Russland baut eine neue Sprengstofffabrik in Sibirien, um die Produktion von Artilleriegranaten und anderen Waffen im Rahmen seines Krieges gegen die Ukraine zu erhöhen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters wird die Erweiterung der Anlage Russland in die Lage versetzen, seine Sprengstoffvorräte erheblich auszuweiten, die nach Angaben der USA immer knapper werden. Berichten zufolge war Russland gezwungen, aufgrund der geringen Vorräte große Mengen an Artilleriegranaten aus Nordkorea zu importieren. Die Produktionsanlage wird von Russlands staatlichem Verteidigungsunternehmen, dem Swerdlow-Werk, einem der größten Sprengstoffhersteller, gebaut. Die Anlage soll genug Sprengstoff produzieren, um 1,28 Millionen Artilleriegranaten mit einer Stärke von 152 Millimetern pro Granate zu liefern. Von Reuters gesammelte Beweise deuten darauf hin, dass das Werk die Herstellung eines hochexplosiven Sprengstoffs namens RDX plant, der bisher noch nicht in der Fabrik hergestellt wurde. Die Fabrik befindet sich Berichten zufolge in der Nähe von Biysk, etwa 3.000 Kilometer östlich der russischen Hauptstadt und damit außerhalb der Reichweite der meisten ukrainischen Kampfdrohnen. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, zu dem die Ukraine zusammen mit ihren westlichen Verbündeten, insbesondere den USA, Druck auf den russischen Staatschef Wladimir Putin ausübt, um eine Waffenstillstandsvereinbarung zu erreichen. Nach Angaben von Reuters bestätigte eine mit dem Bauunternehmen vertraute Quelle, dass die Erweiterung im Gange sei, aber das Swerdlow-Werk und der Kreml lehnten eine Stellungnahme ab.
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Seltenes Erdferkel kommt im Chester Zoo zur Welt
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