Wissenschaftler des Wellcome Sanger Institute behaupten, dass Impfstoffe gegen bestimmte E. coli-Stämme die Darmkrebsrate in den Industrieländern senken könnten. Ihre Forschung bringt zwei E. coli-Stämme, die für Harnwegs- und Blutbahninfektionen verantwortlich sind, mit erhöhten Raten von Darm-, Blasen- und Prostatakrebs in Verbindung. Die in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichte Studie deutet darauf hin, dass ein Impfstoff oder eine probiotische Behandlung das Krebsrisiko senken könnte, doch sind weitere Untersuchungen erforderlich. Professorin Jukka Corander, Hauptautorin der Studie, sagte, dass ihr Team „in den letzten fünf Jahren groß angelegte genomische Untersuchungen durchgeführt hat, um E. coli-Stämme in mehreren Ländern zu verfolgen.“ Diese Stämme produzieren Colibactin, eine Verbindung, die bei einigen Dickdarmkrebspatienten mit der Tumorbildung in Verbindung gebracht wurde. In Industrieländern, in denen diese Stämme häufiger vorkommen, sind die Raten der damit verbundenen Krebserkrankungen höher als in Ländern wie Pakistan und Bangladesch, in denen diese Stämme weniger verbreitet sind. In der Studie wurden genomische Überwachungsdaten aus Ländern wie dem Vereinigten Königreich, Norwegen, Pakistan und Bangladesch analysiert. Die Forscher glauben, dass solche Eingriffe nicht nur das Krebsrisiko senken, sondern auch die Abhängigkeit von Antibiotika verringern könnten, indem sie Infektionen verhindern. Dr. Tommi Mäklin betonte die Bedeutung globaler genomischer Daten, die „neue Trends und Möglichkeiten“ aufzeigen. Die Autoren der Studie betonen die Notwendigkeit weiterer groß angelegter Forschung, um die Rolle von Colibactin-produzierenden E. coli bei der Krebsentwicklung zu verstehen. Sie wollen die genomische Überwachung weltweit ausweiten, um sicherzustellen, dass die Entdeckungen allen Regionen gleichermaßen zugute kommen.
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