König Charles III. wird trotz des jüngsten Anschlags, der Washington erschütterte, seinen Staatsbesuch bei Donald Trump wie geplant antreten. Der Angriff ereignete sich bei einem Abendessen für Medienvertreter, bei dem ein Bewaffneter versuchte, den Präsidenten zu erreichen, bevor er vom Sicherheitspersonal gestoppt wurde. Trump und seine Familie blieben unverletzt, doch der Vorfall verstärkte die Sorgen um politische Gewalt in den USA. Der Buckingham Palace teilte mit, dass der König und Königin Camilla sehr erleichtert seien und ihm privat ihre Unterstützung zugesichert hätten. Die Pläne für den viertägigen Besuch bleiben weitgehend unverändert; lediglich kleinere Anpassungen aufgrund der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen werden erwartet. Die Reise hat symbolische Bedeutung, da sich die Beziehungen zwischen dem US-Präsidenten und dem britischen Premierminister Keir Starmer abgekühlt haben. Trump hatte Starmer in den letzten Monaten kritisiert und ihn als „Verlierer“ bezeichnet, weil dieser die USA im Krieg gegen den Iran nicht militärisch unterstützt habe. Die Anwesenheit des Königs wird eher als Zeichen des guten Willens denn als politische Intervention gesehen. Er wird voraussichtlich Trump treffen, vor dem Kongress sprechen und anschließend im Rahmen eines sorgfältig ausgearbeiteten Programms weiterreisen. Offizielle Vertreter beider Seiten hoffen, dass private Gespräche die Spannungen in einer Phase angespannter Zusammenarbeit zumindest etwas abbauen können.
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