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Der Tod Des Kartellbosses „El Mencho“ Löst In Ganz Mexiko Gewalt Aus

Nach dem Tod des Kartellchefs El Mencho durch Sicherheitskräfte ist in Mexiko eine Welle der Gewalt ausgebrochen. Es kam zu Straßenblockaden, Flugausfällen und mindestens 14 Todesopfern. El Mencho, mit bürgerlichem Namen Nemesio Rubén Oseguera Cervantes, führte die Jalisco Nuevo Leónio (CJNG), eine der mächtigsten kriminellen Organisationen des Landes. Laut mexikanischem Verteidigungsministerium starb der Bandenchef an den Folgen schwerer Verletzungen, die er bei einem Einsatz zu seiner Festnahme in Tapalpa, Jalisco, erlitten hatte. Vier CJNG-Mitglieder wurden am Tatort getötet, drei weitere, darunter El Mencho, starben auf dem Transport nach Mexiko-Stadt. Drei Angehörige der Armee wurden bei dem Einsatz ebenfalls verletzt und zur Behandlung in die Hauptstadt gebracht, so das Ministerium. Als Vergeltungsmaßnahme breitete sich die Gewalt auf mehr als sechs Bundesstaaten aus, darunter Colima, Michoacán und Nayarit. Die CJNG setzte Fahrzeuge in Brand und blockierte Straßen. El Mencho war Mexikos meistgesuchter Drogenboss, auf den die USA eine Belohnung von 15 Millionen Dollar ausgesetzt hatten. Das Ministerium erklärte, die USA hätten die Operation mit „zusätzlichen Informationen“ unterstützt. Der Gouverneur von Jalisco, Pablo Navarro, rief im Bundesstaat den höchsten Alarmzustand aus. Der gesamte öffentliche Nahverkehr wurde eingestellt, Großveranstaltungen und Präsenzunterricht abgesagt. In den sozialen Medien kursierten Videos, die Menschen in Panik durch den Flughafen von Guadalajara rennen zeigten, und Rauchwolken über der Stadt Puerto Vallarta.

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