Jeden Winter wandern Tausende Schwarzspitzenhaie in die flachen, klaren Gewässer vor Südflorida. Neue Forschungsergebnisse machen jedoch auf eine wachsende Herausforderung aufmerksam: trübe Bedingungen, die durch Strandaufspülungsprojekte entstehen. In Nord-Palm-Beach-County wird jährlich Sand aufgetragen, um Strände zu verbreitern, Küsten zu schützen und Lebensräume zu schaffen. Wiederholte Maßnahmen führen allerdings zu anhaltender Trübung, die in Bereichen mit Schluff und Ton länger bestehen kann. Forschende der Florida Atlantic University erfassten Trübungsereignisse und das Verhalten der Haie entlang aufgespülter sowie natürlicher Strände in den Saisons 2020 und 2021. Sie kombinierten niedrig fliegende Luftbild-Erhebungen mit mehr als 10.000 Aufnahmen und Unterwasserkameras, um die Anwesenheit von Haien und die Vielfalt der Fische zu beobachten. Die Auswertung sollte zeigen, wie sich veränderte Sichtverhältnisse auf die Raumnutzung der Tiere in Küstennähe auswirken. Die Studie ergab, dass Tausende Schwarzspitzenhaie dicht entlang der Küstenlinie bleiben – innerhalb von etwa 50 Metern vom Ufer, wo Beute konzentriert ist. Anhaltende Trübung könnte die Jagd beeinträchtigen und unbeabsichtigte Begegnungen mit Menschen begünstigen. Damit rückt ein möglicher Zielkonflikt zwischen Küstenschutzmaßnahmen und den Bedingungen in den flachen Bereichen in den Fokus, die von Mensch und Tier gleichermaßen genutzt werden. Überlappung von Trübungszonen und Hai-Verteilung „Auffällig ist, wie stark sich die Verteilung der Schwarzspitzenhaie mit den von Trübungsereignissen betroffenen Bereichen überschneidet“, sagte der Mitautor Stephen Kajiura, Ph.D. „Da diese Haie beim Jagen auf klares Wasser angewiesen sind, kann eine anhaltende Verringerung der Sichtweite verändern, wohin sie gehen, wie erfolgreich sie fressen und wie sie mit ihrer Umwelt interagieren. Das hat auch Folgen für Menschen, denn diese Haie sind in großer Zahl genau dort, wo wir schwimmen.“ Die Forschenden dokumentierten über zwei Jahre 24 Sedimentfahnen, von denen einige sich fast 15 Kilometer entlang der Küste und mehr als 250 Meter seewärts erstreckten. Diese Fahnen fallen mit der Spitzenaktivität der Haie zusammen und unterstreichen die ökologischen Abwägungen bei Küstenbauprojekten. Damit wird sichtbar, dass Eingriffe zur Stabilisierung von Stränden zeitweise großräumige Veränderungen der Wassertrübung auslösen können. Forderung nach besserem Monitoring und Sedimentmanagement „Strandaufspülung ist ein entscheidendes Instrument zur Bekämpfung von Erosion, aber in einigen Fällen könnte sie mit Zielkonflikten verbunden sein, die wir erst beginnen, vollständig zu quantifizieren“, sagte die Mitautorin Tiffany Roberts Briggs, Ph.D. Die Studie fordert ein verbessertes Monitoring und ein verfeinertes Sedimentmanagement, um Küstenschutz und die Gesundheit mariner Ökosysteme besser in Einklang zu bringen.
Tausende Indigene demonstrieren in Brasília für Landrechte
Brasília: Rund 7000 Indigene demonstrieren gegen Landraub, Bergbau und Abholzung und drängen Präsident Lula, ihre Rechte zu achten und den Amazonas zu schützen.
Licht und Donner: Mächtiges Gewitter erhellt die Nacht über Islamabad
Spektakuläres Naturschauspiel über Pakistans Hauptstadt: Ein heftiges Gewitter zog Ende März über Islamabad hinweg und tauchte den Nachthimmel in ein Blitzlichtgewitter.
Scooter-Spektakel in Scarborough zieht zahlreiche Fans an
Zu Ostern sind im englischen Scarborough jedes Jahr viele bunte Roller zu sehen. Hunderte Scooter-Fans treffen sich dort zur National Scooter Rally.
Straße unter Schneemassen: Lawine blockiert wichtige Route in Indien
Massive Verkehrsunterbrechung im indischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir: Am 27. März begrub eine Lawine einen strategisch wichtigen Abschnitt der Autobahn zwischen Srinagar und Leh. Schweres Gerät wurde eingesetzt, um die Schneemassen zu räumen.
Venezuela setzt Roboterhunde für Patrouillen in Caracas ein
In einem der reichsten Viertel von Caracas patrouillieren jetzt zwei Roboterhunde auf öffentlichen Plätzen. Die Behörden betonen: Die Technik soll Polizisten unterstützen, nicht verdrängen.
Roboter im Weißen Haus: Melania kommt mit Humanoid zu Tech-Gipfel
Melania legte am Mittwoch eine historische Premiere im Weißen Haus hin. Die First Lady erschien mit einem humanoiden Roboter zu einem von ihr ins Leben gerufenen Tech-Gipfel. Das Treffen „Fostering the Future Together“ befasst sich mit Bildungschancen für Kinder durch KI und Robotik.
Stress weg: Chaotische Kissenschlacht begeistert Massen in China
Ungewöhnliche Stressbewältigung in der chinesischen Provinz Guangdong: Eine Menschenmenge lieferte sich mitten in einem Einkaufszentrum eine wilde Kissenschlacht.
1.500 Amazonasschildkröten im brasilianischen Rio Negro freigelassen
Im Herzen des Amazonasregenwalds am Rio Negro haben Biologen in einer koordinierten Schutzaktion mehr als 1.500 Jungtiere der Amazonas-Scharnierschildkröte ausgewildert.
Verängstigter Hund aus reißendem Fluss in China gerettet
Ein Welpe, der nach heftigen Regenfällen in China in einem reißenden Fluss feststeckte, konnte gerettet werden. Der Hund kämpfte in Changde, Provinz Hunan, gegen die Strömung an und konnte nicht selber herausklettern. Das Filmmaterial zeigt, wie die Retter eine Leiter benutzen, bis schließlich ein Mann vorsichtig ins Wasser steigt und das Tier in Sicherheit bringt.
Hier leben die glücklichsten Menschen
Neunmal in Folge belegt Finnland Platz 1 im World Happiness Report. Was machen die Finnen anders – und was können wir uns davon für unser eigenes Leben abschauen? Hier gibt es die Antworten.