Der Verzehr von ganzen Früchten ist gesünder als das Trinken von Saft, selbst von selbstgemachtem Saft. Frisches Obst enthält Ballaststoffe, die für die Verdauung, die Blutzuckerkontrolle und die Sättigung wichtig sind. Beim Entsaften gehen die meisten dieser Ballaststoffe verloren, wodurch der Körper den Zucker schneller aufnimmt und es zu Blutzuckerspitzen kommen kann. Außerdem kann ein Glas Saft den Zuckergehalt mehrerer Früchte enthalten, wodurch die Kalorienzufuhr erhöht wird, ohne dass das gleiche Sättigungsgefühl auftritt. Um ein Glas Orangensaft herzustellen, müssen beispielsweise zwei bis drei Orangen verwendet werden, während eine ganze Orange ausreichen würde, um satt zu machen. Ballaststoffe aus Früchten, die sowohl löslich als auch unlöslich sind, helfen bei der Regulierung der Darmpassage und der Kontrolle des Cholesterinspiegels. Außerdem regt das Kauen von Obst die Speichelproduktion an, was die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen fördert. Wer Säfte bevorzugt, kann den Verlust von Ballaststoffen minimieren, indem er das Getränk nicht filtert und den Saft unmittelbar nach der Zubereitung verzehrt. Die Zugabe von Gemüse und der Verzicht auf Süßstoffe tragen ebenfalls zur Verbesserung des Nährwerts bei. Es wird empfohlen, wann immer möglich, ganzen Früchten den Vorzug zu geben, aber wenn Saft die einzige Alternative ist, sollten Sie natürliche und ungesüßte Varianten wählen. Denken Sie daran, dass laut WHO der Verzehr von fünf Portionen Obst pro Tag für eine ausgewogene Ernährung unerlässlich ist.
Was Ist Soft Socializing? Eine Analyse Des Neuen Trends Der Generation Z
Vielleicht sind Sie in letzter Zeit in Ihren sozialen Medien auf den Begriff „Soft Socializing“ gestoßen. Es handelt sich dabei um den neuesten Trend der Generation Z, bei dem entspannte Treffen im Vordergrund stehen. Anstatt sich auf Ausgehen, Trinken oder große, energiegeladene Gruppentreffen zu konzentrieren, setzt Soft Socializing auf unkomplizierte, aktivitätsbasierte Zusammenkünfte, bei denen sich Kontakte ganz natürlich entwickeln können. Die Aktivität kann alles Mögliche sein, vom gemeinsamen Puzzeln bis hin zum Erlernen eines neuen Hobbys wie Töpfern oder Malen. Die Idee ist, die Erwartungshaltung, ständig sozial sein zu müssen, zu reduzieren. Da die Aktivität im Mittelpunkt steht, können Gesprächspausen entstehen, ohne dass es sich unangenehm anfühlt. Laut Robert Alexander, Doktorand und Assistenzprofessor für Psychologie, verschiebt Soft Socializing den Fokus vom Performen hin zum Präsentieren. Auch Alkohol spielt beim Soft Socializing eine untergeordnete Rolle. Dies kann eine willkommene Abwechslung für diejenigen sein, die den zunehmenden sozialen Druck in alkoholzentrierten Umgebungen spüren. Für die Generation Z, die damit aufgewachsen ist, einen Großteil ihres Lebens online zu dokumentieren, kann Alkoholkonsum mit sozialem Druck und Ängsten verbunden sein. Laut einer aktuellen Studie halten 92 % der Generation Z es für extrem wichtig, sich selbst treu zu bleiben. Der Trend lässt sich möglicherweise durch die Abkehr von der Rolle des Darstellers und die Hinwendung zu Authentizität erklären. Ein großer Vorteil von ungezwungenem Beisammensein ist, dass es oft kostengünstig ist. Schon ein einfaches Treffen mit einem Freund, bei dem jeder seinen eigenen Aufgaben nachgeht, kann als solches gelten.
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