Am Kellerberg ist ein vertrautes Bild zurück: Die Schafe sind wieder da und bringen Leben in die Grünflächen. Nach einer kurzen Pause beweidet die Herde erneut den Hang – sehr zur Freude von Spaziergängerinnen, Spaziergängern und Anrainerinnen und Anrainern, die die tierischen Landschaftspfleger vermisst haben. Die Schafe erfüllen nicht nur eine charmante, sondern auch eine wichtige ökologische Aufgabe. Durch ihr unregelmäßiges Grasen entstehen unterschiedliche Pflanzenhöhen – ein natürlicher Motor für Biodiversität und nachhaltige Grünraumpflege. Gerade in Zeiten steigender Pflegekosten und Klimawandel gewinnt diese Form der Bewirtschaftung an Bedeutung. Bezirksvorsteher Gerald Bischof freut sich über die Rückkehr der Herde: „Es ist schön zu sehen, wie einfach und gleichzeitig effektiv Naturschutz funktionieren kann.“ Familien nutzen den Kellerberg gerne, um die Tiere aus sicherer Entfernung zu beobachten – ein kleines Stück ländliche Idylle mitten in Liesing. Schafbäuerin Christa Veits hebt die große Unterstützung der Anrainerinnen und Anrainer hervor: Viele schauen regelmäßig nach der Herde, manche haben sogar eine eigene WhatsApp‑Gruppe zum Austausch gegründet. Wichtig bleibt jedoch: nicht füttern, nicht anlocken und Hunde unbedingt vom Zaun fernhalten, damit die Tiere gesund bleiben und ungestört arbeiten können. Auch die Forstdirektion sieht in der Rückkehr der Schafe ein starkes Zeichen für nachhaltige Pflege. DI Petra Wagner betont, dass die Beweidung die Vegetation stabilisiert und wertvolle Lebensräume fördert. Und ein Highlight steht schon fest: Die Schafe werden auch heuer wieder Teil des Liesinger Ferienspiels sein – ein Erlebnis, das Kinder jedes Jahr begeistert.
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Hunderte strömen in London zur Blüte der seltenen Aasblume
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Aus Flaschen wird Sand: Louisiana kämpft mit Altglas gegen Landverlust
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