Ab Mai 2025 wird es einfacher, neue Pässe und Ausweise zu beantragen. Ein Passfoto auf Papier ist dann nicht mehr nötig – es kann digital an das Amt geschickt werden. In den Behörden sollen dafür Fotoautomaten aufgestellt werden. Fotostudios, die Passbilder anbieten, müssen technische und datenschutzrechtliche Vorgaben erfüllen. Die Bilder werden in eine gesicherte Cloud hochgeladen. Kunden erhalten einen Data-Matrix-Code für die Behörde. Die Kosten variieren je nach Anbieter. Bei Verlust kann der Code im Studio neu ausgedruckt werden. Warum nur noch digitale Passbilder? Digitale Passbilder machen den Antrag schneller und einheitlicher. Außerdem sind sie sicherer: So kann das Bild nicht gefälscht oder verändert werden – etwa durch sogenanntes „Morphing“, bei dem Gesichter mehrerer Personen zu einem Bild verschmolzen werden. Das könnte zu Missbrauch führen. Durch die direkte Übertragung an die Behörde wird das verhindert. Ab Mai 2025 können Reisepässe und Personalausweise auch direkt per Post nach Hause geschickt werden. Wer möchte, kann eine E-Mail-Adresse angeben. Dann bekommt man eine Erinnerung, bevor der Ausweis abläuft. Auch Änderungen im Ausweis werden einfacher. Für bestimmte Aufkleber braucht es keine Unterschrift oder Datumsangabe mehr vom Amt. „Wir ersparen Bürgerinnen und Bürgern mühsame Wege zum Amt. Und wir ersparen manchen das böse Erwachen kurz vor dem Urlaub, dass der Pass abgelaufen ist.“ Sagt Innenministerin Nancy Faeser So muss ein Passfoto aussehen: • Größe: 35 x 45 mm, in Farbe oder Schwarzweiß • Scharf, gut belichtet, mit natürlichen Hauttönen • Heller, einfarbiger Hintergrund ohne Muster • Gesicht gerade und mittig, Augen offen, Blick in die Kamera • Neutraler Ausdruck, Mund geschlossen • Keine Kopfbedeckung (außer aus religiösen Gründen)
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Das Brixen Water Light Festival 2026 läuft in Südtirol bis zum sechzehnten Mai. Vierundzwanzig Lichtinstallationen aus dreizehn Ländern thematisieren Frieden vor der Kulisse der Dolomiten.
Hunderte strömen in London zur Blüte der seltenen Aasblume
Im Londoner Botanischen Garten Kew strömten Besucher herbei, um die seltene Blüte der Titanwurz zu sehen – und ihren üblen Gestank zu riechen.