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Gesundheit & Fitness

Das Oropouche-Virus weiter verbreitet als angenommen

Überraschende Erkenntnis zum Oropouche-Fieber: Das Virus ist womöglich deutlich verbreiteter als bisher angenommen.

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Schrumpelige Finger: Warum das im Wasser passiert

Jeder kennt die faltigen Finger nach einem langen Bad. Doch die Haut saugt sich dabei nicht einfach mit Wasser voll. Hinter dem ungewöhnlichen Effekt steckt eine Reaktion des Nervensystems – und möglicherweise sogar ein praktischer Vorteil.

Was Sie über eine Schilddrüsenüberfunktion wissen sollten

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion , auch Hypothyreose genannt, werden weniger Schilddrüsenhormone T3 und T4 produziert als der Körper eigentlich benötigt. Dieser Hormonmangel kann zu vielfältigen Symptomen führen. Doch woran lässt sich eine Hypothyreose erkennen? Die Schilddrüse spielt für die Gesundheit des Menschen eine wesentliche Rolle. Denn sie sorgt dafür, dass ausreichend Hormone produziert werden. Diese sind für den Körper lebensnotwendig. Eine Schilddrüsenunterfunktion äußert sich gewöhnlich durch Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Gewichtszunahme, Verstopfung, depressive Stimmung und Kälteempfindlichkeit. Eine Dysfunktion der Schilddrüse bringt den Körper aus dem Takt: So bewirkt ein Mangel an Schilddrüsenhormonen Herzrhythmusstörungen und einen verlangsamten Puls. Außerdem besteht das Risiko einer verfrühten Arteriosklerose. Eine Schilddrüsenunterfunktion lässt gut mit dem künstlichen Schilddrüsenhormon L-Thyroxin in Tablettenform behandeln. Die Therapie erfolgt anfangs in kleiner Dosierung und wird nach und nach dem Bedarf des Körpers angepasst.

So viele Krankmeldungen wie nie: AOK Fehlzeiten-Report 2025

Die Zahl der Krankschreibungen in Deutschland hat einen neuen Rekord erreicht. Laut dem AOK Fehlzeiten-Report 2025 meldet sich jeder Beschäftigte im Schnitt 2,3 Mal pro Jahr krank. Damit stieg die Zahl der Krankmeldungen auf 228 Fälle je 100 AOK-Mitglieder – mehr als der bisherige Höchstwert von 2023 (225 Fälle). Insgesamt nahmen die Krankmeldungen um 1,5 % zu, die Krankheitstage pro Fall gingen aber leicht zurück. Atemwegserkrankungen als häufigste Erkrankung: Am häufigsten fehlten Beschäftigte wegen Atemwegserkrankungen (27,9 %), darunter Erkältungen und Corona-Erkrankungen. Das entspricht 82,2 Fällen je 100 AOK-Mitglieder. Danach folgen Muskel- und Skeletterkrankungen (13,7 %). An dritter Stelle stehen psychische Erkrankungen: Hier steigt Zahl der Ausfalltage seit Jahren. Laut AOK nahmen die Fehltage wegen psychischer Probleme in den letzten zehn Jahren um 43 % zu. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht darin ein Alarmsignal und warnt vor Überlastung, Zeitdruck und Arbeitsverdichtung. Telefonische Krankmeldungen kein relevanter Faktor: Die telefonische Krankschreibung wird oft als Grund für den Anstieg der Krankmeldungen genannt. Doch laut AOK-Report stimmt das nicht: 2024 gab es 26,4 Millionen Krankmeldungen wegen Atemwegserkrankungen, aber nur 145.000 telefonische Krankschreibungen.

Energydrinks als bunte Koffeinbomben für Kinder

Koffeinhaltige Produkte, die geschmacklich süß und optisch auffällig gestaltet sind, richten sich zunehmend gezielt an Kinder und Jugendliche. Bei etlichen Erzeugnissen kann die empfohlene tägliche Höchstmenge für diese Altersgruppen rasch überschritten werden.

Organspende: Kommt die Widerspruchsregel?

In Deutschland gibt es noch immer zu wenige Organspender:innen. Deshalb berät der Bundestag über eine neue Regelung.

Deutschlands Notaufnahmen schlagen Alarm

Deutschlands Notaufnahmen geraten an ihre Grenzen: Fast jede zweite Klinik meldet Überlastung – in einigen Häusern ist sogar die Patientensicherheit bedroht.

Könnte Es Ihrer Gesundheit Zugutekommen, Sich Die Hände Schmutzig Zu Machen?

Schon als Kinder lernen wir, uns die Hände zu waschen – doch könnte es für die Gesundheit tatsächlich besser sein, sich die Hände schmutzig zu machen? Untersuchungen des Finnischen Umweltinstituts deuten darauf hin, dass das Spielen im Schlamm das Immunsystem stärken kann. Das Institut führte ein Experiment durch, bei dem die Teilnehmer ihre Hände 20 Sekunden lang in Erde, Moos und Schlamm rieben. Nach dem Händewaschen wiesen sie neue, mikroskopisch kleine Mikroben auf ihrer Haut auf. Eine Vielzahl unterschiedlicher Mikroben auf der Haut trägt dazu bei, den Körper vor schädlicheren, krankheitserregenden Bakterien zu schützen. Der Kontakt mit Erde und Pflanzen ist eine einfache Möglichkeit, die mikrobielle Vielfalt der Haut zu erhöhen und das Immunsystem zu stärken. Dieser Kontakt muss jedoch dauerhaft aufrechterhalten und gefördert werden, da das Mikrobiom sonst wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückkehrt.

Ständig Müde? Eine Neue Studie Zeigt: Du Bist Nicht Allein

Wenn Sie sich in letzter Zeit ungewöhnlich müde fühlen, sind Sie damit nicht allein. Eine neue Studie hat Aufschluss darüber gegeben, warum Erschöpfungszustände unter der US-Bevölkerung so weit verbreitet sind. Die von den US-Gesundheitsbehörden (CDC) durchgeführte Studie ergab, dass sich rund 71,5 % der Erwachsenen in den USA in den vergangenen Monaten häufig erschöpft fühlten. In der Untersuchung wird zwischen bloßer Schläfrigkeit und Erschöpfung unterschieden; Letztere wird definiert als „körperliche oder geistige Müdigkeit bzw. Erschöpfung, die sich auch durch zusätzlichen Schlaf oder Ruhe nicht bessert“. Für die Studie wurden im Jahr 2024 rund 27.000 Erwachsene ab 18 Jahren befragt; dabei zeigte sich, dass jeder sechste Erwachsene täglich unter Erschöpfung leidet. Dem Bericht zufolge berichten Frauen und jüngere Erwachsene häufiger von Erschöpfungszuständen als Männer. Die höchsten Werte wurden in der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen verzeichnet: Fast 20 % der Teilnehmenden gaben an, regelmäßig unter Erschöpfung zu leiden. Zudem hob der Bericht hervor, dass bei Erwachsenen mit Erschöpfungszuständen häufiger gleichzeitig Symptome von Depressionen, Angstzuständen und kognitiven Beeinträchtigungen auftreten.

Der Wahre Grund, Warum Gähnen Ansteckend Ist (Es Hat Nichts Mit Müdigkeit Zu Tun)

Obwohl Gähnen oft mit Müdigkeit in Verbindung gebracht wird, ist das „Ansteckenlassen“ durch das Gähnen eines anderen eigentlich eine tief verwurzelte soziale Reaktion. Wissenschaftler gehen davon aus, dass dieses Phänomen – das sogenannte ansteckende Gähnen – als eine unbewusste Form der sozialen Spiegelung fungiert. Wenn Sie sehen oder hören, wie eine andere Person gähnt, werden automatisch spezialisierte Spiegelneuronen in Ihrem Gehirn aktiv. Diese neuronale Aktivität veranlasst Sie dazu, die Handlung nachzuahmen, noch bevor Ihnen überhaupt bewusst wird, dass Sie dies tun. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass sich diese schnelle Nachahmung entwickelt hat, um das Verhalten innerhalb einer Gruppe zu synchronisieren und die kollektive Wachsamkeit zu steigern. Viele Experten bringen dieses Verhalten zudem mit Empathie in Verbindung, da es dem Einzelnen hilft, eine emotionale Bindung zu seinem Umfeld aufzubauen. Aufgrund dieser emotionalen Verbindung ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich bei einem engen Freund oder Familienmitglied mit dem Gähnen anstecken, weitaus höher als bei einem völlig Fremden. Letztendlich ist ein ansteckendes Gähnen lediglich ein unbewusstes Zeichen dafür, dass sich Ihr Gehirn erfolgreich auf die Gefühle Ihrer Mitmenschen einstellt.

Warum Dir Schwindelig Wird, Wenn Du Schnell Aufstehst (Und Was Dein Körper Dabei Eigentlich Versucht)

Sind Sie schon einmal schnell aufgestanden und hatten plötzlich das Gefühl, dass sich der Raum dreht? Dieses weitverbreitete Phänomen nennt man orthostatische Hypotonie – ein kurzzeitiger Abfall des Blutdrucks. Wenn Sie aus dem Sitzen oder Liegen aufstehen, zieht die Schwerkraft das Blut sofort in die Beine und den Rumpf. Durch diese Ansammlung steht vorübergehend weniger Blut zur Verfügung, das zum Herzen und weiter zum Gehirn zurückfließen kann. Das Gehirn erhält kurzzeitig zu wenig Sauerstoff; dies löst das bekannte Schwindelgefühl aus oder lässt Sie „Sterne sehen“. Glücklicherweise verfügt Ihr Körper über einen bemerkenswerten, schnell reagierenden Schutzmechanismus, um dieses Ungleichgewicht auszugleichen. Spezialisierte Sensoren in Ihren Arterien registrieren den plötzlichen Druckabfall augenblicklich und alarmieren das Nervensystem. Daraufhin verengt der Körper aktiv die Blutgefäße und steigert die Herzfrequenz. Dieses Zusammenspiel drückt das Blut wieder nach oben und stellt innerhalb von Sekunden die normale Durchblutung des Gehirns wieder her.

Das menschliche Gehirn besteht aus zwei getrennten Organen

Das menschliche Gehirn mag wie ein einziges hochkomplexes Organ aussehen, doch Wissenschaftler sagen, dass es tatsächlich aus zwei uralten Nervensystemen besteht, die sich unabhängig voneinander entwickelt haben.

Neun Stunden Schlaf pro Nacht können mit einem früheren Tod verbunden sein

Ausschlafen mag sich wie der ultimative Luxus anfühlen, doch regelmäßig mehr als neun Stunden im Bett zu verbringen, könnte mit einem erhöhten Risiko für einen frühen Tod verbunden sein.

Rette ein Leben! – Öffentliches Reanimationstraining

Die Stiftung Universitätsmedizin Münster veranstaltet ein öffentliches Reanimationstraining in der Münsteraner Stubengasse.

Erkältungszeit beginnt: Können Vitamine helfen?

Eine verstopfte Nase, ein kratziger Hals und ein lästiger Husten: Der Herbst bringt wie jedes Jahr die Erkältungszeit mit sich. Viele greifen dann zu Vitaminen, um den Virus zu bekämpfen. Aber bringt sich das was? Jana Meixner klärt auf.

Der Mythos, Dass Man Die Meiste Körperwärme Über Den Kopf Verliert (Und Warum Das Militär Ihn Verbreitete)

Der Mythos, dass der Mensch den Großteil seiner Körperwärme über den Kopf verliert, ist ein weit verbreitetes Missverständnis der menschlichen Physiologie. Tatsächlich geht Wärme relativ gleichmäßig über jede unbedeckte Hautfläche des Körpers verloren. Der menschliche Kopf macht nur etwa sieben bis zehn Prozent der gesamten Körperoberfläche aus. Folglich entfallen auf einen unbedeckten Kopf auch nur sieben bis zehn Prozent des gesamten Wärmeverlusts des Körpers. Dieser hartnäckige Irrglaube geht ursprünglich auf eine Reihe fehlerhafter militärischer Überlebensexperimente aus den 1950er Jahren zurück. Bei diesen Tests in der Arktis statteten Forscher Militärangehörige mit modernen Kälteschutzanzügen aus, ließen sie jedoch ohne Kopfbedeckung. Da der Kopf die einzige unbedeckte Stelle war, die der eisigen Luft ausgesetzt war, entwich der Großteil der Körperwärme naturgemäß über diesen Bereich. Die fehlerhafte Schlussfolgerung wurde später in einem offiziellen Handbuch der US-Armee veröffentlicht; darin wurde behauptet, dass vierzig bis fünfundvierzig Prozent der Körperwärme über einen ungeschützten Kopf verloren gingen. Programme für Überlebenstraining verbreiteten diese Zahl rasch als unumstößliche Tatsache – bestärkt durch die Tatsache, dass Gesicht und Kopfhaut äußerst empfindlich auf Temperaturschwankungen reagieren. Auch wenn das Tragen einer Wintermütze weiterhin dringend empfohlen wird, um lokale Erfrierungen zu vermeiden, schützt sie die Körperkerntemperatur nicht besser als das Bedecken von Armen oder Beinen.

So unterscheiden sich Erkältung, Grippe und Corona

Nicht jeder Husten bedeutet Covid-19, nicht jedes leichte Fieber muss Vorbote der Grippe sein. Viele Symptome solcher Infekte sind unspezifisch und ähneln sich. Aber es gibt auch Unterschiede zwischen einer Grippe, Erkältung und Corona. Ein Überblick.

Infos zu Masern, die Sie wissen sollten

Die Masern sind eine nicht zu unterschätzende Viruserkrankung, gegen die Kinder geimpft werden sollten. Als Masern wird eine hochansteckende, akute Viruserkrankung mit dem Masernvirus bezeichnet. Zunächst treten erkältungs- und grippeähnliche Symptome wie hohes Fieber, Husten und Schnupfen auf. Als nächstes kommt der rote Hautausschlag hinzu. Ein Mensch kann die Masern nur einmal in seinem Leben bekommen, danach ist er immun gegen diese Krankheit. Bei Kindern sind die Masern relativ harmlos. Erwachsene Patienten können jedoch unter schweren Folgeerkrankungen leiden wie u.a. einer Lungen- oder Mittelohrentzündung. Masern sind extrem ansteckend und erfolgt durch eine Tröpfcheninfektion. Die Inkubationszeit beträgt acht bis zehn Tage. Der Ausschlag tritt erst nach rund zwei Wochen nach der Ansteckung auf. Das Masernschutzgesetz ist am 1. März 2020 in Kraft getreten. Danach sollen Schul- und Kindergartenkinder wirksam vor Masern geschützt werden.

Diese Hausmittel helfen gegen Fieber

Bei Fieber ist der Körper viel wärmer als bei Normaltemperatur. Man schwitzt viel, um sich abzukühlen. Das Schwitzen führt zum Flüssigkeitsverlust. Deswegen muss man bei Fieber viel trinken, um den Flüssigkeitsmangel wieder auszugleichen. Empfohlen sind Wasser, Tee, eine Suppe oder isotonische und elektrolytische Getränke. Auch durch die frisch gepressten Säfte erhält man viele Vitamine. Honig unterstützt das Immunsystem, denn er hat antientzündliche Wirkstoffe. Bei Erkältung und grippalen Infekten ist der Honig immer eine gute Wahl. Honig sollte aber erst in den Tee gegeben werden, wenn er etwas abgekühlt ist, damit die Inhaltsstoffe nicht zerstört werden. Auch der Knoblauch und die Zwiebel enthalten viele wohltuenden Eigenschaften. Ingwer wirkt gegen Fieber, Husten und andere häufige Erkältungssymptome. Er hilft am besten aufgebrüht als Tee. Essig hat eine kühlende Wirkung auf die Haut. Deswegen wird er als Wickel gegen Fieber benutzt.

Das hilft bei einer Erkältung

Die klassische Erkältung kommt mit den üblichen Verdächtigen: Schnupfen, Husten und Halsschmerzen. Erwachsene erwischt es zwischen zwei und vier Mal pro Jahr. Kinder sind pro Jahr sechs bis zehn Mal erkältet. Die Dauer einer Erkältung mit Inkubationszeit und Abklingen der Symptome liegt im Schnitt bei sieben bis zehn Tagen. Bei einer einfachen Erkältung sollte man zu Hause bleiben, um andere nicht anzustecken. Tipps bei Erkältungen: Ausreichend trinken, vor allem Wasser und Tee. Wer stark schwitzt, kann Elektrolyte zuführen. Inhalieren hat einen positiven Effekt: Schleimhäute werden befeuchtet, zäher Schleim besser abgehustet. Wadenwickel helfen bei Fieber. Sie sind eine sinnvolle Maßnahme, bevor man zu fiebersenkenden Mitteln greift. Bewegung an der frischen Luft fördert die Genesung und reduziert Muskelbeschwerden, eine häufige Begleiterscheinung bei Erkältung. Beliebte Hausmittel gegen Erkältung Heiße Hühnersuppe: Viele Experten bestätigen eine entzündungshemmende Wirkung von Hühnersuppe mit Vitaminen, Eisen und Zink, die das Immunsystem stärkt. Heiße Milch mit Honig Honig beinhaltet viele entzündungshemmende Inhaltsstoffe. Sanddorn-Öl enthält viele Vitamine und entzündungshemmende Inhaltsstoffe. Zwiebelwickel auflegen: Zwiebeln klein hacken, sie mit einem Nudelholz quetschen und in einem Tuch auf den Hals oder die Ohren halten. Sie enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe, vor allem Vitamin C und Kalium. Rote-Bete-Saft: Rote-Bete-Saft beinhaltet viele sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Betanin, was einen sehr positiven Einfluss auf das Immunsystem hat. Inhalation mit Kamille oder Pfefferminzöl Experten bestätigen die positive Wirkung, besonders für die oberen Atemwege.

Brustkrebs: 5 Fakten zur Krebserkrankung

Diagnose Brustkrebs: Das erhalten jährlich etwa 70.500 Frauen in Deutschland. Das Durchschnittsalter liegt bei 65 Jahren, es kann aber auch deutlich jüngere Frauen treffen. Hier sind fünf Fakten zu Brustkrebs: 1. Laut dem Robert-Koch-Institut ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. 28 Prozent aller Tumore sind bei Frauen in der Brust. 2. Die Zahl der Erkrankungen steigt seit 1980 stetig an. 2012 waren es noch rund 57.000 erkrankte Frauen. 3. Seit den 1990er Jahren ist die Todesrate jedoch gesunken. 2018 starben rund 22 Frauen je 100.000 Personen an Brustkrebs. 4. Diese Ursachen können die Wahrscheinlichkeit einer Brustkrebserkrankung erhöhen: Übergewicht, Bewegungsmangel, Typ II Diabetes mellitus, Ungesunde Ernährung, Konsum von schädlichen Genussmitteln (z.B. Alkohol und Nikotin), Langfristiger Ersatz von weiblichen Sexualhormonen, Dichtes Brustgewebe, Mehrere Fälle von Brust- und Eierstockkrebs in der Familie und die Bestrahlungen des Brustkorbes in der Kindheit. 5. Die Früherkennung ist sehr wichtig. Bereits ab dem 20. Lebensalter können Frauen die Vorsorge von der Krankenkasse bezahlen lassen. Zur Früherkennung zählen Screenings, Abtastungen und die Mammographie.

Alles rund um die Mammographie

Brustkrebs ist gefährlich, und Prävention hilft, ihn einzudämmen. Seit 2005 werden in Deutschland die Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre zur Mammographie eingeladen. Die Untersuchung dauert in der Regel 10 Minuten. Die Brust wird zwischen Röntgenröhre und Filmtisch gelegt und vorsichtig zusammengedrückt. Anschließend beurteilt die Ärztin oder der Arzt die Bilder. Laut EU-Kommission sollen jene Zahlen noch einmal deutlich wachsen. Im März 2021 aktualisierte man dort die Brustkrebsleitlinien, wonach künftig auch Frauen zwischen 45 und 49 sowie zwischen 70 und 74 Jahren in das Mammographie-Screening einbezogen werden sollen. Man sollte die Mammographie nicht als präzises Diagnose-, sondern vielmehr als Hinweis-Instrument sehen. Ein Forscherteam um den Radiologen Thao-Quyen Ho von der University of California hat rund drei Millionen Screening-Daten von Frauen zwischen 40 und 79 Jahren ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass bei rund neun Prozent der Mammographien ein falscher Positiv-Befund attestiert wurde. Über einen Zeitraum von zehn Jahren wurde jede zweite, jährlich gescreente Patientin wegen eines unbegründeten Brustkrebsverdachts zur Nachuntersuchung einbestellt. Man sollte deswegen den Blick auf erfolgversprechende Alternativen zur Mammographie nicht verlieren. Es gibt auch Ultraschall und MRT. Liebling der meisten Radiologen scheint ohnehin die so genannte Tomosynthese zu sein. Sie durchleuchtet – im Unterschied zur Mammographie.

Warum Es Beim Eisessen Tatsächlich Zum „Hirnfrost“ Kommt (Der Nerv Hinter Dem Schmerz)

Wer kalte Leckereien zu schnell verzehrt, löst damit oft einen plötzlichen, stechenden Kopfschmerz aus – den sogenannten „Brain Freeze“ (Kältekopfschmerz). Dieses unangenehme Gefühl entsteht, wenn eine eiskalte Substanz den Gaumen oder den hinteren Rachenraum berührt. Der extreme Temperaturabfall bewirkt als Schutzreflex eine rasche Verengung der umliegenden Blutgefäße. Unmittelbar darauf weitet der Körper diese Gefäße wieder, um warmes Blut in den abgekühlten Bereich zu leiten. Dieser plötzliche Wechsel zwischen Verengung und Erweiterung aktiviert Schmerzrezeptoren in den Gefäßwänden. Die dabei entstehenden Signale werden über den Trigeminusnerv – eines der wichtigsten sensorischen Nervensysteme im Kopfbereich – weitergeleitet. Da dieser Nerv auch das Gesicht versorgt, interpretiert das Gehirn den Ursprung des Schmerzes falsch. Man spricht hierbei von übertragenem Schmerz; infolgedessen spürt man den Schmerz eher an der Stirn als im Mund. Glücklicherweise ist dieses heftige Empfinden völlig harmlos und klingt meist innerhalb weniger Sekunden wieder ab. Man kann die Linderung beschleunigen, indem man die warme Zunge gegen den Gaumen drückt.

Warum Du Dich Nach Dem Essen Schläfrig Fühlst (Und Es Nicht Nur Am Blutzucker Liegt)

Sich nach einer üppigen Mahlzeit schläfrig zu fühlen, ist ein weitverbreitetes Phänomen. Auch wenn viele Menschen plötzliche Blutzuckerspitzen dafür verantwortlich machen, liegen der Ursache komplexe biologische Vorgänge zugrunde. Bei der Nahrungsaufnahme schaltet das vegetative Nervensystem aktiv in den sogenannten „Rest-and-Digest“-Modus (Ruhe- und Verdauungszustand) um. Diese Umstellung senkt auf natürliche Weise die Herzfrequenz und fördert ein Gefühl tiefer Entspannung. Gleichzeitig leitet der Körper vermehrt Blut in den Magen-Darm-Trakt. Diese Umverteilung unterstützt den Magen dabei, Nährstoffe effizient aufzuspalten, verringert jedoch vorübergehend die allgemeine körperliche Wachheit. Zudem regt das Essen das Gehirn dazu an, schlaffördernde Hormone wie Serotonin und Melatonin auszuschütten. Mahlzeiten, die reich an Kohlenhydraten und Proteinen sind, beschleunigen diesen chemischen Signalprozess. Auch die körperliche Dehnung des Magens aktiviert den Vagusnerv, der dem Gehirn direkt signalisiert, einen Gang herunterzuschalten. Das Verständnis dieser normalen körperlichen Reaktionen kann Ihnen helfen, Ihr Energieniveau nach dem Essen besser zu steuern.

Verbreitung steigt: Tigermücke wieder vermehrt in Mittelfranken

Klein, nervig und ein juckender Stich. Mücken sind in Deutschland nichts Neues, doch in den letzten Jahren hat sich eine neue Art breitgemacht. Die Tigermücke. Inzwischen verbreitet sie sich auch in Mittelfranken. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit beobachtet im Monitoring seit rund vier Jahren die Verbreitung der Population – mit dem Einsatz von Mückenfallen. Im Labor wird anhand von körperlichen Merkmalen eine Artenbestimmung vorgenommen. Auf Krankheitserreger werden die Insekten beim LGL jedoch nicht getestet. Der Verbreitungsraum der Tigermücke liegt vor allem nah beim Menschen.

Sie werden oft für betrunken gehalten: Schwestern leiden an seltener Nervenkrankheit

Die Schwestern Olivia Dews (28) und Charlotte Casey (25) leben mit Friedreich-Ataxie, einer seltenen Nervenkrankheit, deren Symptome oft mit Trunkenheit verwechselt werden. Beide Mütter sorgen sich, dass ihre Erkrankung fortschreitet und ihre Kinder früher als erwartet ohne Mutter aufwachsen könnten. Deshalb setzen sie sich für den Zugang zu Omaveloxolon ein, einem Medikament, das das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen könnte.

Gehen Sie Schneller, Nicht Länger, Um Ihre Gesundheit Zu Fördern

Entgegen der weitverbreiteten Ansicht, man müsse täglich 10.000 Schritte zurücklegen, um gesund zu bleiben, haben Studien gezeigt, dass auch die Intensität des Gehens eine entscheidende Rolle spielt. In einer im British Journal of Sports Medicine veröffentlichten Studie stellten Forscher fest, dass Menschen, die ihre Gesundheit verbessern wollen, ohne ihr tägliches Schrittpensum zu erhöhen, schneller gehen sollten. Die Studie untersuchte den Gesundheitszustand von einer halben Million Menschen im Vereinigten Königreich, um die Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und deren Zusammenhang mit körperlicher Aktivität zu erforschen. Den Ergebnissen zufolge verringerte sich das Sterberisiko bei Personen, die täglich weniger als 5.000 Schritte in zügigem Tempo zurücklegten, im Vergleich zu jenen, die langsamer gingen. Gleichzeitig zeigte sich auch bei Menschen, die langsamer, dafür aber über längere Zeiträume hinweg gingen, eine vergleichbare Senkung des Sterberisikos durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Studie legt nahe, dass es sich für Personen, die weniger als 5.000 Schritte am Tag machen, lohnt, die Intensität ihrer Spaziergänge zu steigern – etwa durch ein Tempo von 100 Schritten pro Minute. Eine Möglichkeit, die Intensität des Gehens zu bestimmen, ist die Beobachtung der eigenen Atmung. Wenn man versucht, ein Lied zu singen, und dies schwerfällt, liegt das Gehtempo wahrscheinlich bei etwa 90 bis 100 Schritten pro Minute.

Der Mythos, Dass Das Knacken Der Fingergelenke Den Gelenken Schadet

Über Generationen hinweg wurde davor gewarnt, dass das Knacken der Fingergelenke zu Arthritis führen könne. Selbst Mediziner glaubten mehr als fünfzig Jahre lang an diesen Mythos – vor allem aufgrund früher Annahmen über Gelenkreibung und -verschleiß. Ärzte vermuteten, dass die wiederholte, kraftvolle Dehnung der Gelenke den schützenden Knorpel auf Dauer schädigen würde. Moderne Forschungsergebnisse, etwa von Harvard Health, haben diesen weitverbreiteten Glauben jedoch gründlich widerlegt. Wissenschaftler fanden heraus, dass das Knackgeräusch tatsächlich durch das Platzen von Gasblasen in der Gelenkflüssigkeit entsteht. Beim Ziehen oder Biegen der Finger sinkt der Druck im Gelenk, wodurch gelöste Gase rasch entweichen. Der bekannteste Beleg hierfür stammt von Dr. Donald Unger, einem Arzt, der ein lebenslanges Selbstexperiment durchführte. Er ließ fünfzig Jahre lang täglich zweimal die Gelenke seiner linken Hand knacken, während er seine rechte Hand in Ruhe ließ. Spätere Röntgenaufnahmen zeigten keinerlei Unterschiede im Gesundheitszustand der Gelenke und keinerlei Anzeichen von Arthritis an beiden Händen. Umfangreiche medizinische Studien haben seine Ergebnisse inzwischen bestätigt und belegt, dass diese Gewohnheit zwar Geräusche verursacht, für die Gelenke jedoch im Grunde harmlos ist.

Fast jede zweite Notaufnahme in Deutschland überlastet

Fast jede zweite Notaufnahme in Deutschland ist überlastet. Eine aktuelle DGINA-Umfrage zeigt die angespannte Lage in den Kliniken.

Pille gegen Rauchen

Rund 12 Millionen Deutsche rauchen - Reporter Alf Porada ist einer davon. Mit einer rezeptfreien Anti-Rauch-Pille aus Polen will er endlich aufhören. Doch wie sicher ist das Mittel und hilft es wirklich? Wir machen den Test!

Nachts plötzlich schweißgebadet: Was dahinterstecken kann

Nasses Bettzeug und durchgeschwitzte Kleidung können mehr als nur eine unangenehme Nacht bedeuten. Neben harmlosen Auslösern kommen auch Infektionen, hormonelle Veränderungen oder andere Erkrankungen infrage. Welche Warnzeichen wichtig sind.

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