Wenn wir einen Schnupfen oder eine verstopfte Nase haben, verbringen wir einen Großteil der Zeit damit, uns zu schnäuzen, um wieder frei atmen zu können. Einer Studie aus dem Jahr 2000 zufolge kann kräftiges Schnäuzen die Erkältungssymptome jedoch verschlimmern, da der Schleim dabei gewissermaßen zurück in den Körper gepresst wird. Auch wenn es selten vorkommt: Durch heftiges Schnäuzen kann das Trommelfell reißen – verursacht durch den plötzlichen Druck und die Flüssigkeit, die durch die Eustachische Röhre (die Verbindung zwischen Nase und Ohr) gepresst wird. Sind die Schleimhäute entzündet oder ausgetrocknet, können beim Schnäuzen Blutgefäße in der Nase platzen, was zu Nasenbluten führt. Ständiges Schnäuzen verursacht Reibung und reizt den Nasenbereich; dabei können kleine Risse entstehen, durch die Bakterien eindringen und eine sogenannte Nasenvestibulitis (Entzündung des Naseneingangs) verursachen können. Es gab auch vereinzelte Fälle, in denen Menschen so heftig schnäuzten, dass sie sich eine Fraktur der Augenhöhle zuzogen, was mit einer Schwellung des Auges und Sehstörungen einherging. Zudem kann kräftiges Schnäuzen Kopfschmerzen verschlimmern, die ohnehin oft mit einer Grippe oder Erkältung einhergehen. Experten empfehlen, die Nase sanft zu schnäuzen, indem man einen Finger auf das gegenüberliegende Nasenloch legt und mit wenig Kraftaufwand ausatmet. Man kann die Nase auch durch abschwellende Mittel oder Nasenspülungen mit Kochsalzlösung von Schleim befreien, wobei die Salzlösung Schleim und Bakterien herausspült.
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Ihr Haar verändert sich mit zunehmendem Alter, genau wie Ihre Haut. Experten sagen, dass es normal ist, dass die Strähnen mit der Zeit dünner werden, langsamer wachsen und sogar ihre Textur verändern. Laut Dermatologin Dr. Mona Gohara wirkt sich das Altern sowohl auf den Haarfollikel als auch auf die Kopfhaut aus, was dazu führt, dass das Haar Pigmente verliert, sich spröde anfühlt und sich langsamer regeneriert. Die Genetik spielt eine große Rolle, aber auch Lebensstilfaktoren wie Stress, Ernährung, Medikamente, Hitzestyling und Umwelteinflüsse können den Prozess beschleunigen. Zu den häufigsten Anzeichen alternder Haare gehören Ergrauen, Stumpfheit, Ausdünnung, langsameres Wachstum und spürbare Veränderungen der Textur. Glattes Haar kann sich grober anfühlen, während lockiges Haar allmählich seine Form verlieren kann. Die gute Nachricht ist, dass Experten sagen, dass es viele Möglichkeiten gibt, das Haar gesund aussehen zu lassen. Regelmäßige Kopfhautmassagen können die Durchblutung verbessern, während feuchtigkeitsspendende Masken, Spülungen und Behandlungen zur Reparatur von Haarbindungen dabei helfen können, die Geschmeidigkeit und den Glanz wiederherzustellen. Auch die Einschränkung des Hitzestylings, der Schutz des Haares vor Sonneneinstrahlung und die Aufrechterhaltung einer gesunden Ernährung können einen Unterschied machen. Für Menschen mit grauem Haar empfehlen Experten die Verwendung von Pflegeprodukten zusammen mit einem lila Shampoo einmal pro Woche, um Gelb- oder Messingtöne zu reduzieren. Sie empfehlen außerdem, beim Stylen niedrigere Hitzeeinstellungen zu verwenden, da graues Haar oft empfindlicher ist.
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