Die Beweisaufnahme im Mordprozess gegen den Sänger D4vd wurde um einen weiteren Monat verschoben und soll nun am 29. Juni beginnen. Verteidiger Blair Berk beantragte die Verschiebung, nachdem die Staatsanwaltschaft eine detaillierte Beweisaufnahme veröffentlicht hatte, in der sie ihre Theorie darlegt. Die Staatsanwaltschaft wirft D4vd vor, die 14-jährige Celeste Rivas Hernandez in sein Mietshaus in Los Angeles gelockt und sie am 23. April 2025 getötet zu haben. Laut der Beweisaufnahme zerstückelte der 21-Jährige die Leiche anschließend und versteckte sie mehrere Monate lang in seinem abgeschleppten Tesla. In einer kürzlich stattgefundenen Anhörung erklärte Berk, D4vd gelte als unschuldig, und argumentierte, die Veröffentlichung der Beweisaufnahme könne die Auswahl der zukünftigen Geschworenen beeinflussen. Der Richter lehnte den Antrag auf Verschluss der Akten ab. D4vd hat sich in allen Anklagepunkten – Mord, fortgesetzter sexueller Missbrauch eines Kindes unter 14 Jahren und rechtswidrige Verstümmelung einer Leiche – für nicht schuldig bekannt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Rivas Hernandez getötet zu haben, nachdem diese gedroht hatte, ihre sexuelle Beziehung öffentlich zu machen und seine Karriere zu ruinieren. Die Leiche von Rivas Hernandez wurde im September 2025 in dem auf den aus Houston stammenden Mann zugelassenen Tesla auf einem Abschlepphof in Hollywood gefunden. Im Falle einer Verurteilung droht D4vd eine lebenslange Haftstrafe ohne Bewährung. Die Staatsanwaltschaft könnte auch die Todesstrafe beantragen, eine Entscheidung darüber steht jedoch noch aus.
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