Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist weltweit einer von 20 Erwachsenen von Depressionen betroffen, was eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellt. Glücklicherweise gibt es Maßnahmen, die Sie ergreifen können, angefangen bei der Gewährleistung einer guten Schlafqualität, die das Risiko um 22 % senken kann. Häufige soziale Kontakte können das Risiko, an einer Depression zu erkranken, um 18 % senken und sind der beste Schutz gegen wiederkehrende depressive Störungen. Darüber hinaus senkt ein moderater Alkoholkonsum das Risiko um 11 %, da Drogenmissbrauch ein häufiger Faktor bei Depressionen ist. Eine gesunde Ernährung kann das Risiko um 6 % senken, wobei der Verzehr von stimmungsaufhellenden Lebensmitteln wie Fisch und Eiern von Vorteil sein kann. Es wird auch empfohlen, mit dem Rauchen aufzuhören, denn neben den offensichtlichen gesundheitlichen Vorteilen kann der Verzicht auf das Rauchen das Risiko um 20 % senken. Und schließlich kann es die Stimmung heben, wenn man einen sitzenden Lebensstil vermeidet und aktiv wird, indem man wohltuende Chemikalien wie Endorphine freisetzt.
Warum Du Vertikale Rillen Auf Den Nägeln Hast (Und Wie Du Sie Glätten Kannst)
Feine vertikale Linien, die von der Nagelhaut bis zur Nagelspitze verlaufen, sind eine weit verbreitete Erscheinung, die meist ab dem 30. oder 40. Lebensjahr auftritt. In den meisten Fällen handelt es sich dabei lediglich um eine natürliche Begleiterscheinung des Alterungsprozesses – ähnlich wie bei der Faltenbildung der Haut. Da sich die Zellerneuerung verlangsamt, verliert die Nagelmatrix allmählich Feuchtigkeit und Lipide, was zu einem ungleichmäßigen Wachstum auf dem Nagelbett führt. Laut der Mayo Clinic sind vertikale Rillen in der Regel harmlos und deuten nur selten auf eine ernsthafte Grunderkrankung hin. Plötzlich auftretende tiefe Rillen oder Veränderungen, die mit Brüchigkeit einhergehen, können jedoch gelegentlich auf Nährstoffmängel hinweisen, etwa einen Mangel an Eisen oder B-Vitaminen. Auch wenn sich altersbedingte Rillen nicht vollständig rückgängig machen lassen, empfehlen Hautexperten, die Nagelmatrix intensiv mit reichhaltigen Salben – wie etwa reiner Vaseline oder Cremes auf Harnstoffbasis (Urea) – mit Feuchtigkeit zu versorgen. Dermatologen raten dazu, die Nageloberfläche sanft zu polieren, wobei darauf geachtet werden sollte, die Nagelplatte durch zu starkes Polieren nicht zu dünn oder brüchig zu machen. Für eine optisch glattere Oberfläche, ohne die Nagelstruktur zu schädigen, stellen kosmetische Rillenfüller (Ridge-Filler-Unterlacke) eine sicherere Alternative zum Feilen dar. Das Tragen von Handschuhen bei der Hausarbeit sowie der Verzicht auf aggressive chemische Nagellackentferner beugen einem weiteren Feuchtigkeitsverlust vor. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Proteinen, Biotin und essenziellen Mineralstoffen ist, fördert ein gesundes und widerstandsfähiges Nagelwachstum von innen heraus.
Wie Man Blasen Schneller Heilt: Was Dermatologen Empfehlen
Fast jeder kennt das unangenehme Gefühl, schicke neue Schuhe zu tragen und sich dabei schmerzhafte, geschwollene Blasen an den Füßen zuzuziehen. Damit diese durch Reibung entstandenen Wunden schnell heilen, sind angemessener Schutz und hygienische Pflege erforderlich, um die empfindliche Haut vor weiterer Reizung und Infektionen zu bewahren. Die wichtigste Regel für eine rasche Heilung lautet: Kleine, intakte Blasen sollten nach Möglichkeit in Ruhe gelassen werden. Klinischen Leitlinien der American Academy of Dermatology zufolge bleibt durch die intakte Hautschicht eine natürliche, sterile Barriere über dem darunterliegenden, freiliegenden Gewebe erhalten. Wird die betroffene Stelle locker mit einem atmungsaktiven Schutzverband abgedeckt, ist sie vor ständigem Druck im Tagesverlauf geschützt. Sollte eine Blase von selbst aufplatzen, reinigen Sie die Stelle vorsichtig mit milder Seife und warmem Wasser, um die Ansammlung von Bakterien zu minimieren. Eine dünne Schicht einfacher Vaseline hält die heilende Haut feucht; dies beschleunigt die Zellerneuerung und verhindert, dass der Verband an der Wunde kleben bleibt. Vermeiden Sie es, den losen Hautlappen einer geplatzten Blase zu entfernen, da dieser weiterhin einen wichtigen Schutz für das darunterliegende Wundbett bietet. Dermatologen raten dringend davon ab, Blasen absichtlich aufzustechen, da dies ohne sterile Bedingungen eine Eintrittspforte für schädliche Krankheitserreger schafft.
Workshop zur Versorgung von Schwerstverletzten im Katastrophenszenario
Chirurgen aus diversen Abteilungen des UKA bereiten sich in einem Workshop auf Katastrophenszenarios vor. An humanen Präparaten, also Körperspendern, trainieren sie chirurgische Eingriffe, die Versorgung von verletzten Blutgefäßen und anderen Verletzungsbildern. Im Video: Ablauf des Workshops und Einschätzungen der Chirurgen.
Papst Leo XIV. hat Lungenkrebs. Auch sein älterer Bruder Louis leidet an Krebs. Wie stehen die Chancen für beide?
Papst Leo XIV. und sein älterer Bruder Louis Prevost kämpfen beide gegen Krebs. Ein medizinischer Überblick über Diagnosen, Therapien und Heilungschancen.
Papst Leo XIV.: Lungenkrebs nach Operation festgestellt
Bei Papst Leo XIV. wurde nach einer Operation an der rechten Lunge Lungenkrebs festgestellt; der Eingriff verlief laut Vatikan ohne Komplikationen. Weitere Untersuchungen sollen zeigen, ob sich die Erkrankung bereits ausgebreitet hat.
Wenn der Körper mit einem spricht
Zu Gast: Ärztin & Autorin Ruth Biallowons
So verlieren Sie Gewicht ohne Sport: Tipps und Hilfe für den Alltag
Wir alle haben unser Wohlfühlgewicht. Manchmal sind wir davon allerdings ein Stück weiter entfernt, als uns lieb ist: drei, vier oder auch mal zehn Kilogramm. Geht es Ihnen auch so? Fällt es Ihnen schwer, von Naschereien und lästigen Heißhungerattacken wegzukommen? Und auf Sport haben Sie auch keine Lust? Für das Abnehmen essen und trinken Sie lieber Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Wasser. Gemüse und Obst versorgen den Körper mit notwendigen Ballaststoffen. Sie enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Mit Vollkorn-Produkten gönnen Sie Ihrem Körper viele Nährstoffe und werden anhaltend satt. In 1 Kilogramm Körperfett stecken etwa 7000 Kilokalorien (kcal). Wenn Sie 500 Kcal pro Tag einsparen, nehmen Sie in 14 Tagen etwa 1 Kilogramm Körperfett ab. Mehr dazu im Video.
Intervallfasten: Warum Frauen schneller Fett abbauen
Beim Intervallfasten können Sie zu bestimmten Zeiten essen, worauf Sie Lust haben. Dabei können Sie sogar abnehmen - Frauen oft noch schneller als Männer. Es gibt verschiedenste Arten vom Fasten. Beim Intervallfasten gibt es zwei verschiedene Methoden. Die 5:2-Methode: Bei dieser Fastenmethode können Sie an fünf Tagen in der Woche normal essen, dabei ist alles erlaubt. An zwei Fastentagen wird dafür nur wenig gegessen - etwa ein Viertel der üblichen täglichen Energiezufuhr. Die 16:8-Methode: Bei dieser täglichen Fastenmethode verzichten Sie 16 Stunden pro Tag darauf, etwas zu essen oder kalorienhaltiges zu trinken. In den restlichen 8 Stunden dürfen Sie normal essen. Mediziner empfehlen eher das Abendessen anstatt das Frühstück wegzulassen. Trinken sollte man während des Fastens nur Getränke ohne Zucker, z.B. Wasser, Tee und Kaffee. Doch auch auf die richtige Wahl der Nahrung sollte man beim Fasten achten. Zwar ist das Intervallfasten besonders dadurch reizvoll, dass man während des Fastenbrechens essen kann was man will, doch trotzdem spielt auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung eine große Rolle.
Abnehmen durch Joggen: Mit diesen Tipps klappt es wirklich
Joggen wird oft als Wundermittel zum Abnehmen angepriesen. Das stimmt nicht: Nur durch Joggen werden Sie nicht abnehmen können. Wie die Pfunde wirklich purzeln und wie Sie Ihr Wunschgewicht langfristig halten können – das sind unsere Tipps zum Abnehmen durch Joggen.
Notaufnahme ohne Wartezeit? München Klinik mit neuem Konzept
Schnelle Hilfe statt stundenlangem Warten: In der München Klinik Harlaching werden 80 Prozent der Notfallpatienten ohne Wartezeit versorgt. Möglich machen das kürzere Wege, neue Strukturen und eine bessere Ersteinschätzung. Ein Modell für ganz Bayern?
Herzrasen Nach Dem Essen? Ursachen Und Bedeutung
Herzrasen nach dem Essen – medizinisch als postprandiale Tachykardie bezeichnet – ist eine überraschend häufige physiologische Reaktion. Bei der Nahrungsaufnahme leitet der Körper einen erheblichen Teil des Blutstroms in den Verdauungstrakt, um die Nährstoffe zu verarbeiten. Um diese Umverteilung auszugleichen und den allgemeinen Blutdruck aufrechtzuerhalten, schlägt das Herz natürlicherweise schneller und kräftiger. Untersuchungen der American Heart Association zufolge können üppige Mahlzeiten, die reich an raffinierten Kohlenhydraten, Zucker oder Natrium sind, einen stärkeren Anstieg der Herzfrequenz auslösen. Große Portionen führen zu einem raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels, was die Ausschüttung von Hormonen wie Adrenalin anregt und den Puls weiter in die Höhe treibt. Auch stimulierende Substanzen wie Koffein, Alkohol oder bestimmte Lebensmittelzusatzstoffe können das Nervensystem während der Verdauung direkt anregen. In den meisten Fällen ist ein vorübergehender Anstieg der Herzfrequenz nach dem Essen ein normaler und harmloser Teil des menschlichen Verdauungsprozesses. Häufiges oder starkes Herzklopfen nach den Mahlzeiten kann jedoch gelegentlich auf zugrundeliegende Probleme wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten, sauren Reflux oder Schilddrüsenerkrankungen hinweisen. Gesundheitsexperten empfehlen, kleinere, ausgewogene Mahlzeiten zu sich zu nehmen und auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, um die Herzfrequenz nach dem Essen stabil zu halten. Sollte das Herzrasen von Schwindel, Atemnot oder Beschwerden im Brustbereich begleitet sein, ist es ratsam, ärztlichen Rat einzuholen.
Vorträge, Ausstellungen und Mitmachangebote: Tage der seelischen Gesundheit sind gestartet
Knapp 18 Millionen Erwachsene sind, laut AOK, jährlich von einer psychischen Erkrankung betroffen. Über psychische Erkrankungen informieren, Vorurteile abbauen und Hilfsangebote bekannter machen: das wollen die Tage der seelischen Gesundheit in Kempten und im Oberallgäu. Die Veranstaltungsreihe läuft seit dem 10. Oktober und knüpft somit an den Welttag für psychischen Gesundheit an. Im Mittelpunkt stehen Prävention und Selbstfürsorge. Wir haben nachgefragt, worum es bei den Tagen geht, und welche Programmpunkte geplant sind.
Homöopathie: Daraus besteht die Medizinalternative und so ist ihre Wirkung
Die Homöopathie wurde von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann entwickelt. Das Grundprinzip ist „Gleiches mit Gleichem“ zu behandeln. Homöopathie leitet sich aus dem Griechischen ab. Das Wort setzt sich aus "homoios" für "ähnlich" und "pathos" für "Leiden" zusammen. Homöopathie basiert auf der Idee, dass Substanzen, die ähnliche Symptome auslösen, zur Behandlung oder Linderung von Krankheiten eingesetzt werden können. Obwohl es mehr als 200 hochwertige Studien zur Homöopathie gibt, existieren keine wissenschaftlichen Belege, die zeigen, dass Homöopathie wirksamer ist als ein Placebo. Woraus bestehen die Mittel? In der Homöopathie werden Mittel in unterschiedlichen Potenzen angeboten, um starke Reaktionen zu vermeiden. Die Potenz gibt an, wie oft und um welchen Faktor der Wirkstoff verdünnt wurde. Zum Beispiel steht D30 für dreißigmaliges Verdünnen um das Zehnfache, und C200 bedeutet 200-fache Verdünnung um den Faktor 100. Rund 2.500 verschiedene homöopathische Arzneien gibt es heute – hergestellt aus • Mineralien • Pflanzen • Tieren und Tierprodukten Homöopathische Mittel werden oft in Zuckerkügelchen, den Globuli, verabreicht, aber auch flüssig und als Tabletten angeboten. Zur Verdünnung der Homöopathie dienen z.B.: • Wasser • Alkohol • Milchzucker • oder Glycerin Welche Rolle spielt der Placebo-Effekt? Trotz vieler Studien ist für kein homöopathisches Mittel eine Wirksamkeit über Placebo hinaus nachgewiesen. Obwohl sehr viel gegen den Einsatz dieser Alternativmedizin spricht, ist die Akzeptanz in der Bevölkerung weiter hoch und immer wieder erzählen Menschen, dass ihnen die Homöopathie geholfen hat.
Altersdepressionen: Symptome, Ursache und Behandlung
Bei Menschen ab 65 Jahren spricht man bei Depressionen von Altersdepression. Dabei ist die Stimmung dauerhaft negativ verändert. Typische Symptome sind Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit und Freudlosigkeit. Bei älteren Menschen werden diese oft von körperlichen Beschwerden überdeckt und deshalb nicht immer erkannt. Was kann die Ursache der Altersdepression sein? Ursachen können genetisch oder durch belastende Lebensereignisse bedingt sein – zum Beispiel der Verlust von Angehörigen, Einsamkeit, Renteneintritt oder körperliche Einschränkungen. Nicht jede Traurigkeit ist gleich eine Depression, aber Warnzeichen sollten ernst genommen werden. Was sind die Symptome einer Altersdepression? Bei einer Altersdepression stehen oft körperliche Beschwerden im Vordergrund. Häufige Symptome sind Appetitlosigkeit, Schlafprobleme, Verstopfung, Kopf- und Rückenschmerzen, Herzbeschwerden, Tinnitus, flache Atmung und Druck im Kopf. Neben körperlichen Beschwerden treten bei Altersdepression auch psychische Symptome auf, wie Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, sozialer Rückzug, Weinen, Schuldgefühle, Konzentrationsprobleme und Suizidgedanken. In schweren Fällen können sogar Halluzinationen oder Wahn auftreten. Wie wird eine Depression im Alter behandelt? Depressionen im Alter sind oft gut behandelbar und sollten nicht ignoriert werden. Ziel der Behandlung ist es, Lebensqualität zurückzugewinnen – meist durch Medikamente, Psychotherapie und Alltagshilfe. In schweren Fällen kann eine stationäre Behandlung nötig sein. Wie können Sie einer Altersdepression vorbeugen? Zwar gibt es keine speziellen Maßnahmen, um Altersdepression sicher zu verhindern, aber man kann das Risiko senken. Wichtig sind Bewegung, Gedächtnistraining, ein strukturierter Alltag, soziale Kontakte und frische Luft. Auch regelmäßige Seh- und Hörtests helfen, aktiv und selbstständig zu bleiben. All das fördert Lebensfreude, Selbstwert und geistige Gesundheit.
Was Verursacht Eigentlich Schwindel? Die Häufigsten Auslöser
Haben Sie schon einmal das Gefühl gehabt, dass sich der Raum dreht, obwohl Sie völlig still stehen? Das könnte ein sogenannter Drehschwindel (medizinisch: Vertigo) sein. Laut der American Medical Association ist Vertigo eine spezifische Form von Schwindel, bei der das Gefühl entsteht, dass man sich selbst oder die Umgebung bewegt, obwohl dies tatsächlich nicht der Fall ist. Es kann sich wie Drehen, Schwanken, Kippen, Schweben oder sogar wie das Gefühl, auf einem Boot zu sein, anfühlen. Vertigo unterscheidet sich von allgemeinem Schwindel – einem Oberbegriff, der Gefühle wie Benommenheit, Gleichgewichtsstörungen, Desorientierung oder ein allgemeines Unwohlsein beschreiben kann. Eine der häufigsten Ursachen für Vertigo ist der sogenannte benigne paroxysmale Lagerungsschwindel (BPPV). Er entsteht, wenn winzige Kristalle im Innenohr aus ihrer normalen Position geraten. Bestimmte Bewegungen, wie das Drehen des Kopfes oder das Umdrehen im Bett, können dann ein kurzes Drehgefühl auslösen. Weitere mögliche Ursachen sind vestibuläre Migräne und die Menière-Krankheit – eine Erkrankung, die sowohl das Gleichgewicht als auch das Gehör beeinträchtigen kann. Die Dauer des Schwindels kann je nach Ursache variieren. Manche Episoden dauern nur wenige Sekunden, während andere deutlich länger anhalten können. Die American Medical Association weist darauf hin, dass es sich bei Vertigo eher um ein Symptom als um eine eigenständige Krankheit handelt; das bedeutet, dass eine zugrundeliegende Ursache vorliegen kann, die sich identifizieren und behandeln lässt.
Tabuthema Wechseljahre: Angst vor Hormonen
Hitzewallungen, Schlaflosigkeit, innere Unruhe und Schweißausbrüche: Obwohl jede Frau die Wechseljahre erlebt, bleibt das Thema oft tabu. Hormonspezialist Johannes Huber erklärt, warum die Wechseljahre noch immer unterschätzt werden.
Lungenoperation
Was Macht Kürbis So Gesund?
Kürbis dient nicht nur als gruselige Dekoration, sondern ist auch eine nährstoffreiche Ergänzung Ihrer Ernährung, die zahlreiche gesundheitliche Vorteile bietet. Dank seiner natürlichen Süße ist Kürbis äußerst vielseitig und eignet sich sowohl für Desserts als auch für herzhafte Gerichte. Da Kürbisse reich an Antioxidantien sind, können sie dazu beitragen, schädliche Verbindungen im Körper – sogenannte freie Radikale – zu neutralisieren. Ein Überschuss an freien Radikalen im Körper wird mit chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten und Krebs in Verbindung gebracht. Forschungsergebnisse deuten zudem darauf hin, dass die im Kürbis enthaltenen Antioxidantien die Haut vor Sonnenschäden schützen und das Risiko für Krebs, Augenerkrankungen sowie andere gesundheitliche Probleme senken können. Kürbis ist reich an immunstärkenden Nährstoffen; so enthält er beispielsweise Vitamin A, das den Körper bei der Abwehr von Infektionen unterstützt. Zudem weist Kürbis einen hohen Vitamin-C-Gehalt auf, was die Produktion weißer Blutkörperchen fördern und die Funktionsweise der Immunzellen verbessern kann. Kürbis zählt zu den besten Quellen für Lutein und Zeaxanthin – zwei Verbindungen, die mit einem geringeren Risiko für Sehverlust und Grauen Star (Katarakt) in Verbindung gebracht werden.
Die Zweite Aufgabe Ihrer Leber Im Schlaf (Und Wie Sie Sich Auf Müdigkeit Auswirkt)
Während Sie schlafen, stellt Ihre Leber ihren Stoffwechsel von der Tagesaktivität auf einen lebenswichtigen nächtlichen Reinigungsprozess um. Entgegen den Versprechungen aktueller Detox-Trends wird dieser biologische Ablauf allein durch Ihren inneren zirkadianen Rhythmus gesteuert. In der Phase des tiefsten Schlafs aktiviert die Leber einen Selbstreinigungsmechanismus, die sogenannte Autophagie. Dieser interne Aufräumprozess beseitigt beschädigte Zellbestandteile und entfernt angesammelte Stoffwechselabfallprodukte. Gleichzeitig repariert das Organ sein eigenes Gewebe durch gezielte Zellregeneration, um seine langfristige Funktionsfähigkeit zu erhalten. Zudem reguliert die Leber kontinuierlich Ihren Blutzuckerspiegel, indem sie gespeichertes Glykogen in einen stetigen Glukosestrom umwandelt. Diese fortlaufende Energieversorgung stellt sicher, dass Ihre lebenswichtigen Organe die ganze Nacht über optimal und ohne Unterbrechung mit Energie versorgt werden. Wird der Schlaf verkürzt, so wird dieser entscheidende Regenerationszyklus unterbrochen, was zu zellulärem Stress und allgemeiner Erschöpfung führt. Letztendlich hängt Ihre Wachheit am Morgen direkt davon ab, ob Sie Ihrer Leber genügend ungestörte Zeit geben, um ihren nächtlichen Erneuerungsprozess abzuschließen.
Klimakrise bedroht Kinder
Hitze, Allergien und Zukunftssorgen belasten Kinder schon heute. Wie der Klimawandel ihre Gesundheit beeinflusst und welche Schutzmaßnahmen nötig sind.
Vermeintlicher Knoten im Hals einer Mutter nach Erkältung entpuppt sich als Zungenkrebs
Ein Knoten, den eine Mutter zunächst auf eine hartnäckige Erkältung zurückgeführt hatte, stellte sich als Anzeichen für Zungenkrebs heraus. Bei Lisa Martin wurden mehrere Biopsien durchgeführt, bevor Ärzte einen tief im Zungengrund liegenden Tumor entdeckten. Sie wurde roboterassistiert operiert. Später wurden ihr Lymphknoten entfernt, bevor sie schließlich für krebsfrei erklärt wurde.
Gesund und aktiv älter werden – so einfach gehts!
Tipps und Inspirationen für ein gesundes, aktives und erfülltes Leben im Alter.
Tödliche Seuche Ebola: Diese Schutzausrüstung liefert Deutschland
9.000 Infektionen, 4.000 Tote: Im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist Ebola weiterhin nicht unter Kontrolle. Deutschland hilft: liefert Schutzausrüstung und schult medizinisches Personal. Euronews zeigt die Spezialanzüge gegen das tödliche Virus.
Protein: Hype oder sinnvoll?
Proteinprodukte füllen die Supermarktregale und werben mit Extra-Eiweiß. Doch braucht der Körper diese Extraportion wirklich für Muskeln und Gesundheit? Oder ist der Proteinboom vor allem ein cleveres Geschäft?
Jetzt an Grippeschutz denken
Husten, Schnupfen, Erkältung: Die erste Welle rollt durch Deutschland, auch die Grippesaison steht bevor. Wer schon einmal Influenza hatte, weiß, wie heftig sie sein kann. Umso wichtiger ist rechtzeitiger Schutz durch die Grippeschutzimpfung.
Cannabis und die Folgen: Wie gefährlich ist Kiffen?
Risiken für Körper und Psyche: Warum ist der Konsum von Cannabis besonders für Jugendliche gefährlich? Und woran können Angehörige eine Sucht erkennen? Professor Gabi Koller vom LMU-Klinikum in München klärt auf.
Spielerisch gegen Cannabis: Forscher entwickeln App
Kiffen verhindern per App: „XCAN“ soll Jugendliche spielerisch über die Gefahren von Cannabis aufklären und helfen, frühzeitig problematischen Konsum zu erkennen. Forscherinnen am Universitätsklinikum Würzburg suchen Jugendliche für eine Studie.
Leben mit Rheuma: Frau kämpft seit Kindheit gegen Schmerzen
Schmerzen seit dem Kleinkindalter: Bei Natascha aus Mering wurde schon mit einem Jahr Rheuma diagnostiziert. Heute kann sie ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben. Zum Welt-Rheuma-Tag erzählt sie, wie sie mit der Krankheit lebt.
60 Prozent mehr Fettleber bei jungen Erwachsenen
Fast 60 Prozent mehr Betroffene unter 40 Jahren: Die Zahl der wegen einer Fettleber behandelten Menschen steigt. Übergewicht, Bewegungsmangel und Ernährung können das Risiko erhöhen.
Gendermedizin: Was die Forschung über Frauen lange übersehen hat
Erst seit den 1990er-Jahren erforscht die Medizin verstärkt Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Krankheiten und Medikamente wirken oft unterschiedlich. Warum Frauengesundheit jetzt in den Fokus rückt, erklärt Gendermedizinerin Miriam Hufgard-Leitner.