Am 1. April 2026 feierte die Welt den 25. Jahrestag der ersten staatlich anerkannten gleichgeschlechtlichen Eheschließungen. Diese Ehen wurden in den Niederlanden geschlossen, kurz nachdem das Land als erstes weltweit die gleichgeschlechtliche Ehe legalisiert hatte. Heute ist die gleichgeschlechtliche Ehe laut Daten des Pew Research Center in fast 40 Ländern und Gebieten weltweit legal. 2003 legalisierte Belgien als zweites Land weltweit die gleichgeschlechtliche Ehe, gefolgt von Kanada und Spanien im Jahr 2005. 2015 entschied der Oberste Gerichtshof der USA, dass die gleichgeschlechtliche Ehe ein verfassungsmäßiges Recht ist und somit jeder Bundesstaat verpflichtet ist, diese Ehen anzuerkennen und zu erlauben. Liechtenstein und Thailand legalisierten die gleichgeschlechtliche Ehe als jüngste Länder im Jahr 2025, nach Estland, Griechenland und Nepal im Jahr 2024. Obwohl mittlerweile Dutzende Länder die gleichgeschlechtliche Ehe anerkennen, erlauben viele andere zwar gleichgeschlechtliche Beziehungen, aber nicht die Eheschließung. Japan, Südkorea, Indien, Polen, Rumänien und Ungarn gehören zu den Ländern, in denen die gleichgeschlechtliche Ehe nicht anerkannt wird, obwohl gleichgeschlechtliche Partnerschaften legal sind. Laut Daten des Pew Research Centers machen gleichgeschlechtliche Ehen in Ländern, in denen sie legal sind, typischerweise 1–3,4 % aller Eheschließungen aus. Die Daten des Pew Research Centers zu gleichgeschlechtlichen Ehen aus den Jahren 2020 bis 2022 zeigen, dass Spanien mit 3,4 % aller im Jahr 2021 registrierten Eheschließungen den höchsten Anteil verzeichnete. Laut Daten des US Census Bureau aus dem Jahr 2023 stellten gleichgeschlechtliche Paare 1,3 % der verheirateten Paare in Privathaushalten dar. Nationale Heiratszahlen für einen direkten Vergleich mit anderen Ländern liegen jedoch nicht vor.
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