Laut einem internen Memo der Einwanderungsbehörde ICE behaupten Beamte der US-Einwanderungsbehörde, sie hätten die Befugnis, ohne richterlichen Beschluss in Wohnungen einzudringen. Das Memo vom 12. Mai 2025 besagt, dass ICE-Agenten die Wohnung einer Person mithilfe einer Verwaltungsanordnung betreten können, wenn ein Richter einen „endgültigen Abschiebebeschluss“ erlassen hat. Verwaltungsbefehle erlauben Beamten Festnahmen und unterscheiden sich von richterlichen Durchsuchungsbefehlen, die von Richtern oder Magistraten unterzeichnet werden und den Zutritt zu Wohnungen gestatten. Dieses Memo markiert eine deutliche Abkehr von langjährigen Richtlinien, die die verfassungsrechtlichen Grenzen staatlicher Durchsuchungen geschützt haben. In dem Dokument merkt der amtierende ICE-Direktor Todd Lyons an, dass die Inhaftierung von Personen „in ihren Wohnungen“ allein aufgrund von Verwaltungsanordnungen von bisherigen Verfahren abweicht. Vor einem gewaltsamen Eindringen sollen die Beamten laut dem Dokument anklopfen, sich ausweisen und gezielt gegen Personen mit Ausweisungsbescheid vorgehen. Dies soll zwischen 6:00 und 22:00 Uhr geschehen. Außerdem wird den ICE-Beamten empfohlen, die „notwendige und angemessene Gewalt“ anzuwenden, um in die Wohnung der Person einzudringen, wenn die sich darin befindenden Personen den Zutritt verweigern. Diese Richtlinie dürfte vor Gericht angefochten werden, da der vierte Zusatzartikel zur US-Verfassung Durchsuchungen und Beschlagnahmungen ohne richterlichen Beschluss seit jeher verbietet. Auf Nachfrage zu dem Memo erklärte DHS-Sprecherin Tricia McLaughlin, die Betroffenen hätten ein „vollständiges ordentliches Verfahren und einen endgültigen Ausweisungsbescheid eines Einwanderungsrichters“ erhalten.
Älteste Höhlenkunst der Welt: Forscher entdecken Urzeit-Hand in Indonesien
Ein Fund in einer Höhle in Indonesien sorgt für großes Aufsehen unter Forschern. Ein entdeckter Handabdruck ist laut Datierung rund 67.800 Jahre alt – und damit das älteste Kunstwerk der Welt. Allerdings ist bisher unklar, ob der Abdruck wirklich von Menschen stammt.
Erster Schnee in Wuhan: Pinguine völlig aus dem Häuschen
Wuhan erlebte am Dienstag den ersten Schneefall des Jahres, der sowohl Einwohner als auch Pinguine begeisterte. Im Wuhan Polar Ocean Park spielten die Pinguine fröhlich im Schnee, während die Stadtbehörden für sichere Straßen sorgten. Der Schnee fällt zusammen mit dem Beginn von „da han“ (Große Kälte), dem letzten Sonnenmonat des Winters.
Der hawaiianische Vulkan Kilauea bricht mit 50-Fuß-Lavabrunnen aus
Kuppelförmige Lavafontänen, die bis zu 50 Fuß erreichten, setzten sich am Kilauea-Vulkan auf Hawaii während Episode 40 am Samstag (10. Januar) fort. Die Aktivität in Halemaʻumaʻu speiste Lavaströme sowohl aus den nördlichen als auch aus den südlichen Quellen, mit intermittierenden Überläufen über Nacht und nur kurzen Pausen. (Bildnachweis: U.S. Geological Survey/TMX)
Der britische Safaripark heißt das Kalb des südlichen Breitmaulnashorns willkommen
Der Knowsley Safari Park in Prescot, Großbritannien, hat Kamari willkommen geheißen, ein sieben Wochen altes südliches Weißes Nashornkalb, das von seiner Mutter Bayami geboren wurde. Gesund und neugierig erforscht Kamari bereits während der Fütterung ihr Gehege. Ihre Geburt erhöht die Zahl auf zehn und unterstützt den Park bei der Erhaltung dieser fast bedrohten Tierart.
Sturm Harry trifft Malta: starke Winde und hohe Wellen
Sturm Harry peitschte über Malta. Er brachte heftige Winde und hohe Wellen, die die maltesischen Inseln hart trafen und die Küsten aufwühlten.
Peinliche Panne: Boeing-Modell bricht bei Präsentation des „Freedom Plane“ auseinander
Das National Archives Museum in Washington D.C. kündigte am Dienstag stolz eine Tour von historischen Dokumenten zum 250. US-Jubiläum an. Doch beim Fototermin fiel das Modell des „Freedom Plane“ auseinander.
Aktivisten projizieren satirisches Trump-Bild in Davos
In Davos sorgten Aktivistinnen und Aktivisten für Aufsehen. Sie projizierten ein satirisches Bild von US-Präsident Donald Trump auf eine Skipiste.
Glaube extrem: Mönch ruht seit 40 Jahren auf Dornenbett
Ein Asket zieht auf einem religiösen Fest in Prayagraj in Indien alle Blicke auf sich. „Kanton Wale Baba“ liegt auf einem Bett aus spitzen Dornen – und das angeblich schon seit über vier Jahrzehnten. Er praktiziert dieses extreme Ritual aus spiritueller Disziplin.
"Schneeapokalypse" in Kamtschatka
Kamtschatka erlebt einen Jahrhundertwinter, der das öffentliche Leben lahmlegt. Von einer “Schneeapokalypse” ist die Rede. Zwei Menschen starben unter den Schneemassen. Die russische Halbinsel kämpft mit extremen Wetterbedingungen.
Start in Norwegen: Isar Aerospace wagt nächsten Raketenflug
Nächster Anlauf ins All: Der Raketenhersteller Isar Aerospace aus Ottobrunn plant den nächsten Raketenstart. Bereits am kommenden Mittwoch soll die Rakete von Norwegen aus ins Weltall fliegen.
Ai Weiwei eröffnet erste Einzelausstellung in Indien
Indien begrüßt Ai Weiweis erste Einzelausstellung in Neu-Delhi. Die Schau vereint Kunst und politische Kritik. Gezeigt werden Werke aus über zwei Jahrzehnten seiner Laufbahn.
Auf der Klippe: Alter Atombunker kurz vorm Absturz
Ein alter Atombunker fällt der Küstenerosion zum Opfer. Über die Jahrzehnte wurde um das Gebäude nahezu alles abgetragen. Der Bunker könnte jeden Moment von der Klippe stürzen.
ISS-Besatzung kehrt wegen eines medizinischen Problems vorzeitig zur Erde zurück
Vier der ISS-Crew kehrten aus medizinischen Gründen vorzeitig zurück. An Bord: Astronauten aus Japan, Russland und den USA. SpaceX-Kapsel wasserte im Pazifik.
2 Personen, Hund und Katze gerettet, nachdem das Boot in den USA zusammengebrochen ist
Zwei Menschen, ein Hund und eine Katze wurden gerettet, nachdem ihr Schiff am 30. Dezember 2025 in der Nähe von Cape Hatteras, North Carolina, manövrierunfähig geworden war. Die Besatzungen der Küstenwache reagierten auf den Notruf und retteten alle Personen an Bord. Es wurden keine Verletzungen gemeldet, und das Schiff wurde in Sicherheit gebracht. (Bildnachweis: U.S. Coast Guard East District/TMX)
„Schritt 2 vergessen“: Polizist fängt entlaufene Hühner ein – und hat ein Problem
In Douglas County im US-Bundesstaat Colorado musste ein Polizist seine Fähigkeiten als Vogelfänger unter Beweis stellen: Der Beamte machte sich auf die Jagd nach entlaufenen Hühnern – und stand plötzlich vor einem Problem.