Auch verurteilte Straftäter müssen manchmal zum Arzt. Damit sie das Gefängnis nicht jedes Mal verlassen müssen, hat die JVA Amberg eine eigene Praxis eingerichtet. Zwei Ärzte berichten aus ihrem Arbeitsalltag mit den Gefangenen und erklären, warum die Substitution von Drogen wichtig ist.
So unterscheiden sich Erkältung, Grippe und Corona
Nicht jeder Husten bedeutet Covid-19, nicht jedes leichte Fieber muss Vorbote der Grippe sein. Viele Symptome solcher Infekte sind unspezifisch und ähneln sich. Aber es gibt auch Unterschiede zwischen einer Grippe, Erkältung und Corona. Ein Überblick.
Infos zu Masern, die Sie wissen sollten
Die Masern sind eine nicht zu unterschätzende Viruserkrankung, gegen die Kinder geimpft werden sollten. Als Masern wird eine hochansteckende, akute Viruserkrankung mit dem Masernvirus bezeichnet. Zunächst treten erkältungs- und grippeähnliche Symptome wie hohes Fieber, Husten und Schnupfen auf. Als nächstes kommt der rote Hautausschlag hinzu. Ein Mensch kann die Masern nur einmal in seinem Leben bekommen, danach ist er immun gegen diese Krankheit. Bei Kindern sind die Masern relativ harmlos. Erwachsene Patienten können jedoch unter schweren Folgeerkrankungen leiden wie u.a. einer Lungen- oder Mittelohrentzündung. Masern sind extrem ansteckend und erfolgt durch eine Tröpfcheninfektion. Die Inkubationszeit beträgt acht bis zehn Tage. Der Ausschlag tritt erst nach rund zwei Wochen nach der Ansteckung auf. Das Masernschutzgesetz ist am 1. März 2020 in Kraft getreten. Danach sollen Schul- und Kindergartenkinder wirksam vor Masern geschützt werden.
Diese Hausmittel helfen gegen Fieber
Bei Fieber ist der Körper viel wärmer als bei Normaltemperatur. Man schwitzt viel, um sich abzukühlen. Das Schwitzen führt zum Flüssigkeitsverlust. Deswegen muss man bei Fieber viel trinken, um den Flüssigkeitsmangel wieder auszugleichen. Empfohlen sind Wasser, Tee, eine Suppe oder isotonische und elektrolytische Getränke. Auch durch die frisch gepressten Säfte erhält man viele Vitamine. Honig unterstützt das Immunsystem, denn er hat antientzündliche Wirkstoffe. Bei Erkältung und grippalen Infekten ist der Honig immer eine gute Wahl. Honig sollte aber erst in den Tee gegeben werden, wenn er etwas abgekühlt ist, damit die Inhaltsstoffe nicht zerstört werden. Auch der Knoblauch und die Zwiebel enthalten viele wohltuenden Eigenschaften. Ingwer wirkt gegen Fieber, Husten und andere häufige Erkältungssymptome. Er hilft am besten aufgebrüht als Tee. Essig hat eine kühlende Wirkung auf die Haut. Deswegen wird er als Wickel gegen Fieber benutzt.
Das hilft bei einer Erkältung
Die klassische Erkältung kommt mit den üblichen Verdächtigen: Schnupfen, Husten und Halsschmerzen. Erwachsene erwischt es zwischen zwei und vier Mal pro Jahr. Kinder sind pro Jahr sechs bis zehn Mal erkältet. Die Dauer einer Erkältung mit Inkubationszeit und Abklingen der Symptome liegt im Schnitt bei sieben bis zehn Tagen. Bei einer einfachen Erkältung sollte man zu Hause bleiben, um andere nicht anzustecken. Tipps bei Erkältungen: Ausreichend trinken, vor allem Wasser und Tee. Wer stark schwitzt, kann Elektrolyte zuführen. Inhalieren hat einen positiven Effekt: Schleimhäute werden befeuchtet, zäher Schleim besser abgehustet. Wadenwickel helfen bei Fieber. Sie sind eine sinnvolle Maßnahme, bevor man zu fiebersenkenden Mitteln greift. Bewegung an der frischen Luft fördert die Genesung und reduziert Muskelbeschwerden, eine häufige Begleiterscheinung bei Erkältung. Beliebte Hausmittel gegen Erkältung Heiße Hühnersuppe: Viele Experten bestätigen eine entzündungshemmende Wirkung von Hühnersuppe mit Vitaminen, Eisen und Zink, die das Immunsystem stärkt. Heiße Milch mit Honig Honig beinhaltet viele entzündungshemmende Inhaltsstoffe. Sanddorn-Öl enthält viele Vitamine und entzündungshemmende Inhaltsstoffe. Zwiebelwickel auflegen: Zwiebeln klein hacken, sie mit einem Nudelholz quetschen und in einem Tuch auf den Hals oder die Ohren halten. Sie enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe, vor allem Vitamin C und Kalium. Rote-Bete-Saft: Rote-Bete-Saft beinhaltet viele sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Betanin, was einen sehr positiven Einfluss auf das Immunsystem hat. Inhalation mit Kamille oder Pfefferminzöl Experten bestätigen die positive Wirkung, besonders für die oberen Atemwege.
Brustkrebs: 5 Fakten zur Krebserkrankung
Diagnose Brustkrebs: Das erhalten jährlich etwa 70.500 Frauen in Deutschland. Das Durchschnittsalter liegt bei 65 Jahren, es kann aber auch deutlich jüngere Frauen treffen. Hier sind fünf Fakten zu Brustkrebs: 1. Laut dem Robert-Koch-Institut ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. 28 Prozent aller Tumore sind bei Frauen in der Brust. 2. Die Zahl der Erkrankungen steigt seit 1980 stetig an. 2012 waren es noch rund 57.000 erkrankte Frauen. 3. Seit den 1990er Jahren ist die Todesrate jedoch gesunken. 2018 starben rund 22 Frauen je 100.000 Personen an Brustkrebs. 4. Diese Ursachen können die Wahrscheinlichkeit einer Brustkrebserkrankung erhöhen: Übergewicht, Bewegungsmangel, Typ II Diabetes mellitus, Ungesunde Ernährung, Konsum von schädlichen Genussmitteln (z.B. Alkohol und Nikotin), Langfristiger Ersatz von weiblichen Sexualhormonen, Dichtes Brustgewebe, Mehrere Fälle von Brust- und Eierstockkrebs in der Familie und die Bestrahlungen des Brustkorbes in der Kindheit. 5. Die Früherkennung ist sehr wichtig. Bereits ab dem 20. Lebensalter können Frauen die Vorsorge von der Krankenkasse bezahlen lassen. Zur Früherkennung zählen Screenings, Abtastungen und die Mammographie.
Alles rund um die Mammographie
Brustkrebs ist gefährlich, und Prävention hilft, ihn einzudämmen. Seit 2005 werden in Deutschland die Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre zur Mammographie eingeladen. Die Untersuchung dauert in der Regel 10 Minuten. Die Brust wird zwischen Röntgenröhre und Filmtisch gelegt und vorsichtig zusammengedrückt. Anschließend beurteilt die Ärztin oder der Arzt die Bilder. Laut EU-Kommission sollen jene Zahlen noch einmal deutlich wachsen. Im März 2021 aktualisierte man dort die Brustkrebsleitlinien, wonach künftig auch Frauen zwischen 45 und 49 sowie zwischen 70 und 74 Jahren in das Mammographie-Screening einbezogen werden sollen. Man sollte die Mammographie nicht als präzises Diagnose-, sondern vielmehr als Hinweis-Instrument sehen. Ein Forscherteam um den Radiologen Thao-Quyen Ho von der University of California hat rund drei Millionen Screening-Daten von Frauen zwischen 40 und 79 Jahren ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass bei rund neun Prozent der Mammographien ein falscher Positiv-Befund attestiert wurde. Über einen Zeitraum von zehn Jahren wurde jede zweite, jährlich gescreente Patientin wegen eines unbegründeten Brustkrebsverdachts zur Nachuntersuchung einbestellt. Man sollte deswegen den Blick auf erfolgversprechende Alternativen zur Mammographie nicht verlieren. Es gibt auch Ultraschall und MRT. Liebling der meisten Radiologen scheint ohnehin die so genannte Tomosynthese zu sein. Sie durchleuchtet – im Unterschied zur Mammographie.
Warum Es Beim Eisessen Tatsächlich Zum „Hirnfrost“ Kommt (Der Nerv Hinter Dem Schmerz)
Wer kalte Leckereien zu schnell verzehrt, löst damit oft einen plötzlichen, stechenden Kopfschmerz aus – den sogenannten „Brain Freeze“ (Kältekopfschmerz). Dieses unangenehme Gefühl entsteht, wenn eine eiskalte Substanz den Gaumen oder den hinteren Rachenraum berührt. Der extreme Temperaturabfall bewirkt als Schutzreflex eine rasche Verengung der umliegenden Blutgefäße. Unmittelbar darauf weitet der Körper diese Gefäße wieder, um warmes Blut in den abgekühlten Bereich zu leiten. Dieser plötzliche Wechsel zwischen Verengung und Erweiterung aktiviert Schmerzrezeptoren in den Gefäßwänden. Die dabei entstehenden Signale werden über den Trigeminusnerv – eines der wichtigsten sensorischen Nervensysteme im Kopfbereich – weitergeleitet. Da dieser Nerv auch das Gesicht versorgt, interpretiert das Gehirn den Ursprung des Schmerzes falsch. Man spricht hierbei von übertragenem Schmerz; infolgedessen spürt man den Schmerz eher an der Stirn als im Mund. Glücklicherweise ist dieses heftige Empfinden völlig harmlos und klingt meist innerhalb weniger Sekunden wieder ab. Man kann die Linderung beschleunigen, indem man die warme Zunge gegen den Gaumen drückt.
Warum Du Dich Nach Dem Essen Schläfrig Fühlst (Und Es Nicht Nur Am Blutzucker Liegt)
Sich nach einer üppigen Mahlzeit schläfrig zu fühlen, ist ein weitverbreitetes Phänomen. Auch wenn viele Menschen plötzliche Blutzuckerspitzen dafür verantwortlich machen, liegen der Ursache komplexe biologische Vorgänge zugrunde. Bei der Nahrungsaufnahme schaltet das vegetative Nervensystem aktiv in den sogenannten „Rest-and-Digest“-Modus (Ruhe- und Verdauungszustand) um. Diese Umstellung senkt auf natürliche Weise die Herzfrequenz und fördert ein Gefühl tiefer Entspannung. Gleichzeitig leitet der Körper vermehrt Blut in den Magen-Darm-Trakt. Diese Umverteilung unterstützt den Magen dabei, Nährstoffe effizient aufzuspalten, verringert jedoch vorübergehend die allgemeine körperliche Wachheit. Zudem regt das Essen das Gehirn dazu an, schlaffördernde Hormone wie Serotonin und Melatonin auszuschütten. Mahlzeiten, die reich an Kohlenhydraten und Proteinen sind, beschleunigen diesen chemischen Signalprozess. Auch die körperliche Dehnung des Magens aktiviert den Vagusnerv, der dem Gehirn direkt signalisiert, einen Gang herunterzuschalten. Das Verständnis dieser normalen körperlichen Reaktionen kann Ihnen helfen, Ihr Energieniveau nach dem Essen besser zu steuern.
Verbreitung steigt: Tigermücke wieder vermehrt in Mittelfranken
Klein, nervig und ein juckender Stich. Mücken sind in Deutschland nichts Neues, doch in den letzten Jahren hat sich eine neue Art breitgemacht. Die Tigermücke. Inzwischen verbreitet sie sich auch in Mittelfranken. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit beobachtet im Monitoring seit rund vier Jahren die Verbreitung der Population – mit dem Einsatz von Mückenfallen. Im Labor wird anhand von körperlichen Merkmalen eine Artenbestimmung vorgenommen. Auf Krankheitserreger werden die Insekten beim LGL jedoch nicht getestet. Der Verbreitungsraum der Tigermücke liegt vor allem nah beim Menschen.
Sie werden oft für betrunken gehalten: Schwestern leiden an seltener Nervenkrankheit
Die Schwestern Olivia Dews (28) und Charlotte Casey (25) leben mit Friedreich-Ataxie, einer seltenen Nervenkrankheit, deren Symptome oft mit Trunkenheit verwechselt werden. Beide Mütter sorgen sich, dass ihre Erkrankung fortschreitet und ihre Kinder früher als erwartet ohne Mutter aufwachsen könnten. Deshalb setzen sie sich für den Zugang zu Omaveloxolon ein, einem Medikament, das das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen könnte.
Gehen Sie Schneller, Nicht Länger, Um Ihre Gesundheit Zu Fördern
Entgegen der weitverbreiteten Ansicht, man müsse täglich 10.000 Schritte zurücklegen, um gesund zu bleiben, haben Studien gezeigt, dass auch die Intensität des Gehens eine entscheidende Rolle spielt. In einer im British Journal of Sports Medicine veröffentlichten Studie stellten Forscher fest, dass Menschen, die ihre Gesundheit verbessern wollen, ohne ihr tägliches Schrittpensum zu erhöhen, schneller gehen sollten. Die Studie untersuchte den Gesundheitszustand von einer halben Million Menschen im Vereinigten Königreich, um die Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und deren Zusammenhang mit körperlicher Aktivität zu erforschen. Den Ergebnissen zufolge verringerte sich das Sterberisiko bei Personen, die täglich weniger als 5.000 Schritte in zügigem Tempo zurücklegten, im Vergleich zu jenen, die langsamer gingen. Gleichzeitig zeigte sich auch bei Menschen, die langsamer, dafür aber über längere Zeiträume hinweg gingen, eine vergleichbare Senkung des Sterberisikos durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Studie legt nahe, dass es sich für Personen, die weniger als 5.000 Schritte am Tag machen, lohnt, die Intensität ihrer Spaziergänge zu steigern – etwa durch ein Tempo von 100 Schritten pro Minute. Eine Möglichkeit, die Intensität des Gehens zu bestimmen, ist die Beobachtung der eigenen Atmung. Wenn man versucht, ein Lied zu singen, und dies schwerfällt, liegt das Gehtempo wahrscheinlich bei etwa 90 bis 100 Schritten pro Minute.
Der Mythos, Dass Das Knacken Der Fingergelenke Den Gelenken Schadet
Über Generationen hinweg wurde davor gewarnt, dass das Knacken der Fingergelenke zu Arthritis führen könne. Selbst Mediziner glaubten mehr als fünfzig Jahre lang an diesen Mythos – vor allem aufgrund früher Annahmen über Gelenkreibung und -verschleiß. Ärzte vermuteten, dass die wiederholte, kraftvolle Dehnung der Gelenke den schützenden Knorpel auf Dauer schädigen würde. Moderne Forschungsergebnisse, etwa von Harvard Health, haben diesen weitverbreiteten Glauben jedoch gründlich widerlegt. Wissenschaftler fanden heraus, dass das Knackgeräusch tatsächlich durch das Platzen von Gasblasen in der Gelenkflüssigkeit entsteht. Beim Ziehen oder Biegen der Finger sinkt der Druck im Gelenk, wodurch gelöste Gase rasch entweichen. Der bekannteste Beleg hierfür stammt von Dr. Donald Unger, einem Arzt, der ein lebenslanges Selbstexperiment durchführte. Er ließ fünfzig Jahre lang täglich zweimal die Gelenke seiner linken Hand knacken, während er seine rechte Hand in Ruhe ließ. Spätere Röntgenaufnahmen zeigten keinerlei Unterschiede im Gesundheitszustand der Gelenke und keinerlei Anzeichen von Arthritis an beiden Händen. Umfangreiche medizinische Studien haben seine Ergebnisse inzwischen bestätigt und belegt, dass diese Gewohnheit zwar Geräusche verursacht, für die Gelenke jedoch im Grunde harmlos ist.
Fast jede zweite Notaufnahme in Deutschland überlastet
Fast jede zweite Notaufnahme in Deutschland ist überlastet. Eine aktuelle DGINA-Umfrage zeigt die angespannte Lage in den Kliniken.
Pille gegen Rauchen
Rund 12 Millionen Deutsche rauchen - Reporter Alf Porada ist einer davon. Mit einer rezeptfreien Anti-Rauch-Pille aus Polen will er endlich aufhören. Doch wie sicher ist das Mittel und hilft es wirklich? Wir machen den Test!
Nachts plötzlich schweißgebadet: Was dahinterstecken kann
Nasses Bettzeug und durchgeschwitzte Kleidung können mehr als nur eine unangenehme Nacht bedeuten. Neben harmlosen Auslösern kommen auch Infektionen, hormonelle Veränderungen oder andere Erkrankungen infrage. Welche Warnzeichen wichtig sind.
Ab wann Schnarchen nicht mehr harmlos ist
Schnarchen nervt vor allem den Partner – meistens ist es aber harmlos. Doch wenn nachts immer wieder die Atmung aussetzt, kann eine Schlafapnoe dahinterstecken. Welche Warnzeichen ernst genommen werden sollten und wann eine Untersuchung sinnvoll ist.
Warum das Auge manchmal zuckt – und wann es ein Warnsignal sein kann
Plötzlich flattert das Augenlid – meistens harmlos, aber ziemlich nervig. Häufig stecken Stress, Schlafmangel oder zu viel Bildschirmzeit dahinter. Doch wann sollte man das Zucken ärztlich abklären lassen?
Schwindel, Übelkeit, Kreislauf: Was Fahrgeschäfte mit dem Körper machen
Für viele gehört eine rasante Karussellfahrt zur Wiesn dazu. Doch schnelle Drehungen und starke Beschleunigungen können den Gleichgewichtssinn und Kreislauf belasten – besonders bei empfindlichen Menschen.
Alzheimertag: Wenn das Vergessen bleibt
Am heutigen Welt-Alzheimertag rückt eine Krankheit in den Fokus, von der in Deutschland mehr als eine Million Menschen betroffen sind. Medikamente können den Verlauf zwar verlangsamen, das Vergessen aber nicht stoppen.
Krankenhausreform: Regionalkonferenz in Lübeck
Im kommenden Jahr soll sich bei der Gesundheitsversorgung einiges ändern. Jetzt geht die Krankenhausreform in Schleswig-Holstein langsam in die Phase der Umsetzung. Am Montag fand in Lübeck die erste von sechs Regionalkonferenzen statt. Dort stellt das Ministerium die Ziele für die Versorgung in den verschiedenen Regionen vor. Es ging um die Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Lübeck.
Wie fühlt sich Demenz an? Selbstversuch im Simulator
Anziehen, Einkaufen, Essen – was für viele selbstverständlich ist, kann für Menschen mit Demenz zu einer großen Herausforderung werden. In einem Demenzsimulator in Höchstädt lässt sich derzeit erleben, wie schwierig alltägliche Situationen plötzlich sein können. Der Selbstversuch soll sensibilisieren und helfen, die Lebenswelt von Menschen mit Demenz besser zu verstehen. Im Talk: Sarah Straub, promovierte Psychologin und Demenz-Expertin
Familie kämpft um Betreuung für schwerkranke Charlotte
Die fünfjährige Charlotte hat einen seltenen Gendefekt und braucht rund um die Uhr Hilfe. Ihre Mutter Katharina übernimmt die Pflege und arbeitet gleichzeitig fast in Vollzeit. Seit der Diagnose kämpft die Familie um eine Eins-zu-eins-Betreuung. Mehrere Anträge wurden abgelehnt. Laut dem letzten Gutachten sei eine solche Betreuung nicht notwendig.
Forscher warnen: LED-Licht könnte zum „neuen Asbest“ werden
Forscher warnen, dass eine langfristige Belastung durch LED-Licht Auswirkungen auf die Gesundheit haben könnte. Ein Team des University College London untersucht, wie LED-Licht die Mitochondrien der Zellen beeinflusst. Ein Zusammenhang mit anderen Erkrankungen beim Menschen ist bislang jedoch nicht nachgewiesen. Die Wissenschaftler empfehlen, möglichst viel natürliches Tageslicht zu nutzen und auf Leuchtmittel mit einem breiteren Lichtspektrum zu setzen.
Symptomlose Erkrankung: Frau erleidet lebensgefährlichen Darmdurchbruch
Die 42-jährige Clare Large führte nach eigenen Angaben ein ganz normales Leben, bis eine Divertikulitis – eine oft lange symptomlose Darmerkrankung – zu einem lebensgefährlichen Darmdurchbruch führte. Mit starken Bauchschmerzen wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert. Dort stellten Ärzte fest, dass ihr ohne eine Notoperation nur noch etwa zwölf Stunden geblieben wären. Clare überlebte eine Blutvergiftung und ein dreiwöchiges Koma. Heute lebt sie mit einem künstlichen Darmausgang und macht auf die Risiken der Erkrankung aufmerksam.
Mit Eingeschaltetem Licht Zu Schlafen, Könnte Ihrem Herzen Schaden
Eine neue Studie hat ergeben, dass das Licht im Schlafzimmer während des Schlafs das Risiko für Herzerkrankungen erhöhen kann. Untersuchungen der Tulane University zeigten, dass Menschen, die bei mehr Licht im Zimmer schliefen, ein um 29 % höheres Risiko für Herzinsuffizienz aufwiesen als diejenigen, die in völliger Dunkelheit schliefen. An der Studie nahmen mehr als 70.000 Erwachsene teil; die Lichtexposition während der Nacht wurde mithilfe von Sensoren am Handgelenk gemessen. Drei Jahre später untersuchten die Forscher die Herzen der Teilnehmer mittels MRT und stellten fest, dass Personen, die nachts dem meisten Licht ausgesetzt waren, dickere Herzwände und vergrößerte Herzkammern aufwiesen. Auswertungen der Gesundheitsdaten der Teilnehmer zeigten zudem eine höhere Häufigkeit von Herzinfarkten, Herzrhythmusstörungen und Todesfällen infolge von Herzerkrankungen. Dies ist die erste Studie, die einen Zusammenhang zwischen der Lichtexposition in der Nacht und körperlichen Veränderungen im Herzen herstellt – und nicht nur mit Blutdruck- oder Cholesterinwerten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Licht während des Schlafs nicht nur als störend empfunden werden kann, sondern ein ernsthafter Risikofaktor für die Herz-Kreislauf-Gesundheit darstellt.
Wie Viel Masse Sie Täglich Verlieren (Und Ob Sie Tatsächlich Hingeht)
Ihr Körper verliert im Laufe des Tages ständig an Gewicht, selbst wenn Sie ruhen. Ein durchschnittlicher Mensch verliert täglich etwa 2 bis 4 Pfund an Masse. Die meisten Menschen gehen davon aus, dass dieses Gewicht als Schweiß oder feste Ausscheidungen verloren geht, doch die Wissenschaft beweist das Gegenteil. Der Hauptweg, über den Sie Masse verlieren, ist tatsächlich das Ausatmen von Kohlendioxid. Wenn Ihr Körper Fett und Kohlenhydrate zur Energiegewinnung verbrennt, baut er diese in Wasser und Gas um. Sie atmen das Kohlendioxid über die Lunge aus – im Grunde atmen Sie also Ihr Fett aus. Das verbleibende Nebenprodukt ist Wasser, das den Körper über Urin, Schweiß und Tränen verlässt. Auch mikroskopisch kleine Hautzellen und einzelne Haare lösen sich täglich ab und tragen einen winzigen Teil zum Gesamtverlust bei. Selbst beim Schlafen werden Kalorien verbrannt und Feuchtigkeit abgegeben, wodurch sich Ihr Gewicht bis zum Morgen verringert.
Erfolgreicher Eingriff in Linz: Sind Roboter die Zukunft der Herzchirurgie?
Am Universitätsklinikum in Linz konnte man eine ganz besondere Premiere feiern: Erstmals werden dort zwei Bypass-Operationen am Herz mit einem Roboter durchgeführt - und das mit Erfolg. Dazu zu Gast ist Johannes Gökler.
Alltag mit Hindernissen: Leben im Rollstuhl
Sabrina Winnerl zeigt, mit welchen Barrieren Rollstuhlfahrer im Alltag in Regen konfrontiert sind. Enge Gehwege, fehlende Bordsteinabsenkungen und Kopfsteinpflaster erschweren ihre Mobilität und machen Unterstützung oft notwendig.
Wie viele Scheiben Brot am Tag sind wirklich gesund?
Brot gehört für viele zum täglichen Frühstück, Mittag- und Abendessen dazu – doch irgendwann stellt sich die Frage, ob das wirklich gesund ist. Die Antwort hängt von mehr ab als nur der Scheibenzahl.
Hatschi! Die Viren sind zurück: Was das Immunsystem stärkt
Warum ausgerechnet jetzt viele krank werden