Im Matanuska-Susitna Borough in Alaska erhellten am Freitag, dem 3. April, Nordlichter den Himmel, während eine erhöhte Sonnenaktivität weiterhin eindrucksvolle Aurora-Erscheinungen in der Region hervorbringt. Das Schauspiel war auch in Zeitrafferaufnahmen zu sehen, die die farbigen Lichtbänder über der Landschaft festhielten. Ausgelöst wurde das Phänomen durch geladene Teilchen der Sonne, die mit dem Magnetfeld der Erde wechselwirkten und so einen geomagnetischen Sturm der Stufe G1 verursachten. Nach Daten des Space Weather Prediction Center der NOAA erreichte der planetare K-Index (Kp) während des Ereignisses die Stufe 5. Fachleute des Geophysical Institute der University of Alaska Fairbanks erklärten, dass solche Beobachtungen voraussichtlich bis zum 21. April anhalten werden. Die anhaltende Aktivität bedeutet, dass in den kommenden Wochen weiterhin mit gut sichtbaren Polarlichtern in nördlichen Breiten zu rechnen ist. Geomagnetischer Sturm und Erwartungen für die nächsten Wochen Mit dem Erreichen des Höhepunkts des elfjährigen Sonnenzyklus im Jahr 2026 haben Häufigkeit und Intensität derartiger Stürme zugenommen. Dieses Sonnenmaximum trägt dazu bei, dass Auroren öfter auftreten und stärker sichtbar sind, als es in ruhigeren Phasen des Zyklus der Fall ist. Die vermehrten Ereignisse locken Himmelsbeobachterinnen und -beobachter sowie Fotografinnen und Fotografen in hohe nördliche Breiten, um die atmosphärischen Lichtspiele zu dokumentieren. In Alaska werden die leuchtenden Bögen und Vorhänge am Nachthimmel dadurch häufiger zum Motiv, wenn die Bedingungen klar und dunkel genug sind.
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