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Das Weiße Haus kontrolliert jetzt, wer über den Präsidenten berichten darf

Das Weiße Haus hat angekündigt, dass es die Kontrolle darüber übernehmen wird, welche Journalisten in den Pressepool des Weißen Hauses aufgenommen werden. Mit diesem Schritt wird die White House Correspondents' Association ihrer langjährigen Rolle enthoben, die darin bestand, zu bestimmen, wer über den Präsidenten berichten darf. Die Pressesprecherin Karoline Leavitt sagte, dass diese Änderung mehr Stimmen, einschließlich neuer Medien und Radiomoderatoren, die Teilnahme ermöglichen wird. Die WHCA, die den Pressepool seit den 1950er Jahren koordiniert, bezeichnete den Schritt als Bedrohung der Unabhängigkeit der Presse und argumentierte, dass die Regierung nicht entscheiden sollte, wer über den Präsidenten berichtet. Der Präsident der WHCA, Eugene Daniels, sagte, die Entscheidung sei ohne Rücksprache mit dem Verband getroffen worden, und warnte davor, dass dadurch Fairness und professionelle Standards untergraben werden könnten. Langjährige Reporter aus dem Weißen Haus äußerten sich alarmiert und verglichen die Änderung mit staatlich kontrollierten Medien in autoritären Regimen. Kritiker argumentieren, dass die Änderung dem Weißen Haus die direkte Kontrolle darüber gibt, wer dem Präsidenten Fragen stellen darf, und damit die traditionelle Trennung zwischen Presse und Regierung aufhebt. Der Ankündigung ging ein Rechtsstreit voraus, bei dem das Weiße Haus die Associated Press von einigen Veranstaltungen ausschloss, nachdem diese sich geweigert hatte, den von Trump bevorzugten Namen für den Golf von Mexiko zu verwenden. Ein Bundesrichter stellte die Rechtmäßigkeit des Verbots in Frage, hob es aber nicht sofort auf. Die genauen Einzelheiten des neuen Systems sind noch unklar.

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