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Drei Irrtümer über Wärmepupen: Die Fakten im Überblick

Einige Annahmen über Wärmepumpen sind längst überholt oder waren noch nie richtig. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW) klärt auf. Irrtum 1: Die Lautstärke belästigt Nachbarn Die Lautstärke von Wärmepumpen hat sich mittlerweile deutlich reduziert. Laut VZ NRW ist der Geräuschpegel von unter 50 Dezibel vergleichbar mit einer Spülmaschine. Tipps von der VZ NRW: • Auf die Modellwahl achten: Im Gegensatz zu Luft-Wasser-Wärmpumpen verursachen Sole-Wasser-Wärmepumpen kaum Schallemissionen. • Schallschutzmatten und sogenannte Wärmepumpen-Behausungen haben eine dämmende Wirkung. • Regelmäßige Wartung Irrtum 2: Nur für energieeffiziente Gebäude geeignet Auch in Altbauten kann die Wärmepumpe eine Option sein. Die Vorlauftemperatur sollte dabei jedoch nicht zu hoch sein, damit die Räume ausreichend beheizt werden können. Der Wert gibt die Wärme des Wassers an, wenn es die Wärmepumpe oder den Heizkessel verlässt und zu den Heizkörpern oder der Fußbodenheizung transportiert wird. Die Verbraucherzentrale empfiehlt für Altbauten einen Grenzwert von 50 bis max. 55 Grad Celsius. Ein weiterer Hinweis: Flächenheizungen wir Fußboden- oder Wandheizungen sind für Wärmepumpen wegen geringer Vorlauftemperaturen zwar ideal, aber nicht zwingend notwendig. Je besser die Gebäudehülle gedämmt ist, umso kleiner darf die Wärmepumpe sein. Irrtum 3: Nur mit Photovoltaikanlage sinnvoll Energiekosten können erheblich gesenkt werden, wenn man die Heizung mit eigenem Strom betreibt. Wärmepumpen lohnen sich laut VZ NRW aber ohne Photovoltaikanlagen oder Batteriespeicher. So kann man die Wärmepumpe günstiger betreiben, indem bei älteren Bestandsgebäuden in die Dämmung investiert wird. Kosten lassen sich auch über spezielle Stromtarife für Wärmepumpen sparen. Voraussetzung dafür: ein eigener Zähler für die Wärmepumpe.

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