Der Genetiker Mariano Zalis, ein Spezialist der UFRJ, behauptet, dass nur 1 % der Krankheiten erblich bedingt sind, während der Rest stark von unserem Lebensstil beeinflusst wird. Studien haben gezeigt, dass wir unsere Gene auch nach dem 60. Lebensjahr durch unsere Gewohnheiten und unsere Umwelt beeinflussen können. Zalis erklärt, dass die Gene zwar eine Rolle für die Gesundheit spielen, dass aber auch äußere Faktoren wie Ernährung, Stress und Bewegung einen erheblichen Einfluss auf die genetische Regulierung haben. Das Gehirn ist der Hauptvermittler dieser Interaktion, es verarbeitet Informationen aus der Umwelt und sendet Signale an die Zellen, die entsprechend reagieren. Die Auswirkungen von Stress und schlechten Gewohnheiten wie falscher Ernährung und Rauchen können diese Regulierung gefährden, während gesunde Praktiken wie körperliche Betätigung positive Auswirkungen haben. Außerdem erwähnt er, dass die Epigenetik erklärt, warum Menschen mit demselben genetischen Material, wie etwa Zwillinge, unterschiedlich altern können. Zalis warnt auch vor den Auswirkungen traumatischer Ereignisse wie Kriege und Katastrophen, die epigenetische Spuren hinterlassen können, die bis in die nachfolgenden Generationen reichen. Studien, wie die an den Nachkommen von Holocaust-Überlebenden durchgeführten, haben gezeigt, dass diese Spuren die Gesundheit der nachfolgenden Generationen beeinflussen können. Kurz gesagt, die Epigenetik bietet eine neue Perspektive auf die Gesundheit und zeigt, dass die Art und Weise, wie wir leben, tatsächlich unsere genetische Gesundheit prägen und bestimmen kann, wie wir altern.
Weihnachts-Shopping: Das ist der Trend
262 Euro wollen Deutsche im Schnitt für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Doch was landet dieses Jahr am häufigsten unterm Baum?
Was Ist Die „Clean Girl Aesthetic“?
Die „Clean-Girl-Ästhetik“ ist zu einem weit verbreiteten Begriff im Internet geworden, insbesondere auf TikTok. Doch was bedeutet der Begriff eigentlich, und woher stammt die Idee? Der Trend entstand um das Jahr 2020 und zeichnet sich durch einen gepflegten, minimalistischen Ansatz in Bezug auf Schönheit und Lebensstil aus. Internetnutzer verwenden den Begriff häufig, um Make-up-Looks zu beschreiben, die sich durch einen frischen, taufrischen Teint („Dewy Skin“), glänzendes Rouge, gepflegte Augenbrauen und einen streng nach hinten gebundenen Dutt auszeichnen. Zur Ästhetik gehören zudem oft aufwendige Hautpflege- und Sportroutinen, Outfits in neutralen Farben sowie ein insgesamt sorgfältig abgestimmtes und gepflegtes Erscheinungsbild. Laut der Mode- und Beauty-Historikerin Laura Fitzachary hat der Fokus des Trends auf natürlicher Schönheit und Minimalismus tiefere historische Wurzeln. Fitzachary erklärt, dass Schönheitsroutinen schon lange mit Wohlstand, sozialem Status sowie dem Zugang zu Zeit und Ressourcen verknüpft sind. Im 18. Jahrhundert pflegten wohlhabende Frauen oft aufwendige Schönheitsrituale und verwendeten im Alltag teure Kosmetika sowie Pflegeprodukte. Die moderne „Clean-Girl-Ästhetik“ entwickelte sich schließlich während der Pandemie, als sich minimalistische Beauty-Trends und sorgfältig inszenierte Lebensstile rasch in den sozialen Medien verbreiteten.
Neuer Berlin-Trend: Einmal Döner zum Trinken, bitte
Döner als Wasser? In einem Berliner Laden wird Sprudelwasser mit Dönergeschmack ausgeschenkt. Was sagen die Gäste zur neuen Aktion?
Trends für den Winterurlaub
Während wir noch die letzten Sonnentage genießen, blickt die Reisebranche schon auf den Winter. Wohin es dann für viele gehen soll, wenn die Tage kälter und dunkler werden, zeigen die aktuellen Trends für den Winterurlaub.
Trendschuh: Original vs. Double
Die polarisierende Korksandale kostet im Original 165 Euro. Für 15 Euro gibt es eine ähnliche Variante in Drogerien und Discountern. SAT.1-Reporterin Nadja Bukowski macht den Test: Welches Modell überzeugt?
Vitamin C, E & Co. So wirken Antioxidantien in der Hautpflege
Inspiration fürs Frühstück: So starten andere Länder in den Tag
Ob "Full English" Breakfeast, typisch französisch mit Croissant und Cafe oder herzhaft wie in Schweden. So frühstückt man in anderen Ländern.
Haare rückwärts waschen: Für wen Spülung vor Shampoo wirklich sinnvoll ist
Beim Haarewaschen gilt für viele eine feste Reihenfolge, doch Fachleute empfehlen inzwischen auch den umgekehrten Weg. Dabei wird zuerst die Pflege aufgetragen und erst danach das Shampoo verwendet. Der Effekt soll vor allem bei bestimmten Haartypen deutlich spürbar sein, während andere kaum profitieren. Für wen sich die Methode lohnt, erfahren Sie hier.
Schwimm-Challenge für einen guten Zweck
Extremsportlerin Nathalie Pohl ist 200 Kilometer in vier Tagen geschwommen: von Frankfurt bis nach Köln, durch Main und Rhein. Was hinter ihrer Mission steckt.
Likes für Sonnenbrand
Auf TikTok sorgt der Trend „Sweet Sunburn“ für Kritik: Wer sich stärker verbrennt, bekommt mehr Likes. Die Challenge rund um Sonnenbrand und Bräunungslinien ist gefährlich und kann Hautkrebs fördern.