Der Winterdienst der Hamburger Stadtreinigung (HSR) ist am Mittwoch schon um 3 Uhr morgens zum Volleinsatz gestartet. 728 Einsatzkräfte waren mit mehr als 360 Fahrzeugen unterwegs und räumten Hauptstraßen, Busstrecken und ausgewählte Radwege. Doch wegen des kräftigen Schneefalls war es am Vormittag vor allem auf Nebenstraßen und Außenbezirken dennoch stellenweise äußerst glatt. Am Neuengammer Hausdeich in Bergedorf musste die Feuerwehr einen Transporter bergen, der gegen 10 Uhr bei starker Schneeglätte von der Deichstraße abgerutscht war. Glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt. Der Fahrer wollte bremsen, als ihm an der engen Stelle ein Müllwagen entgegenkam. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Auto, dass durch die Glätte von der kurvenreichen Deichstraße abrutschte. Glücklicherweise bremste Buschwerk die gefährliche Rutschpartie. Der Fahrer konnte unverletzt aussteigen. Feuerwehrleute aus Bergedorf und Reitbrook sicherten das Auto an einem Löschfahrzeug vor dem weiteren Abrutschen. Dann brachten sie einen Rüstwagen in Stellung, der mit seiner kräftigen Seilwinde das Auto – ganz langsam – zurück auf die Fahrbahn zog. Der Neuengammer Hausdeich war mehr als eine Stunde lang für den Verkehr voll gesperrt. Gegen 9.20 Uhr gab es kurz vor der Hamburger Stadtgrenze auf der A1 einen schweren Unfall: Der Fahrer eines Sattelzuges verlor die Kontrolle über seinen LKW, rammte mehrere andere Autos und rutschte in den Graben. Die Autobahn war über Stunden in Fahrtrichtung Hamburg zwischen den Anschlussstellen Stapelfeld und Barsbüttel voll gesperrt. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bleibt es in Hamburg winterlich: Die Niederschläge lassen bis zum Mittag nach, am Nachmittag bleibt es meist trocken – allerdings mit Dauerfrost. Es werden nur etwa -3 Grad erreicht. Dazu weht ein frischer, zeitweise kräftig böiger Ostwind. In der Nacht zum Donnerstag bleibt es weiterhin bedeckt und überwiegend trocken, die Temperaturen sinken auf -5 Grad, teils auch kälter im Umland. Am Donnerstag kann es von Süden her erneut leichten Schneefall geben, dabei besteht weiterhin Glättegefahr.
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Größtes Croissant der Welt: Backrekord in Köln
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