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Reem Alabali-Radovan: Die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Porträt

Reem Alabali-Radovan wird 1990 in Moskau geboren. Ihre Eltern sind christliche Iraker, die vor dem despotischen Regime unter Staatschef Saddam Hussein geflohen sind. Im Alter von sechs Jahren kommt Reem Alabali-Radovan mit ihrer Familie nach Mecklenburg-Vorpommern. Nach ihrem Abitur studiert sie von 2008 bis 2013 Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Von 2012 bis 2014 arbeitet sie u.a. als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Orient-Institut sowie als Länderreferentin für den Nah- und Mittelost-Verein in Berlin. 2015 bis 2018 ist sie als Sachbearbeiterin beim Landesamt für innere Verwaltung Mecklenburg-Vorpommern tätig. Ab 2018 hat sie zunächst die Leitung des Büros der Integrationsbeauftragten der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern inne, bevor sie 2020 von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zur Integrationsbeauftragten berufen wird. Seit 2021 ist Alabali-Radovan Mitglied der SPD. Über die Landesliste kommt sie im gleichen Jahr direkt in den Bundestag. 2021 bis 2025 ist sie im Bundeskanzleramt Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration. Ab 2022 ist sie zudem Antirassismusbeauftragte. Seit Mai 2025 ist sie unter Kanzler Merz als Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung tätig. Privatleben Alabali-Radovan ist verheiratet und hat eine Tochter.

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