Heimtest für Glutenunverträglichkeit gibt. Daher sollten Ernährungsumstellungen idealerweise mit einem Arzt oder einer anderen medizinischen Fachkraft besprochen werden. Achten Sie beim Kauf von glutenfreiem Brot auf Vollkornzutaten, mindestens drei Gramm Ballaststoffe pro Scheibe und einen möglichst geringen Anteil an Zusatz- und Konservierungsstoffen. Experten empfehlen außerdem, den Fokus auf eine insgesamt gesunde Ernährung mit vielen Vollwertprodukten zu legen, anstatt sich auf glutenfreie Kennzeichnungen als Garantie für eine überlegene Nährstoffversorgung zu verlassen.

Warum Ein Spaziergang Am Arbeitsplatz Sie Zu Einem Besseren Mitarbeiter Machen Kann

Für Büroangestellte kann ein typischer Arbeitstag aus acht oder mehr Stunden Sitzen am Stück bestehen. Doch nur weil es als normal gilt, heißt das nicht, dass es nicht gesundheitsschädlich ist. Langes Sitzen kann laut Experten das Risiko für Übergewicht, Herzerkrankungen und Typ-2-Diabetes erhöhen. Eine neue Studie, veröffentlicht im British Journal of Sports Medicine, ergab, dass fünfminütige Bewegungspausen am effektivsten das Wohlbefinden steigern und gleichzeitig die Produktivität am Arbeitsplatz erhalten. An der Studie nahmen 11.000 US-amerikanische Angestellte teil, die täglich Fragebögen zu ihrer Müdigkeit, Stimmung und Arbeitsleistung ausfüllten. Die Teilnehmer wurden gebeten, alle 30 Minuten, jede Stunde oder alle zwei Stunden eine fünfminütige Gehpause einzulegen. Die Ergebnisse zeigten, dass ein fünfminütiger Spaziergang pro Stunde die größte und praktikabelste Verbesserung von Produktivität, Stimmung und Aufmerksamkeit bewirkte. Laut Studienleiter Keith Diaz können Bewegungspausen „exekutive Funktionen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis verbessern“ und so häufig die Arbeitsleistung steigern.

Essen Sie Diese Lebensmittel, Um Den Cortisolspiegel Auf Natürliche Weise Zu Senken

Cortisol ist ein Hormon, das dem Körper hilft, auf Stress zu reagieren, indem es in herausfordernden oder gefährlichen Situationen die natürliche „Kampf-oder-Flucht“-Reaktion aktiviert. Anhaltend erhöhte Cortisolwerte können zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen, darunter Gewichtszunahme und chronische Erkrankungen. Die folgenden Lebensmittel können jedoch helfen, den Cortisolspiegel zu regulieren und zu senken: Dunkle Schokolade Kleine Mengen dunkler Schokolade mit mindestens 70 % Kakaoanteil können den Cortisolspiegel senken, da sie reich an Antioxidantien und Flavonoiden ist. Grüner Tee Grüner Tee ist ebenfalls reich an Antioxidantien und enthält die entspannende Aminosäure L-Theanin. Daher ist er ein ideales Getränk bei Stress. Avocado Avocados sind reich an Kalium und Magnesium, einem Mineralstoff, der Stress entgegenwirkt. Sie fördern die Muskelentspannung und den Schlaf und helfen so, Cortisol entgegenzuwirken. Beeren Beeren wie Blaubeeren, Cranberries und Himbeeren enthalten Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen und den Cortisolspiegel sowie oxidativen Stress reduzieren. Nüsse Nüsse wie Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Paranüsse und Cashewnüsse besitzen aufgrund ihres Gehalts an gesunden Fetten, Magnesium, Antioxidantien und B-Vitaminen allesamt stressmindernde Eigenschaften.

Kältekammer bei -87 Grad: Frösteln im Hochsommer

Eine Kältekammer in Wernigerode bietet eine innovative Abkühlung im Hochsommer: bei -87 Grad können Besucher eine wohlverdiente Abkühlung bekommen.

Familie nahm Abschied: Marcel ruht nun in Frieden

Die Leidensgeschichte von Marcel aus Niederösterreich, der nach einem Unfall unter extremen Schmerzen litt, klingt noch immer nach. Bei einem Waldbegräbnis nahm seine Familie Abschied.

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Mann baut eigene Schwimmprothese für 300 Euro – mit Teilen von Temu und AliExpress

Ein Mann, der sich eine 42.000‑Euro‑Prothese nicht leisten konnte, hat sich für nur 300 Euro selbst eine Schwimmprothese gebaut – mit Teilen von Temu, AliExpress und Amazon. Der 46‑jährige Alex Young aus England entwickelte die Sonderanfertigung nach der Amputation seines rechten Beins. Zuvor hatte er bereits eine Gehprothese für rund 120 Euro gebaut. Mit seiner neuen Erfindung konnte er erstmals seit zwei Jahren wieder mit seiner Freundin im Meer schwimmen. Nun will er eine Radprothese bauen, an einem Triathlon teilnehmen und auf bezahlbare Lösungen für Amputierte aufmerksam machen.

Frau berichtet: Nach Verhütungsspritze auf einem Auge erblindet

Eine Mutter aus Schottland sagt, sie habe ein Auge verloren, nachdem sich Hirntumoren entwickelt hätten, die sie mit der Verhütungsspritze Depo‑Provera in Verbindung bringt. Die 47‑Jährige hat sich einer Klage gegen Pfizer angeschlossen und kritisiert unzureichende Warnhinweise. Pfizer betont, die Patientensicherheit habe oberste Priorität und verweist auf einen 2024 ergänzten Warnhinweis. Die Frau fordert nun, dass Risiken klar kommuniziert werden, damit Frauen informierte Entscheidungen treffen können.

Apotheken sollen flexibler öffnen dürfen

Geplante Lockerungen bei Apotheken-Öffnungszeiten könnten die Versorgung vor allem auf dem Land verschlechtern. Patientenschützer warnen vor gefährlichen Betreuungslücken.

Mikrobiom: Unser inneres Ökosystem und seine wichtigsten Einflussfaktoren

Diese Woche feiert die Mikrobiom Forschung den „Austrian Microbiome Day“. Gemeinsam mit Wissenschaftlerin Christine Moissl-Eichinger schauen wir uns Mikrobiom genauer an. Wie entsteht es und wie können wir es mit unserer Ernährung beeinflussen?

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Neue Studie aus Bayern: Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zeigt einen leichten Anstieg von Darmkrebs bei 20- bis 39-Jährigen. Insgesamt bleibt die Erkrankung vor dem 50. Lebensjahr aber selten.

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Organspende: Widerspruchsregelung nötig?

In Deutschland warten mehr als 8000 Menschen auf ein Spenderorgan, doch die Zahl der Organspenden bleibt viel zu niedrig. Jetzt wird im Bundestag erneut über die Widerspruchsregelung diskutiert. Für viele Betroffene geht es dabei um Leben oder Tod.

Überraschende Wege, Wie Ananas Ihre Gesundheit Fördern Kann

Süß, saftig und nährstoffreich – Ananas ist mehr als nur eine tropische Leckerei. Die beliebte Frucht enthält eine Mischung aus Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und einem einzigartigen Enzym namens Bromelain, dem Forscher verschiedene gesundheitliche Vorteile zuschreiben. Einer der größten Vorteile der Ananas ist ihr hoher Gehalt an Antioxidantien. Diese Pflanzenstoffe schützen die Körperzellen vor Schäden und können die langfristige Gesundheit fördern. Ananas ist zudem eine gute Ballaststoffquelle, die zu einer gesunden Verdauung und einer gesunden Darmflora beiträgt. Frische Ananas enthält Bromelain, ein Enzym, das beim Abbau von Proteinen hilft und die Verdauung unterstützt. Der Vitamin-C-Gehalt der Frucht fördert außerdem die Eisenaufnahme, die eine wichtige Rolle beim Sauerstofftransport im Körper spielt. Obwohl Ananas eine gesunde Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung sein kann, kann sie bei übermäßigem Verzehr Verdauungsbeschwerden verursachen. Experten weisen darauf hin, dass Menschen mit einer Ananasallergie oder solche, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, mit der Frucht vorsichtig sein sollten.

Die Sonne und die UV-Strahlen: So gesund und schädlich sind sie

Ohne die Sonne wäre unser Leben nicht möglich. Sonnenstrahlen unterstützen die Photosynthese bei Pflanzen, sorgen für Licht und Wärme. Sie setzt Glückshormone frei und löst gute Stimmung aus. Außerdem steigert sie die Durchblutung, fördert unsere Leistungsfähigkeit und aktiviert in der Haut das lebenswichtige Vitamin D. Wenn wir uns aber länger als 20 Minuten ungeschützt in der Sonne aufhalten, droht uns der Sonnenbrand. Sie beschleunigen den Hautalterungsprozess. Im schlimmsten Fall kann die Sonne aber Hautkrebs verursachen. Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Mehr als 300.000 Menschen bekommen nach Angaben der Deutschen Krebshilfe die Diagnose gestellt. 2009 hat die WHO UV-Strahlung in die höchste Kategorie krebserregender Stoffe eingeordnet. Besonders gefährdet an Hautkrebs zu erkranken sind Menschen, die helle Haut, Sommersprossen und blonde Haare haben. Wir erzählen, wie Sie sich von der UV-Strahlen schützen sollen.

Muskelkater: Tipps zum Umgang mit den Schmerzen

Laufen, Joggen, Walken, Fitness - all das hält zwar fit, aber kann auch zu Muskelkater führen. Muskelkater ist ein schmerzhafter Begleiter, der allerdings in den meisten Fällen nicht dauerhaft zum Problem wird. Der Mythos, dass Muskelkater durch die Bildung von zu viel Milchsäure im Muskel verursacht wird, stimmt nicht. Im Gegensatz dazu gilt es als sicher, dass feine Risse in den Muskelfasern die Schmerzen auslösen. Der Schmerz tritt erst am nächsten Tag ein. Zunächst entstehen winzige Risse, die sich mit Wasser füllen. Erst wenn der Körper die Entzündungsprodukte aus dem Gewebe abgibt, entstehen die bekannten Schmerzen. Während eines Muskelkaters sollte man anspruchsvollen Sport vermeiden. Ein leichter, aufbauender Sport wie Schwimmen oder Fahrradfahren darf trotzdem stattfinden. Wer seine Sporteinheit mit einem Warm-up startet, hat weniger Aussichten auf einen schmerzhaften Muskelkater. Ernährung stärkt: Regenerierende Stoffe wie Calcium oder Magnesium sowie muskelentspannende Stoffe wie Lycopin oder Flavonoide helfen. Die Einnahme von Medikamenten wird gegen Muskelkater nicht empfohlen. Treten schon während des Sports starke Muskelschmerzen auf, sollte man zum Arzt gehen. Muskelkater ist schnell überstanden. Gewöhnlich halten die Schmerzen zwischen zwei und sechs Tage an.

So viele Krankmeldungen wie nie: AOK Fehlzeiten-Report 2025

Die Zahl der Krankschreibungen in Deutschland hat einen neuen Rekord erreicht. Laut dem AOK Fehlzeiten-Report 2025 meldet sich jeder Beschäftigte im Schnitt 2,3 Mal pro Jahr krank. Damit stieg die Zahl der Krankmeldungen auf 228 Fälle je 100 AOK-Mitglieder – mehr als der bisherige Höchstwert von 2023 (225 Fälle). Insgesamt nahmen die Krankmeldungen um 1,5 % zu, die Krankheitstage pro Fall gingen aber leicht zurück. Atemwegserkrankungen als häufigste Erkrankung: Am häufigsten fehlten Beschäftigte wegen Atemwegserkrankungen (27,9 %), darunter Erkältungen und Corona-Erkrankungen. Das entspricht 82,2 Fällen je 100 AOK-Mitglieder. Danach folgen Muskel- und Skeletterkrankungen (13,7 %). An dritter Stelle stehen psychische Erkrankungen: Hier steigt Zahl der Ausfalltage seit Jahren. Laut AOK nahmen die Fehltage wegen psychischer Probleme in den letzten zehn Jahren um 43 % zu. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht darin ein Alarmsignal und warnt vor Überlastung, Zeitdruck und Arbeitsverdichtung. Telefonische Krankmeldungen kein relevanter Faktor: Die telefonische Krankschreibung wird oft als Grund für den Anstieg der Krankmeldungen genannt. Doch laut AOK-Report stimmt das nicht: 2024 gab es 26,4 Millionen Krankmeldungen wegen Atemwegserkrankungen, aber nur 145.000 telefonische Krankschreibungen.

Depression: Symptome, Ursachen und Behandlung

Eine Depression ist eine psychische Erkrankung. Betroffene fühlen sich leer, hoffnungslos und niedergeschlagen. Die Krankheit kann im schlimmsten Fall mit einem Suizid enden. Laut WHO leben über 322 Millionen Menschen weltweit mit Depressionen, über vier Millionen davon in Deutschland. Welche Ursachen hat eine Depression? Eine Depression entsteht durch das Zusammenspiel vieler Faktoren. Häufige Auslöser sind Schicksalsschläge, Krankheiten oder Stress im Erwachsenenalter. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Frauen, Singles, Stadtbewohner, Menschen mit wenig sozialen Kontakten oder niedrigem Bildungsstand sowie Menschen mit Suchtproblemen. Oft liegt der Ursprung der Krankheit in belastenden Kindheitserfahrungen oder einer gesteigerten Empfindlichkeit gegenüber Stress. Genetische Veranlagung spielt ebenfalls eine Rolle: Kinder depressiver Eltern haben ein erhöhtes Risiko. Welche Arten von Depressionen gibt es? Depression hat verschiedene Formen und Ausprägungen: • Unipolare Depression: Depressive Phasen wechseln mit symptomfreien Zeiten. • Bipolare Depression: Wechsel zwischen depressiven und manischen Phasen, in denen Betroffene euphorisch und impulsiv sind. • Dysthymie: Chronische, leichtere Depression, die über zwei Jahre oder länger andauert. Zusätzliche Formen: • Winterdepression: Tritt meist in den dunklen Monaten auf. • Prä-/Postnatale Depression: Betrifft Frauen in der Schwangerschaft oder nach der Geburt. • Burnout-Syndrom: Lang anhaltender Stresszustand, oft mit Depression verbunden. • Maskierte Depression: Depression äußert sich durch körperliche Beschwerden ohne organische Ursachen. Wie wird eine Depression behandelt? Es gibt verschiedene Wege, Depressionen zu behandeln: • Medikamente (Antidepressiva) lindern Symptome wie Antriebslosigkeit, heilen jedoch nicht. Sie helfen oft in Kombination mit anderen Therapien, müssen aber individuell angepasst werden, da Nebenwirkungen möglich sind. • Psychotherapie: Hier gibt es zwei Hauptansätze: Kognitive Verhaltenstherapie: Der Patient lernt, depressive Denkmuster zu erkennen und umzuformen, meist in wöchentlichen Sitzungen. Tiefenpsychologische Therapie: Hierbei werden Ursachen der Depression, oft in Kindheitserfahrungen, erforscht und bearbeitet.

Sommerzeit ist Mückenzeit: Das hilft bei einem Mückenstich

Jedes Jahr aufs Neue freut man sich über den Sommer. Endlich raus! Doch auch die Insekten - vor allem Mücken - genießen das schöne Wetter und stürzen sich auf den Menschen. Mückenstiche sind die Folge. Die können ganz schön lästig sein. Erst Recht, wenn sie starken Juckreiz oder Schwellungen hervorrufen. Dabei wird der Juckreiz gar nicht von der Mücke selbst hervorgerufen, sondern von unserem eigenen Körper. Doch mit einigen Hausmitteln kann man viel gegen die lästigen Stiche tun. Aber ein in keinem Fall: Kratzen!

Deutschland ächzt unter der Hitze: Sechs Tipps für besseren Schlaf

Die Temperaturen steigen vielerorts auf Hochsommerwerte. Das kann man tun, um besser zu schlafen.

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