In Deutschland nehmen Beamte zentrale Aufgaben des Staates wahr. Sie stehen in einem besonderen Dienst- und Treueverhältnis zu ihrem Dienstherrn, das im Grundgesetz (Art. 33 GG) verankert ist. Als Dienstherr wird die staatliche Institution bezeichnet, die die Beamten ernennt, beschäftigt und für sie verantwortlich ist. Beamte sorgen dafür, dass Verwaltung, Polizei, Justiz oder Schulen zuverlässig funktionieren. Anders als Angestellte sind sie keine Arbeitnehmer, sondern werden durch einen staatlichen Ernennungsakt in ihr Amt berufen. Voraussetzungen und Weg zur Verbeamtung Um verbeamtet zu werden, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Bewerber benötigen in der Regel die deutsche oder eine EU-Staatsangehörigkeit, müssen die freiheitlich-demokratische Grundordnung anerkennen und gesundheitlich für den Dienst geeignet sein. Außerdem müssen sie die für ihre Laufbahn erforderliche Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen haben. Es gibt vier Laufbahngruppen: den einfachen, mittleren, gehobenen und höheren Dienst. Die Verbeamtung erfolgt meist schrittweise – zunächst auf Widerruf oder Probe, später auf Lebenszeit, wenn sich die Eignung und Leistung dauerhaft bewährt haben. Rechte der Beamten Mit der Verbeamtung gehen besondere Rechte einher. Beamte genießen ein hohes Maß an Arbeitsplatzsicherheit, da sie grundsätzlich nicht gekündigt werden können. Stattdessen greifen Disziplinarverfahren, wenn sie gegen ihre Pflichten verstoßen. Sie haben Anspruch auf eine angemessene Besoldung und auf Versorgung im Ruhestand, die vom Staat getragen wird. Außerdem dürfen sie sich in Gewerkschaften oder Berufsverbänden organisieren und Anträge oder Beschwerden einreichen. Ein weiteres wichtiges Recht ist der Anspruch auf Fürsorge durch den Dienstherrn – dieser muss also für ihre Gesundheit, Absicherung und Arbeitsbedingungen sorgen. Pflichten und Verantwortung Beamte müssen loyal gegenüber dem Staat handeln, die Gesetze achten und ihre Aufgaben unparteiisch und gewissenhaft erfüllen. Sie unterliegen der sogenannten Wohlverhaltenspflicht, die auch ihr Verhalten außerhalb des Dienstes betrifft. Zudem gilt für sie ein Streikverbot, da sie Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge übernehmen und die Funktionsfähigkeit des Staates jederzeit gesichert sein muss. Auch Neutralität und Verschwiegenheit gehören zu den zentralen Pflichten. Bedeutung des Beamtenverhältnisses Das Beamtenverhältnis ist ein besonderes öffentlich-rechtliches Verhältnis, das auf Vertrauen, Loyalität und lebenslanger Verpflichtung beruht. Wer sich für den Beamtenberuf entscheidet, wählt also nicht nur einen sicheren Arbeitsplatz, sondern übernimmt auch eine tragende Rolle für das Funktionieren des Staates.
Schlafwettbewerb in Tokio: bester Schläfer gewinnt zwei Millionen Yen
Beim Schlafwettbewerb in Tokio lobte Koala 2 Mio. Yen für die beste Schläferin aus und machte Japans Überstundenkultur und Schlafmangel sichtbar.
Junge Kampfsportler trainieren in traditionellen Bergschulen Chinas
Junge Studierende aus China und vielen anderen Ländern üben auf den Wudang-Bergen Tai-Chi und Kung-Fu. Die taoistische Lehre prägt dort Kampfkunst und Alltag.
Der dickste gewinnt: Fat Bear Week kürt den fettesten Bären Alaskas
Fettpolster vor dem Winterschlaf sind für Bären überlebenswichtig. Im Katmai-Nationalpark in Alaska wird der dickste Bär mit einer Online-Abstimmung gekürt.
Bremsen, zielen, gewinnen: Tramfahrer kämpfen in Warschau um den EM-Titel
Am 19. September fand in Warschau die 12. Europameisterschaft der Straßenbahnfahrer statt. Bei dem Wettbewerb mussten Teilnehmer unter anderem Präzision, Bremsgefühl und räumliches Vorstellungsvermögen beweisen. Neben Teams aus ganz Europa trat sogar eine Mannschaft aus Melbourne an. Prag räumte alle drei Titel ab: beste Fahrerin, bester Fahrer und bestes Team.
Luxus-Laib aus Österreich: Brot für 60 Dollar begeistert New Yorker
Seit Mitte September verkauft die Grazer Bäckerfamilie Auer in Manhattan ein Roggen-Sauerteigbrot. Der Preis: 60 Dollar oder umgerechnet 50 Euro pro Laib. Trotzdem stehen die Kunden täglich Schlange. Im Netz gab es Lob und Kritik. Sogar Lidl macht sich mit einem Werbetruck lustig.
Rache in Schwarz: Dianas legendäres „Revenge Dress“ unter dem Hammer
Als Prinz Charles 1994 der britischen Öffentlichkeit seine Affäre erklärte, schlug Diana zurück. Die Prinzessin zeigte sich noch am Abend in einem sexy Kleid, das als „Revenge Dress“ bekannt wurde. Nun soll das schwarze Seidenkleid im Dezember bei Sotheby's in New York versteigert werden – für wohl mehrere Hunderttausend Euro.
51,87 Meter Rekord: Das längste Fischbrötchen der Welt
Nächtlicher Einsatz für den Rekord: Ben Starke und sein Team backen fast 52 Meter Baguette - Mehr als 500 hungrige Besucher sichern sich ein Stück vom längsten Fischbrötchen der Welt.
New York: Run auf Sauerteigbrot für 60 Dollar
Vor dem Laden Rye in New York bilden sich lange Schlangen: Der neueste Hype aus der Millionenmetropole ist Sauerteigbrot zum Stückpreis von 60 Dollar. Dahinter steckt ein österreichischer Familienbetrieb.
Dianas „Revenge Dress“ kommt bei Sotheby’s unter den Hammer
Das berüchtigte „Revenge Dress“ von Diana kommt erstmals seit 1997 wieder unter den Hammer; ein Teil des Erlöses geht an die NHS Lothian Charity.
Beerdigung - Norwegen nimmt Abschied von König Harald V.
Mehr als drei Jahrzehnte regierte er Norwegen. Gestern nahm die Welt Abschied von König Harald V. Die Trauerfeier fand im Osloer Dom statt.
Blitz trifft Feuerwerk: Seltenes Spektakel über Japans Küste
Beim Jantokoi-Feuerwerk in Uozu in der Präfektur Toyama verschmolzen am 8. August Blitze und buntes Feuerwerk zu einem seltenen Naturschauspiel über dem Meer. Trotz schlechten Wetters fand die Veranstaltung wie geplant statt – mit spektakulärem Ergebnis.