Tokio, Japan – 11. Juni 2026 Ein transformierbarer Roboter hat während der SLIM-Mission eine autonome Navigation auf der Mondoberfläche erfolgreich abgeschlossen, dabei Bilder aufgenommen und zur Erde übertragen. Der japanische Smart Lander for Investigating Moon (SLIM) setzte den Roboter nach der Landung auf dem Mond aus. Nach der Freisetzung verwandelte sich das System von einer kompakten Kugel in eine rollende Robotereinheit, die sich fortbewegen und Bilder aufnehmen kann. Das Gerät ist Teil des Lunar-Excursion-Vehicle-Systems (LEV), das von Daichi Hirano und Kollegen entwickelt wurde und aus LEV-1 und LEV-2 besteht. LEV-1 kann direkt mit der Erde kommunizieren und bewegt sich mithilfe eines kontrollierten Hüpfmechanismus. LEV-2 entfaltet sich aus einer acht Zentimeter großen Kugel zu einem zweirädrigen Rover, der mit Kameras und einem Schwanzstabilisator ausgestattet ist. LEV-2 wurde am 19. Januar 2024 ausgesetzt. Nach der Freisetzung erkundete es autonom das Gebiet rund um den SLIM-Lander und nahm dabei Bilder des Raumfahrzeugs sowie seiner unmittelbaren lunaren Umgebung auf. Die gesammelten Daten wurden über LEV-1 zur Erde übertragen, wodurch die Aufnahmen und Messwerte trotz der geringen Größe des Systems verfügbar gemacht wurden. Autonome Erkundung und Datenübertragung über LEV-1 Der Roboter war mehr als 100 Minuten in Betrieb, bevor die Kommunikation mit LEV-1 abbrach. Die Forschenden legten nahe, dass entweder die hüpfende Fortbewegung oder eine Erschöpfung der Batterie den Verbindungsverlust verursacht haben könnte. Damit endete zwar die Übertragung, doch der Einsatz lieferte einen Nachweis dafür, dass ein derart kompaktes System eigenständig operieren und verwertbare Bilddaten liefern kann. Die Mission zeigt, wie kleine robotische Systeme als unabhängige Erkundungseinheiten dienen können und Umgebungen erreichen, die für größere Raumfahrzeuge trotz deren Leistungsfähigkeit nicht zugänglich sind. Gleichzeitig unterstreicht sie die Grenzen solcher Mini-Rover bei Energieversorgung und Mobilität, die die Einsatzdauer und die Stabilität der Kommunikation maßgeblich bestimmen. Dennoch gilt der Test als Schritt hin zu flexibleren, verteilten Mondmissionen.
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Vor fast 19 Jahren wurde Machu Picchu in die Liste der „Neuen 7 Weltwunder“ aufgenommen. Seitdem zieht es immer mehr Menschen in die Ruinenstadt – mit teils albtraumhaften Folgen. Überfüllung und stundenlanges Warten sind an der Tagesordnung. Die für den Titel verantwortliche Stiftung drohte bereits mit der Aberkennung. Hintergrund sei die politische Situation des Landes.
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