Nach über einem Jahrzehnt weltweiter Beratung wurde das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS), von dem Millionen Frauen weltweit betroffen sind, umbenannt. Die Hormonstörung, die jede achte Frau betrifft und zu unregelmäßiger Menstruation und Akne führt, heißt nun polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom. Viele Frauen haben große Schwierigkeiten, eine Diagnose zu erhalten, und erleben nach der Diagnose oft Stigmatisierung, während die Behandlungsmöglichkeiten weiterhin begrenzt sind. Ein internationales Konsortium aus Ärzten und Forschern hat nun festgestellt, dass eine grundlegende Ursache dieser Probleme der Name der Erkrankung selbst ist. Viele Patientinnen mit der Diagnose „polyzystisches Ovarialsyndrom“ haben keine Eierstockzysten, sondern leiden stattdessen unter einer umfassenden hormonellen und metabolischen Dysfunktion. Gesundheitsexperten sagen, dass der irreführende Begriff „polyzystisch“ in PCOS zu verzögerter Diagnose und unzureichender medizinischer Versorgung beigetragen hat. Der Umbenennungsprozess umfasste 56 Organisationen und Umfragen unter Tausenden von Patientinnen und medizinischem Fachpersonal. Dr. Helena Teede, die die Umbenennung leitete, erklärte, dass bei einer Erkrankung, die nur ein Organ betrifft, alles – von der Forschungsförderung bis zu den klinischen Leitlinien – auf diesen Bereich beschränkt bleibt. Die Umbenennung soll die Komplexität der Erkrankung besser widerspiegeln, die nicht nur das Fortpflanzungssystem, sondern auch den Stoffwechsel beeinträchtigt und das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.
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Technologisches Bühnenerlebnis in der chinesischen Provinz Zhejiang: Eine Sängerin teilte die Bühne mit einem tanzenden Roboter – die Maschine kam der Frau allerdings etwas zu nahe.
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Hunderte strömen in London zur Blüte der seltenen Aasblume
Im Londoner Botanischen Garten Kew strömten Besucher herbei, um die seltene Blüte der Titanwurz zu sehen – und ihren üblen Gestank zu riechen.
Aus Flaschen wird Sand: Louisiana kämpft mit Altglas gegen Landverlust
Im US-Bundesstaat Louisiana könnte Ihre leere Wein- oder Bierflasche am Strand landen – und zwar als Sand. Das Start-up „Glass Half Full“ aus New Orleans verwandelt recyceltes Glas in Sand – und bekämpft damit gleich zwei Probleme.