Ein UN-Friedenssoldat wurde getötet und ein weiterer schwer verletzt, nachdem ein Geschoss eine UN-Stellung im Südlibanon getroffen hatte, wie die UN-Interimstruppe im Libanon (UNIFIL) mitteilte. Indonesien bestätigte, dass der getötete Friedenssoldat ein indonesischer Staatsbürger war und drei weitere durch indirekten Artilleriebeschuss verletzt wurden. Die Explosion, deren Ursprung laut UNIFIL unbekannt ist, ereignete sich in der Nähe der Stellung des indonesischen UNIFIL-Teams bei Adchit al-Quasayr. „Wir kennen den Ursprung des Geschosses nicht. Wir haben eine Untersuchung eingeleitet, um alle Umstände zu klären“, erklärte UNIFIL. Die Mission appellierte an alle Parteien, das Völkerrecht zu achten und UN-Personal zu schützen. Angriffe auf Friedenssoldaten seien schwere Verstöße und könnten Kriegsverbrechen darstellen. Der Vorfall ereignete sich inmitten einer deutlichen Eskalation der Gewalt im Südlibanon, wo israelische Bodentruppen die Grenze überschritten und eine Invasion im Südlibanon gestartet hatten. Indonesien hat den Vorfall verurteilt und jegliche Übergriffe auf Friedenstruppen als inakzeptabel bezeichnet. Das Land bekräftigte seine Kritik an den israelischen Angriffen im Südlibanon. Die Mission, deren Ende 2026 geplant ist, geriet in den vergangenen Jahren immer wieder zwischen die Fronten zwischen Israel und der Hisbollah.
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