Coventry, Vereinigtes Königreich – 25. Juni 2026 In einem Video ist zu sehen, wie ein Mann einen Gorilla kitzelt und dieser dabei lacht; zugleich wird auf Forschung verwiesen, die untersucht, wie Lachen bei Menschenaffen mit der menschlichen Evolution zusammenhängen könnte. Menschenaffen und Menschen sollen das Lachen seit rund 15 Millionen Jahren teilen, wobei Forschende vermuten, dass Lachen evolutionäre Hinweise enthalten könnte, die so weit zurückreichen. Eine Studie der University of Warwick stellt fest, dass alle Menschenaffen – darunter Schimpansen, Bonobos, Gorillas und Orang-Utans – lachen. Die Forschung untersucht, wie sich Lachen über Millionen Jahre verändert haben könnte und wie es mit der Evolution der menschlichen Sprache zusammenhängen könnte. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler analysierten Lachen-Aufnahmen von Orang-Utans, Gorillas, Bonobos, Schimpansen und Menschen. Über 140 Sequenzen hinweg fanden sie ein gemeinsames Muster: Alle Arten erzeugen Lachen mit gleichmäßig beabstandeten, rhythmischen Intervallen zwischen den Lauten. Forschende vermuten, diese rhythmische Struktur könne von einem gemeinsamen Vorfahren vor etwa 15 Millionen Jahren stammen und bei heute lebenden Menschenaffen weitgehend unverändert geblieben sein. Rhythmus als Hinweis auf einen gemeinsamen Vorfahren Ein Forscher erklärte, Sprache hinterlasse keine Fossilien und existiere nur beim Menschen, doch Lachen liefere einen seltenen evolutionären Hinweis auf die Entwicklung von Lautäußerungen über Arten hinweg. Der Vergleich von Lachen zeige einen grundlegenden Rhythmus, der seit dem letzten gemeinsamen Vorfahren stabil geblieben sei. Die Studie ergab außerdem, dass menschliches Lachen schneller, variabler und je nach Kontext stärker kontrolliert geworden ist. Menschen können Lachen in unterschiedlichen sozialen Situationen anpassen, darunter beim Kitzeln, als höfliches Lachen, als nervöses Lachen und als Gruppenlachen. Forschende bringen diese zunehmende Kontrolle mit der Evolution der Sprache in Verbindung und vermuten, dass die Kontrolle des vokalen Timings ein wichtiger Schritt in der Sprachentwicklung gewesen sei. Kontrolliertes Lachen und die Entwicklung der Sprache Ein weiterer Forscher sagte, Lachen eröffne einen Blick auf die vokale Evolution innerhalb der Hominiden und zeige eine allmähliche Entwicklung der Stimmkontrolle statt eines plötzlichen Wandels bei frühen Menschen. Damit deute sich an, dass sich die Fähigkeit, Lautäußerungen zeitlich zu steuern, schrittweise herausgebildet habe und nicht abrupt entstanden sei.
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Mega-Fund in Dänemark: Archäologen entdecken Wikinger-Fabrik
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Übers Wasser gleiten: China stellt weltweit erstes Bodeneffektfahrzeug für Endkunden vor
Das chinesische Unternehmen Navee hat das weltweit erste Bodeneffektfahrzeug für Privatkunden vorgestellt. Das Gefährt gleitet mit bis zu 85 km/h knapp über der Wasseroberfläche. Der Hersteller hat den internationalen Markt im Blick.
Fanreaktionen: Mexiko schlägt Südafrika 2:0 im WM-Auftaktspiel
Mexiko startet mit einem zwei-zu-null-Sieg gegen Südafrika am elf. Juni in die WM. In Mexiko-Stadt wird gefeiert, südafrikanische Fans sorgen sich um Team und Taktik.
Berühmter Strand bleibt 2026 geschlossen
Navagio auf Zakynthos bleibt auch 2026 gesperrt. Die griechische Regierung verlängert die Schutzmaßnahmen wegen Felssturzgefahr. Betreten und Baden sind verboten, Boote müssen zudem mindestens 50 Meter Abstand zur Küste halten.
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Spanien: Papst Leo XIV weiht neuen Sagrada-Familia-Turm, höchste Kirche der Welt
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