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Gesundheit & Fitness

Gewohnheiten, die helfen können, Depressionen vorzubeugen

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist weltweit einer von 20 Erwachsenen von Depressionen betroffen, was eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellt.  Glücklicherweise gibt es Maßnahmen, die Sie ergreifen können, angefangen bei der Gewährleistung einer guten Schlafqualität, die das Risiko um 22 % senken kann.  Häufige soziale Kontakte können das Risiko, an einer Depression zu erkranken, um 18 % senken und sind der beste Schutz gegen wiederkehrende depressive Störungen.  Darüber hinaus senkt ein moderater Alkoholkonsum das Risiko um 11 %, da Drogenmissbrauch ein häufiger Faktor bei Depressionen ist.  Eine gesunde Ernährung kann das Risiko um 6 % senken, wobei der Verzehr von stimmungsaufhellenden Lebensmitteln wie Fisch und Eiern von Vorteil sein kann.  Es wird auch empfohlen, mit dem Rauchen aufzuhören, denn neben den offensichtlichen gesundheitlichen Vorteilen kann der Verzicht auf das Rauchen das Risiko um 20 % senken.  Und schließlich kann es die Stimmung heben, wenn man einen sitzenden Lebensstil vermeidet und aktiv wird, indem man wohltuende Chemikalien wie Endorphine freisetzt.

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Zeckenbisse: Alles über Krankheiten und Impfung

Was sich anfänglich anfühlt wie eine Sommergrippe, entpuppt sich manchmal als Folge eines Zeckenbisses. Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist die gefährlichste Erkrankung, die durch die Parasiten ausgelöst werden kann. Eine Impfung hilft. Für wen die Impfung gegen FSME Sinn macht und warum sie auch in NRW wichtig sein kann.

Windpocken: Alles was sie zu der Kinderkrankheit wissen sollten

Wenn sich ein Ausschlag auf der Haut bildet, kann das ein Zeichen für Windpocken sein. Die Krankheit ist in Deutschland häufig und hochansteckend. Mit Windpocken haben sich 2023 laut Robert Koch-Institut (RKI) rund 13.786 Menschen infiziert. Gut 82 Prozent der Erkrankungen betrafen dabei Kinder bis 14 Jahre. Wie werden Windpocken übertragen? Windpocken werden durch Tröpfcheninfektionen übertragen. Auch über großen Abstand hinweg kann das Virus noch in den Körper eines anderen Menschen gelangen und sich dort ausbreiten - sozusagen getragen vom Wind. Daher auch der Name Windpocken. Woran erkenne ich Windpocken? Zunächst fühlen sich Betroffene kränklich und haben gelegentlich auch Fieber. Erst nach und nach breitet sich der Hautausschlag aus. Wie wird Windpocken behandelt? • Puder oder Lotionen können den lästigen Juckreiz lindern. • Vernarbte Entzündungsstellen sollten mit speziellen Salben nachbehandelt werden. • Bei schweren Verläufen kann eine antivirale Therapie versucht werden. Wie lange dauert die Krankheit? • Eine Windpocken-Erkrankung heilt laut der Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen bei den meisten Kindern innerhalb von zwei Wochen aus. Das Kind gilt ab dem ersten Tag des Hautausschlags für eine Woche als ansteckend.

Schlafstörungen, Kreislaufprobleme, Konzentrationsschwäche und Co.: Das sind die Tipps für Wetterfühlige

Temperaturschwankungen können zu körperlichen Beschwerden wie Schlafstörungen, Kreislaufproblemen, Konzentrationsschwäche, Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen führen. Training gegen Wetterfühligkeit: Wechselduschen, Saunabäder oder auch Kneippbäder helfen Betroffenen, ihr vegetatives Regulsationssystem auf Vordermann zu bringen. Flucht ins Freie: Halten Sie sich oft im Freien auf. Auch bei Regen und Schmuddelwetter mal öfter rausgehen. Gesunde Ernährung: Reichlich Vitamine sind der Anfang eines gesunden Immunsystems. die finden sich in Obst und Gemüse. Schlafen ist die beste Medizin: Ist der Körper ausgeruht und erholt, kann er sich leichter auf wiedrige Einflüsse einstellen und die Energie aufbringen, sich anzupassen. Sport nutzt gegen Wetterfühligkeit: Wer viel Sport treibt – am besten noch an der frischen Luft – der trainiert sein Immunsystem. Stress ist Gift für den Organismus: Wer unter Strom steht, der hat keine Energie für andere Dinge. Entspannungsphasen helfen, dem körpereigenen Regulationssystem auf die Beine zu helfen. Den nächsten Urlaub nutzen: Nutzen Sie den nächsten Urlaub, um dem Organismus zu zeigen, dass es auch anderes Wetter als das gewohnte gibt. Vielleicht ist es hier besonders heiß oder es herrscht eine besondere Luftfeuchtigkeit. Ihr Regulationssystem kann daraus nur lernen.

Bildschirmzeit für Kinder und Jugendliche: Wie viel ist gesund?

Für Kinder und Jugendliche sei es umso besser, je weniger Zeit sie vor Bildschirmen verbringen. So heißt es in einer Leitlinie, die unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und mit Beteiligung der Uni Witten/Herdecke entstanden ist. Bildschirmmedien sollten auch nicht als Belohnung, Strafe oder zum Beruhigen genutzt werden, heißt es. Während der Mahlzeiten wird dazu geraten, die Geräte ganz beiseite zu legen. Kinder unter 3 Jahren sollten von jeglicher passiven und aktiven Nutzung von Bildschirmmedien ferngehalten werden. Die Kinder von 3 bis 6 Jahre sollen höchstens 30 Minuten am Tag am Bildschirm verbringen. Es soll dabei nicht allein gelassen werden. 6 bis 9 Jahre: höchstens 30 bis 45 Minuten an einzelnen Tagen, außerhalb der Hausaufgaben, am Bildschirm. 9 bis 12 Jahre: höchstens 45 bis 60 Minuten in der Freizeit vor einem Bildschirm und nur beaufsichtigter Internetzugang. 12 bis 16 Jahre: maximal ein bis zwei Stunden täglich in der Freizeit und spätestens bis 21.00 Uhr. Mit inhaltlicher Begleitung und beschränktem Internetzugang. Ein eigenes Smartphone wird frühestens ab 12 Jahren empfohlen. Der Internetzugang soll eingeschränkt sein. Smartphones machen krank, warnen die Ärzte, die bundesweit 2020 befragt wurden. Die Folgen sind u.a. Übergewicht, motorische Defizite und Lern-Entwicklungsstörungen.

Kassenärzte: Längere Wartezeit auf Termine

Kassenärzte-Chef Andreas Gassen warnt vor längeren Wartezeiten beim Arzt. Durch Kürzungen der Bundesregierung seien mehr als 50 Millionen Termine weggefallen. Auch die neue Terminmeldepflicht werde die Lage verschärfen.

Überlastete Notaufnahmen: Wie Integrierte Notfallzentren helfen können

Krankenhäuser schlagen Alarm: Die Notaufnahmen sind überlastet. Die Bundesregierung hat in der vergangenen Woche eine Reform der Notfallversorgung auf den Weg gebracht. Sie muss noch vom Bundesrat genehmigt werden.

Handgelenkschmerzen Im Büro? So Vermeiden Sie Dauerhafte Gelenkschäden

Viele Menschen verbringen täglich viele Stunden vor dem Computer, was häufig zu stechenden, anhaltenden Schmerzen in den Handgelenken führt. Diese Beschwerden entstehen oft durch wiederholtes Tippen, die Nutzung eines Trackpads oder das Halten der Maus in einer unnatürlichen Position über längere Zeiträume. Ein starrer, unnatürlicher Unterarmwinkel komprimiert benachbarte Nervenbahnen und belastet das empfindliche Gelenkgewebe dauerhaft. Mit der Zeit kann die ständige Reibung an harten Schreibtischoberflächen Sehnen reizen und schmerzhafte Symptome des Karpaltunnelsyndroms auslösen. Die US-amerikanische Arbeitsschutzbehörde OSHA weist darauf hin, dass eine ungeeignete Schreibtisch-Ergonomie das Risiko chronischer Erkrankungen der oberen Extremitäten deutlich erhöht. Um Ihre Gelenke zu schonen, positionieren Sie Tastatur und Maus so, dass Ihre Unterarme parallel zur Schreibtischoberfläche liegen. Die Verwendung einer ergonomischen Vertikalmaus trägt dazu bei, dass Ihr Handgelenk eine neutrale, natürliche Handhaltung einnimmt. Eine weiche Handgelenkauflage verhindert direkten Druck auf den empfindlichen Medianusnerv während langer Arbeitstage. Fünfminütige Dehnpausen pro Stunde geben beanspruchten Muskeln und Sehnen Zeit zur Erholung. Einfache, tägliche Anpassungen am Arbeitsplatz können dazu beitragen, Beschwerden im Handgelenk zu lindern und die Gelenkgesundheit langfristig zu erhalten.

Studie: Schon geringe Mengen Koffein könnten mit psychischen Problemen bei Kindern zusammenhängen

Bereits wenige koffeinhaltige Getränke pro Woche könnten bei Kindern mit Veränderungen des Schlafverhaltens und der psychischen Gesundheit zusammenhängen.

Drei einfache Tipps: So bekommt dein Körper mehr Kalzium

Bei Kalzium denken die meisten zuerst an starke Knochen und der Vorbeugung vor Osteoporose – doch das ist noch nicht alles. Kalzium ist für nahezu alle Körperfunktionen unverzichtbar – von der Signalübertragung zwischen den Nerven und der Muskelkontraktion bis hin zur Herzgesundheit und Hormonregulation.

Brauchen Frauen mehr Schlaf als Männer?

Laut einer Studie der Universität Loughborough benötigen Frauen möglicherweise rund 20 Minuten mehr Schlaf pro Nacht als Männer.

Einblick in einen OP am Bonner St. Marien Hospital

Quälendes Jucken im Hals: So werden Sie es los

Es fühlt sich an wie ein Fussel im Hals, der kratzt und kitzelt, bis man husten muss. Der Husten kann besonders im Liegen stark sein und den ganzen Körper erschüttern. Dann brennt nicht nur der Hals, sondern auch der Rachen. Manchmal tut es auch im Nacken und Rücken weh. Diese Symptome könnten auf eine Erkältung hinweisen oder andere Atemwegsprobleme anzeigen. Das Kratzen im Hals wird durch Viren verursacht, die die Schleimhäute angreifen. Obwohl der Körper zuerst versucht, sie abzuwehren, entstehen kleine Risse und Wunden. Anfangs denken viele, der Schleim sei fest, aber erst später bildet sich wirklich Schleim. Der Körper kann diesen trockenen Husten nicht abhusten, da nichts da ist. Das Husten wird jedoch nicht gestoppt, weil die entzündete Schleimhaut signalisiert, dass sie krank ist. Wirkungsvolle Tipps gegen das Kratzen im Hals Jeder starke Hustenstoß belastet die geschädigte Innenhaut. So ein Husten kann sogar chronisch werden. Solange der Husten trocken ist, ist es wichtig, sanft zu husten. Eine gute Methode ist es, die Backen aufzublasen, sobald der Hustenreiz einsetzt. Dadurch entsteht eine Barriere, die den Druck in den Bronchien mildert. Tiefes Atmen in den Bauch statt nur oberflächlich in die Brust kann ebenfalls hilfreich sein. Es ist außerdem wichtig, genug Flüssigkeit zu trinken, etwa zwei Liter pro Tag. Auch Wärme tut gut. Sie können auch Salzlösungen inhalieren oder gurgeln, entweder gekauft oder selbst gemacht. Tee aus beruhigenden Kräutern wie Eibisch, Spitzwegerich oder Malve kann ebenso helfen. Andere Alternative Für diejenigen, die keinen Tee trinken können, gibt es pflanzliche Wirkstoffe auch als Sirup oder Hustensaft in verschiedenen Kombinationen. Einige finden auch Linderung durch Brustwickel mit Quark oder Zwiebelwürfeln. Der Wickel wird mit einem Handtuch abgedeckt und kann über Nacht am Körper bleiben. Eine Studie zeigt, dass zwei Löffel Honig vor dem Schlafengehen effektiver sein können. Über den Tag können Honigbonbons helfen, da sie den Speichelfluss anregen und die Entzündung lindern. So verschwindet das Kratzen im Hals und man erholt sich bald wieder.

Praxis ohne Grenzen hilft Menschen in Not

Wer keine Krankenversicherung hat, findet in Hamburg oft nur schwer Hilfe. In Altona behandeln Ehrenamtliche täglich Menschen in großer Not.

Grippefälle in Bayern steigen: Fast doppelt so viele Infektionen

Grippewelle in Bayern: Bereits 338 Fälle wurden in den ersten zwei Wochen der Grippesaison gemeldet. Das sind fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Gesundheitsministerin Gerlach ruft deshalb zur Grippeimpfung auf.

Vorstand vor Ort – Willkommen im Leben: Zu Besuch auf der Geburtsstation (Teil 3/3)

Vom Trubel der Notaufnahme auf die Geburtsstation: Im dritten Teil von „Vorstand vor Ort“ begleiten der Klinikchef der Kreiskliniken Günzburg-Krumbach und unser Reporter die ersten Untersuchungen eines Neugeborenen. Beim Wiegen, Bilicheck und der Messung der Sauerstoffsättigung erleben sie, wie viel Einfühlungsvermögen, Verantwortung und Sorgfalt schon in den ersten Stunden eines neuen Lebens gefragt sind. Hier geht's zu <a href="https://www.augsburg.tv/mediathek/video/vorstand-vor-ort-ein-tag-in-der-notaufnahme/">Teil 1 unserer Doku über die Kreiskliniken Günzburg-Krumbach.</a>

Ist Ihr Körper Entzündet? 5 Warnsignale, Die Sie Nicht Ignorieren Sollten

Chronische Entzündungen entstehen, wenn das Immunsystem auch ohne Verletzung oder Infektion aktiv bleibt. Laut Harvard Health Publishing können langfristige Entzündungen gesundes Gewebe und Organe mit der Zeit unbemerkt schädigen. Anhaltende Müdigkeit, die auch nach Ruhephasen nicht verschwindet, ist eines der häufigsten Anzeichen. Sie können außerdem häufig Gelenkschmerzen, Steifheit oder Schwellungen in Händen und Füßen verspüren. Unerklärliche Verdauungsprobleme wie Blähungen, Völlegefühl oder Krämpfe deuten oft auf eine anhaltende Darmentzündung hin. Hautprobleme wie plötzliche Ekzemschübe, Rötungen oder Akne können ebenfalls auf innere Belastungen hinweisen. Häufige Konzentrationsschwierigkeiten und Benommenheit sind weitere Symptome, die mit Entzündungsreaktionen in Verbindung stehen. Einfache Bluttests beim Arzt, wie die Bestimmung des C-reaktiven Proteins (CRP), können Ihre Entzündung messen. Der Verzehr entzündungshemmender Lebensmittel und die Reduzierung von Alltagsstress können dazu beitragen, das Gleichgewicht Ihres Immunsystems wiederherzustellen.

Warum Es Eine Schlechte Idee Ist, Das Smartphone Mit Ins Badezimmer Zu Nehmen

Das Mitnehmen des Smartphones auf die Toilette ist eine verbreitete Gewohnheit, birgt jedoch erhebliche Gesundheits- und Hardware-Risiken. Wer lange auf der Toilette sitzt und dabei auf dem Smartphone scrollt, erhöht den Druck auf die Beckenvenen – was das Risiko für die Entstehung von Hämorrhoiden deutlich steigert. Abgesehen von der körperlichen Belastung sind Oberflächen in Badezimmern stark mit mikroskopisch kleinen Krankheitserregern besiedelt, darunter Fäkalbakterien wie E. coli. Beim Betätigen der Toilettenspülung gelangen winzige Tröpfchen in die Luft, die sich leicht auf dem Display und dem Gehäuse Ihres Smartphones absetzen können. Wenn Sie das Gerät anschließend wieder mit in den Wohnbereich nehmen, übertragen Sie die dort gesammelten Keime direkt auf Ihre Hände, Ihr Gesicht und Ihre Bettwäsche. Untersuchungen der University of Arizona zeigen, dass Smartphones durch diese unbemerkte tägliche Kontamination bis zu zehnmal mehr Bakterien aufweisen können als eine herkömmliche Toilettenbrille. Selbst wenn Sie das Gerät während des Duschens auf dem Waschbeckenrand liegen lassen, setzen Sie die empfindliche Elektronik dem Dampf und der Feuchtigkeit aus. Diese Feuchtigkeit kann im Inneren des Geräts die Leiterplatten allmählich korrodieren lassen und mit der Zeit die Funktion der Lautsprecher beeinträchtigen. Am besten schützen Sie Ihre Gesundheit und verlängern die Lebensdauer Ihres Smartphones, indem Sie es in einem anderen Raum lassen, bevor Sie das Badezimmer betreten.

Brustkrebsmonat Oktober: Warum auch junge Frauen die Krankheit betrifft

Brustkrebs gilt oft als Erkrankung älterer Frauen. Doch auch jüngere Frauen können betroffen sein. Warum das Risiko nicht erst mit dem Alter beginnt, welche Warnzeichen wichtig sind und was Frauen über Früherkennung wissen sollten.

Immer müde trotz genügend Schlaf? Das könnten die Gründe sein

Acht Stunden geschlafen und trotzdem völlig erschöpft? Wenn Müdigkeit zum Dauerzustand wird, steckt nicht immer Schlafmangel dahinter. Von Stress über Eisenmangel bis zu hormonellen Veränderungen: Welche Ursachen infrage kommen und wann es sinnvoll ist, die Beschwerden ärztlich abklären zu lassen.

Warum nehmen manche Menschen trotz gleicher Ernährung leichter zu?

Zwei Menschen essen scheinbar das Gleiche, bewegen sich ähnlich viel – und trotzdem zeigt die Waage bei einem deutlich mehr an. Ist das ungerecht verteilte Genetik oder ein besonders langsamer Stoffwechsel? Tatsächlich spielen mehrere Faktoren eine Rolle.

Krebs besiegt – doch die Diagnose wirkt weiter nach

Die Behandlung ist abgeschlossen, die Krankheit überwunden – doch eine frühere Krebsdiagnose kann Menschen noch Jahre später ausbremsen. Probleme bei Versicherungen, Krediten oder der Verbeamtung sind für Betroffene keine Seltenheit. Jetzt kommt Bewegung in die Debatte um ein „Recht auf Vergessenwerden“.

Schmerzen: Frauen fühlen anders

Rund 1,8 Millionen Menschen in Österreich leben mit chronischen Schmeren. Frauen häufiger als Männer. Doch wie diese Schmerzen medizinisch eingeordnet werden, ist offenbar auch eine Frage des Geschlechts. Warum das so ist, erklärt Waltraud Stromer.

Fit über 40: Gestärkt in die Wechseljahre

Wechseljahre ist vielen wohl ein Begriff, aber die Phase davor, die Perimenopause, ist weniger bekannt. Dabei handelt es sich sozusagen um einen hormonellen Umbruch für die Frau. So bleibt man trotzdem fit in dieser Zeit.

Kribbeln im Mund war Warnsignal für aggressiven Hirntumor: Ärzte geben Vater noch 18 Monate

Ein 31-jähriger Vater hielt das Kribbeln in seinem Mund zunächst für ein Zahnproblem. Doch Untersuchungen brachten ein inoperables Glioblastom ans Licht, eine besonders aggressive Form von Hirnkrebs. Trotz Behandlung ist der Tumor erneut gewachsen. Seit seiner Diagnose wurde Jamie Kehoe Vater eines Sohnes und veröffentlicht Gedichte über das Leben mit der unheilbaren Erkrankung, um Spenden für die Krebsforschung zu sammeln.

Ist Kreatin Für Frauen Besonders Vorteilhaft?

Kreatin wird zwar traditionell mit männlichen Bodybuildern in Verbindung gebracht, doch neuere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Frauen von seiner Einnahme deutliche gesundheitliche Vorteile profitieren können. Der Kreatin-Basiswert bei Frauen ist aufgrund der geringeren durchschnittlichen Muskelmasse und der unterschiedlichen Nahrungsaufnahme naturgemäß niedriger. Hormonelle Schwankungen während der Menstruation, Schwangerschaft und Menopause beeinflussen zudem die körpereigene Kreatinsynthese und die Energieverteilung. Laut Studien der International Society of Sports Nutrition kann die Einnahme von Kreatinpräparaten diese hormonell bedingten Energietiefs im Laufe des Lebens einer Frau ausgleichen. Kreatin unterstützt die Muskelkraft und die Regeneration nach dem Training, ohne unerwünschtes Muskelwachstum oder übermäßige Wassereinlagerungen zu verursachen. Neben der körperlichen Leistungsfähigkeit spielt es eine wichtige Rolle für den Energiestoffwechsel des Gehirns und die kognitive Funktion in Stressphasen. Besonders Frauen nach den Wechseljahren profitieren, da die Kombination von Kreatin mit Krafttraining dazu beiträgt, die Knochendichte und die fettfreie Muskelmasse zu erhalten. Das Präparat zeigt auch vielversprechende Ergebnisse hinsichtlich der Stimmungslage und der mentalen Klarheit, insbesondere in reproduktiven Lebensphasen, die mit Schlafstörungen einhergehen. Die tägliche Integration von Kreatin in eine ausgewogene Ernährung bietet eine sichere und wissenschaftlich fundierte Strategie zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit von Frauen.

Pestverdacht in Russland: Wie Experten die Gefahr für Europa einschätzen

Nach dem Tod einer Labor-Mitarbeiterin in Sibirien an einer rätselhaften Lungenentzündung entstand der Verdacht auf Lungenpest. Doch wie schätzen Experten und die WHO das Risiko einer weiteren Ausbreitung nach Europa ein?

Neue „unsichtbare“ Tattoos lassen sich unter verschiedenen Lichtarten ein- und ausschalten

Amerikanische Forscher haben experimentelle Tätowierfarben entwickelt, die unsichtbar bleiben, bis sie durch ultraviolettes Licht aktiviert werden, und dann leuchtende Farben offenbaren, die im Laufe mehrerer Stunden verblassen. Die „PhotoTat“ genannten Tinten könnten es Menschen künftig ermöglichen, ihre Tattoos für die Arbeit zu verbergen oder mithilfe von Licht temporäre Motive zu gestalten. Wissenschaftler hoffen zudem, medizinische Tätowierungen entwickeln zu können, die zur Steuerung von Strahlentherapien bei Krebserkrankungen dienen und nur bei Bedarf sichtbar sind, obwohl die Unbedenklichkeit der Tinten für den Menschen noch nicht nachgewiesen ist.

Muskelkater: Tipps zum Umgang mit den Schmerzen

Laufen, Joggen, Walken, Fitness - all das hält zwar fit, aber kann auch zu Muskelkater führen. Muskelkater ist ein schmerzhafter Begleiter, der allerdings in den meisten Fällen nicht dauerhaft zum Problem wird. Der Mythos, dass Muskelkater durch die Bildung von zu viel Milchsäure im Muskel verursacht wird, stimmt nicht. Im Gegensatz dazu gilt es als sicher, dass feine Risse in den Muskelfasern die Schmerzen auslösen. Der Schmerz tritt erst am nächsten Tag ein. Zunächst entstehen winzige Risse, die sich mit Wasser füllen. Erst wenn der Körper die Entzündungsprodukte aus dem Gewebe abgibt, entstehen die bekannten Schmerzen. Während eines Muskelkaters sollte man anspruchsvollen Sport vermeiden. Ein leichter, aufbauender Sport wie Schwimmen oder Fahrradfahren darf trotzdem stattfinden. Wer seine Sporteinheit mit einem Warm-up startet, hat weniger Aussichten auf einen schmerzhaften Muskelkater. Ernährung stärkt: Regenerierende Stoffe wie Calcium oder Magnesium sowie muskelentspannende Stoffe wie Lycopin oder Flavonoide helfen. Die Einnahme von Medikamenten wird gegen Muskelkater nicht empfohlen. Treten schon während des Sports starke Muskelschmerzen auf, sollte man zum Arzt gehen. Muskelkater ist schnell überstanden. Gewöhnlich halten die Schmerzen zwischen zwei und sechs Tage an.

Haarausfall: Das sollten Sie über Haarverlust wissen

Schon seit Tagen wacht man morgens auf und findet weit mehr als nur ein Haar auf dem Kopfkissen. Beim Kämmen dasselbe. Auch wenn nach der Haarwäsche besonders viele Haare ausfallen, könnte man betroffen sein. Was steckt hinter dem Haarverlust? Zu den häufigsten Arten von Haarausfall gehören erblich bedingter-, diffuser-, oder kreisrunder-Haarausfall. Außerdem gibt es noch Haarausfall nach einer Krebstherapie oder Haarausfall durch Krankheiten. Vernarbender Haarausfall tritt meist in der Folge von Krankheiten auf. Der lokalisierte Haarausfall hat genetische Gründe. Menschen, die sich aufgrund einer psychischen Störung die Haare ausreißen, leiden hingegen unter einer Trichotillomanie, die man vor allem psychotherapeutisch behandelt. Anlagebedingter Haarausfall ist genetisch bedingt, und deshalb kann man ihn langfristig gesehen nicht stoppen, sondern nur verzögern. Dabei spielen noch die männlichen Hormone eine wesentliche Rolle. Ein wichtiger Faktor ist hier das Dihydrotestosteron, ein Stoffwechselprodukt des Testosterons. Sofern eine erbliche Veranlagung besteht, führt dieses Stoffwechselprodukt wahrscheinlich über eine Störung der Energieversorgung zu einer zunehmenden Degeneration des Haarfollikels. Aus einem kräftigen Haar wird mit der Zeit ein Flaumhaar, bis letztlich auch dieses verschwindet und keine Haarfollikel mehr existieren. Erblich bedingter Haarausfall lässt sich oft voraussehen, indem man seine Eltern und Großeltern betrachtet. Aber auch andere Faktoren können zum Verlust der Haarpracht führen. So sind Stress, ungesunde Ernährung, Rauchen oder Alkohol- und/oder Drogenmissbrauch gängige Faktoren für ausgehende Haare.

Kann Rosmarinöl Haarausfall Stoppen?

Rosmarinöl erfreut sich zunehmender Beliebtheit als natürliches Mittel zur äußerlichen Anwendung, um übermäßigen Haarausfall zu reduzieren und die Gesundheit der Kopfhaut zu fördern. Reich an Carnosinsäure und Antioxidantien, schützt dieses ätherische Öl das Kopfhautgewebe vor Zellschäden und lindert lokale Entzündungen. Es regt zudem die Durchblutung der Kopfhaut an und versorgt die Haarfollikel so mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen für ein kräftiges Haarwachstum. Eine vielzitierte klinische Studie, veröffentlicht in Skinmed, verglich Rosmarinöl direkt mit 2%igem Minoxidil, einem gängigen Medikament gegen erblich bedingten Haarausfall. Die Forscher stellten fest, dass Rosmarinöl nach sechsmonatiger täglicher Anwendung genauso wirksam wie Minoxidil war, um die Haardichte zu erhöhen. Darüber hinaus berichteten die Teilnehmer, die Rosmarinöl verwendeten, über deutlich weniger Juckreiz auf der Kopfhaut als diejenigen, die die herkömmliche Lösung zur äußerlichen Anwendung nutzten. Für eine sichere Anwendung empfehlen Experten, reines Rosmarinöl vor der Massage mit einem Trägeröl wie Jojoba- oder Arganöl zu verdünnen. Die direkte Anwendung roher ätherischer Öle auf der Haut kann zu Kontaktdermatitis oder lokaler Reizung führen und Haarausfall verstärken. Obwohl sie vielversprechende natürliche Unterstützung bieten, ist eine konsequente Langzeitanwendung notwendig, um messbare Verbesserungen der Haardichte und eine Reduzierung des Haarausfalls zu erzielen.

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