Mindestens elf Menschen sind getötet worden, nachdem Russland in der Nacht einen weiteren großangelegten Raketen- und Drohnenangriff auf Kiew verübt hat. Der Angriff ist der zweite schwere Schlag gegen die ukrainische Hauptstadt innerhalb von weniger als einer Woche. Laut ukrainischen Behörden wurden mindestens 46 Menschen verletzt, darunter fünf Kinder. Rettungskräfte suchen weiterhin in beschädigten Gebäuden nach Überlebenden. Die Behörden meldeten zudem drei weitere Todesopfer in der Region Kiew. Zahlreiche Wohnhäuser wurden in der ganzen Stadt beschädigt, einige stürzten nach den Angriffen teilweise ein. In mehreren Stadtteilen brachen Brände aus, während viele Bewohner in der Kiewer U-Bahn Schutz suchten, während Luftschutzsirenen heulten und Explosionen durch die Hauptstadt hallten. Die Kiewer Militärverwaltung gab bekannt, dass an mehr als 20 Orten in der Stadt Rettungsaktionen laufen. Der jüngste Angriff erfolgte nur wenige Tage nach einem weiteren russischen Angriff auf Kiew, bei dem 30 Menschen getötet wurden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte Stunden vor dem Angriff gewarnt, dass Geheimdienstinformationen darauf hindeuteten, dass Russland einen weiteren „massiven Angriff“ auf die Hauptstadt vorbereite. Im Vorfeld des NATO-Gipfels dieser Woche hat Selenskyj die westlichen Verbündeten dringend aufgefordert, die ukrainische Luftverteidigung zu stärken. Er warnte, dass Verzögerungen bei der Lieferung zusätzlicher Patriot-Raketensysteme weiterhin das Leben von Zivilisten gefährden würden.
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Mega-Fund in Dänemark: Archäologen entdecken Wikinger-Fabrik
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