Ceuta, Spanien – 24. April 2026: Die Polizei ist in einen großen Drogentunnel unter dem Grenzgebiet vorgedrungen, nachdem sie mehr als drei Wochen lang Überschwemmungswasser abgepumpt hatte, und stieß dabei auf ein komplexes, unterirdisches Schmuggelsystem, das unter der Grenze verborgen war. Der Zugang gelang erst, nachdem technische Teams über drei Wochen Entwässerungsarbeiten durchgeführt hatten, um Wasser zu entfernen, das durch starke Winterregen verursacht worden war und die Anlage bis zu den jüngsten Maßnahmen vollständig überflutet hatte. Die Ermittlungen führten zu 27 Festnahmen und zur Sicherstellung von mehr als 17 Tonnen Drogen. Die Behörden bezeichnen das zerschlagene System als ein „Netzwerk aus Netzwerken“, das für groß angelegte Schmuggeloperationen genutzt wurde. Im Tunnel entdeckten Ermittler eine mehrstöckige Struktur statt eines einfachen Gangs. Der obere Zugangspunkt war hinter einem großen schallgedämmten Kühlschrank versteckt und führte in einen senkrechten Abstiegsschacht. Eine zweite unterirdische Kammer diente als Lagerbereich, in dem Bündel Haschisch auf Paletten gestapelt wurden, bevor sie weitertransportiert wurden. Der tiefste Abschnitt, als letzte Linie bezeichnet, verbindet direkt mit Marokko. Er wird als labyrinthartige Route beschrieben, die einem Bergwerk ähnelt, und ist der Bereich, der nach dem Abpumpen des Wassers nun physisch erreicht wurde. Mehrstöckiger Aufbau und technischer Transport im Tunnel Die Behörden identifizierten zudem ein mechanisches Transportsystem im Inneren des Tunnels, darunter Schienen, Wagen, Flaschenzüge und Kräne, mit denen Drogensendungen bewegt wurden. Dieses System ermöglichte es, Fracht zu übergeben, ohne dass die Beteiligten direkten Sichtkontakt zueinander hatten. Um den Betrieb in einer von Wasser betroffenen Umgebung aufrechtzuerhalten, setzte das Netzwerk auf Pumpanlagen und starke Schalldämmung. Zwei leistungsstarke Entwässerungspumpen liefen demnach ununterbrochen, während Isolierung den Lärm reduzierte, um eine Entdeckung zu vermeiden. Die Untersuchung begann im Februar 2025 und identifizierte zwei Hauptverantwortliche: einen vor Ort, der die Lieferungen koordinierte, und einen in Marokko ansässigen Mann, der am 26. März festgenommen wurde und als Architekt des Tunnels gilt. Er wird außerdem mit einem zuvor entdeckten Tunnel in derselben Gegend in Verbindung gebracht. Mehr als 250 Beamte wurden in mehreren Regionen eingesetzt, darunter Ceuta, Málaga, Huelva, Cádiz und Pontevedra. Die Behörden beschlagnahmten außerdem 1.430.000 Euro Bargeld, 66 Kommunikationsgeräte und 15 Luxusfahrzeuge. Großer Schmuggelkorridor zerschlagen, internationaler Druck auf Routen Offizielle Stellen erklären, die Operation habe einen bedeutenden unterirdischen Drogenkorridor zerschlagen, der von internationalen kriminellen Gruppen genutzt wurde, die ihre Routen unter zunehmendem Grenzdruck angepasst hätten. Die Ermittler sehen in der Anlage eine auf Dauer angelegte Infrastruktur, die Logistik, Abschirmung und verdeckte Übergaben kombinierte, um große Mengen zu bewegen. Mit den Festnahmen und Sicherstellungen sei eine zentrale Drehscheibe des Schmuggels entlang der Grenze außer Betrieb gesetzt worden.
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