Der Minister für Innere Sicherheit (DHS) erklärte, die Sicherheitsmaßnahmen für die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft seien nach dem monatelangen Finanzierungsstopp „gefährdet“. Markwayne Mullin, der neue DHS-Chef, äußerte sich in Kansas City und forderte den Kongress auf, die Finanzierung von ICE und Grenzschutzbehörde (Border Patrol) zu bewilligen, um die Sicherheit bei dem internationalen Sportereignis zu verstärken. Mullin sagte Reportern, das Ministerium habe aufgrund der Finanzierungsverzögerung nicht proaktiv Sicherheitsmaßnahmen ergreifen können und betonte: „Das erste Spiel findet am 11. Juni statt.“ Die Weltmeisterschaft wird in elf Austragungsorten in den USA sowie in Mexiko und Kanada ausgetragen. Die Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen und Stadien werden im Vorfeld des Turniers verstärkt. DHS und FBI arbeiten zusammen, um potenzielle Risiken wie Terroranschläge zu identifizieren. Mullin machte die Demokraten für die Verzögerung der Finanzierung verantwortlich und sagte: „Es ist das größte Sportereignis der Welt, und in den 76 Tagen davor wollen die Demokraten uns lahmlegen.“ Die Haushaltssperre des Heimatschutzministeriums ist beendet. Die Republikaner kündigten an, ICE wieder zu finanzieren und dafür ein Verfahren zu nutzen, das eine Blockade im Kongress umgehen soll. Der ehemalige Chef der ICE, Todd Lyons, hatte zuvor angedeutet, dass die ICE eine Schlüsselrolle für die Sicherheit der Weltmeisterschaft spielen würde.
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