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China: Nachfrage nach Fensterputzrobotern steigt bei Hochhausbewohnern und Geschäftsinhabern

Smarte Fensterputzroboter bringen neuen Glanz in die Wohnungen von Verbrauchern und in die Betriebe von Geschäftsleuten: Die neuartigen Geräte werden sowohl im privaten als auch im gewerblichen Einsatz immer beliebter. Als jüngster Trend in Chinas Smart-Elektronikbranche sorgen sie für streifenfreien Durchblick bei einer Arbeit, die oft mühsam und mitunter gefährlich ist. Für viele Nutzer zählt dabei vor allem, dass die Geräte auch schwer erreichbare Außenflächen zuverlässig reinigen. Für Geschäftsinhaberinnen wie Frau Guan, die in Foshan in der südchinesischen Provinz Guangdong ein Café betreibt, könnten die Maschinen zum Wendepunkt werden. Sie hofft, dass die Roboter die großen Außenfenster ihres Ladens sauber halten, sodass das Personal mehr Zeit für die Betreuung der Kunden und andere wichtige Aufgaben hat. „Es kann sowohl zu Hause als auch in meinem Laden verwendet werden. Der Roboter reinigt Glas, bis es blitzsauber ist“, sagte sie. „Das sorgt nicht nur dafür, dass man sich gut fühlt, sondern versetzt auch alle in bessere Stimmung. Außerdem nimmt er einem einige grundlegende Arbeiten ab“, ergänzte Frau Guan. Die Roboter könnten zudem besonders hilfreich für Bewohner von Hochhäusern sein, wo die Reinigung der äußeren Fensterscheiben oft eine große Herausforderung darstellt. Gerade dort ist der Aufwand hoch, während das Risiko bei manueller Reinigung deutlich steigt. Erleichterung für Haushalte und Reinigungskräfte Auch Frau Wang, eine Haushaltshilfe in der Stadt Shenzhou in Guangdong, setzt auf eine breitere Anwendung der Fensterputzhelfer. „Ich möchte ihn benutzen. Die Arbeit wird einfacher und weniger gefährlich. Die Verwendung wird die Reinigung besser machen“, sagte sie. Damit beschreibt sie einen zentralen Vorteil: Die Geräte sollen nicht nur Arbeit sparen, sondern auch die Sicherheit erhöhen, weil weniger Menschen an Fassaden und in riskanten Positionen arbeiten müssen. Auf der chinesischen E-Commerce-Plattform Tmall stiegen die Verkäufe der Fensterputzroboter in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 im Jahresvergleich um 70 Prozent, da immer mehr Menschen ihr Potenzial erkennen. Gleichzeitig wächst auch die Nachfrage nach Mietangeboten für die Geräte stark. Ein Technologieunternehmen im ostchinesischen Suzhou startete im Januar eine solche Mietaktion auf seiner Online-Plattform und verzeichnete bereits mehr als 3.000 Nutzungen. Mietmodelle gewinnen an Bedeutung „Da viele Familien ihre Fenster vielleicht nur ein- oder zweimal im Jahr reinigen müssen, entscheiden sie sich eher für Mietservices. Nach nur einem Monat online hat das Suchvolumen unseres Bereichs für Mietservices bereits 100.000 erreicht“, sagte Zhang Mengjie, Global CEO der Sparte für Fensterputzroboter des Unternehmens. Für Anbieter sind solche Modelle attraktiv, weil sie Gelegenheitsbedarf abdecken, ohne dass Kunden ein Gerät dauerhaft kaufen müssen. Ähnliche Mietmodelle setzen sich auch im gewerblichen Bereich durch. In Guangzhou, der Provinzhauptstadt von Guangdong, setzen Unternehmen für die Reinigung von Hochhaus-Glasfassaden diese Roboter inzwischen ein; für den Betrieb genügt ein Ingenieur am Boden. Das Verfahren ermöglicht eine effizientere Reinigung, während traditionelle Fensterreiniger weiterhin hinzugezogen werden, um kompliziertere Strukturen zu bearbeiten. Roboter übernehmen den Großteil der Fassadenarbeit „Achtzig Prozent der Fläche werden von Robotern gereinigt. Die verbleibenden 20 Prozent, die komplexere Fassadendetails haben, werden dann von den Fensterreinigern gesäubert“, sagte Li Huidong, Projektmanager eines Unternehmens für die Reinigung von Hochhaus-Glasfassaden und Gebäudefronten. Der Ansatz kombiniert Automatisierung mit Handarbeit dort, wo Details und verwinkelte Bereiche bislang schwer zu standardisieren sind.

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