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Krieg in der Ukraine: Vier Jahre nach dem Angriff von Russland

Vier Jahre nach Beginn der großangelegten Invasion Russlands im Februar 2022 dauert der Krieg in der Ukraine weiterhin an. Millionen Menschen wurden vertrieben, zehntausende Soldaten und Zivilisten kamen ums Leben, zahlreiche Städte und Infrastrukturen wurden zerstört. Besonders die Kämpfe im Osten und Süden des Landes sowie wiederholte Angriffe auf Energieanlagen prägen das Bild eines zermürbenden Abnutzungskrieges. International wird die Ukraine politisch, finanziell und militärisch unterstützt, während Russland mit Sanktionen belegt ist. Trotz einzelner militärischer Geländegewinne auf beiden Seiten ist eine dauerhafte politische Lösung bislang nicht in Sicht. Eine Analyse der in Washington ansässigen Denkfabrik CSIS schätzt, dass seit Februar 2022 rund 325.000 russische Soldaten ums Leben gekommen sind. Für die Ukraine werden die Gesamtverluste auf etwa 500.000 bis 600.000 Soldaten geschätzt, darunter zwischen 100.000 und 140.000 Gefallene. Februar 2026: Laut UN-Menschenrechtsbeobachtern (HRMMU) wurden seit Februar 2022 mehr als 15.000 Zivilisten getötet und über 41.000 verletzt – dies sind verifizierte Fälle, die tatsächlichen Zahlen liegen vermutlich deutlich höher. Mindestens 766 Kinder sind getötet und 2.540 weitere verletzt worden. In den Jahren 2025 und 2026 hat sich die Lage der Zivilbevölkerung nachweislich weiter verschärft: Es wurden mehr Zivilisten getötet und verletzt als in den Jahren 2023 und 2024. Angriffe auf die Energieinfrastruktur: Die russischen Streitkräfte haben die ukrainische Energieinfrastruktur wiederholt und gezielt angegriffen und dabei massive Schäden verursacht. Bis Januar 2026 hatte die Ukraine mehr als die Hälfte ihrer Stromkapazität verloren und verfügte nur noch über 11 statt benötigter 18 Gigawatt im Winter. In Kiew waren nach Angriffen im Januar 2026 mehr als 1.100 Mehrfamilienhäuser mit Zehntausenden Bewohnern den Rest des Winters ohne zentrale Heizung.

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