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Proteste im Iran: Trump erwägt mögliche Militärmaßnahmen

US-Präsident Donald Trump erwägt angesichts des gewaltsamen Vorgehens des Irans gegen Demonstranten verschiedene Optionen gegen das Land. Laut Menschenrechtsorganisationen sind bei Protesten über 500 Menschen getötet worden. Drei US-Beamte erklärten, dass zu diesen Optionen sowohl militärische als auch nicht-militärische Maßnahmen gehören. Eine endgültige Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen. Trump hat deutlich gemacht, dass er beabsichtigt einzugreifen, sollte die iranische Führung das Feuer auf die Demonstranten eröffnen, die die iranische Theokratie anprangern. Die Demonstrationen dauern nun schon zwei Wochen an. Trump erklärte, dass die USA iranische Vertreter treffen könnten und betonte, dass er mit der Opposition in Kontakt stehe, während die Spannungen im Iran zunehmen. „Die iranische Führung will verhandeln. Ich glaube, sie hat es satt, von den Vereinigten Staaten unter Druck gesetzt zu werden. Der Iran will mit uns verhandeln“, sagte Trump. Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf warnte, dass im Falle eines US-Angriffs sowohl Israel als auch die US-Militärstützpunkte und Schifffahrtszentren in der Region zu legitimen Zielen würden. Die Proteste begannen als Demonstrationen in Teherans Basaren wegen massiver Inflation, haben sich jedoch auf das ganze Land ausgeweitet und sind zu allgemeineren Protesten gegen das Regime geworden. Die Situation eskalierte, als die Zentralbank ein Programm beendete, das einigen Importeuren den Zugang zu günstigeren US-Dollar als auf dem freien Markt erlaubte. Dies führte dazu, dass Ladenbesitzer die Preise erhöhten und einige ihre Geschäfte schlossen – was die Demonstrationen auslöste.

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