SHOTLIST: Doradal, Kolumbien (April 2022) (Archivmaterial): 1. Totale des Magdalena-Flusses. 2. Verschiedene Aufnahmen von Flusspferden, die im Fluss und in Lagunen schwimmen. Doradal, Kolumbien – April 2022 – Archivmaterial: Kolumbien hat am Montag einen Plan genehmigt, dutzende Flusspferde einzuschläfern, die in einer Region im Zentrum des Landes frei umherstreifen. Die großen Säugetiere bedrohen Dorfbewohner und verdrängen heimische Arten – Jahre nachdem der berüchtigte Drogenboss Pablo Escobar die ersten Tiere ins Land gebracht hatte. Umweltministerin Irene Velez sagte, andere Methoden, die zuvor eingesetzt wurden, um die Population der „Kokain-Flusspferde“ zu kontrollieren – etwa die Kastration einiger Tiere oder ihre Unterbringung in Zoos –, hätten sich als teuer und erfolglos erwiesen. Velez erklärte, dass bis zu 80 Flusspferde eingeschläfert würden, ohne näher auszuführen, wann dies beginnen soll, berichtete CBS News . „Wenn wir das nicht tun, werden wir die Population nicht kontrollieren können“, sagte Velez. „Wir müssen diese Maßnahme ergreifen, um unsere Ökosysteme zu erhalten.“ Kolumbien ist das einzige Land außerhalb Afrikas mit einer wilden Flusspferdpopulation. Die Tiere stammen von vier Exemplaren ab, die Escobar in den 1980er-Jahren ins Land brachte und in einem privaten Zoo auf der Hacienda Nápoles hielt. Bestand wächst trotz bisheriger Maßnahmen Forschungen der Nationalen Universität Kolumbiens schätzten, dass im Jahr 2022 etwa 170 Flusspferde frei in der Wildnis lebten. Die Regierung hat sie als invasive Art eingestuft, und Experten warnen, dass Sterilisation allein nicht ausreichen werde, um ihr Populationswachstum einzudämmen. Die Tiere gelten als Gefahr für Menschen und als Belastung für einheimische Arten, weil sie Lebensräume verändern und Konkurrenzdruck erzeugen. Als Folge haben Behörden geprüft, einige Flusspferde in Schutzgebiete im Ausland zu verlegen. Solche Vorhaben sind jedoch kostspielig: Die Umsiedlung wird auf rund 3,5 Millionen US-Dollar geschätzt. Damit bleibt die Einschläferung nach Angaben der Regierung ein zentraler Bestandteil des nun genehmigten Plans, um den Bestand in den betroffenen Regionen zu begrenzen.
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