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Spanien: Waldbrand fordert 12 Todesopfer im Süden Spaniens und löst Großeinsatz aus

Mindestens zwölf Menschen sind ums Leben gekommen, Bewohner wurden aus ihren Häusern vertrieben: Einsatzkräfte kämpfen weiter darum, den Brand unter Kontrolle zu bringen, während ein verheerender Waldbrand die südspanische Provinz Almería weiterhin verwüstet. Das Feuer brach am Donnerstag aus und hat seither mindestens zwölf Tote gefordert, 23 weitere Menschen werden vermisst, und 1.400 Anwohner wurden aus ihren Wohnungen evakuiert. Bislang sind mehr als 7.000 Hektar Land verbrannt – etwa so groß wie 13.000 Fußballfelder. Nach Angaben der örtlichen Behörden wurde das Feuer durch eine eingestürzte Stromleitung ausgelöst, die sich während der jüngsten rekordverdächtigen Hitzewellen der Region rasch durch die trockene Vegetation fraß. Die Flammen breiteten sich so schnell aus, dass den Bewohnern nur Minuten zur Flucht blieben; sie nahmen, was sie greifen konnten, und ließen vieles zurück. Viele warten nun in banger Hoffnung, dass ihre Häuser verschont geblieben sind. Insgesamt 32 Hubschrauber und Löschflugzeuge sind rund um die Uhr im Einsatz, um die Flammen zu bändigen. Félix Bolaños, Spaniens Minister für das Präsidialamt, Justiz und die Beziehungen zum Parlament, der die Koordinierung der Maßnahmen leitet, sagte, der Sonntag könne einen Wendepunkt bringen; die Behörden seien zuversichtlich, das Feuer bis dahin unter Kontrolle zu haben. Identifizierung der Opfer und Lage vor Ort Die Leichen der zwölf bestätigten Opfer wurden zur Identifizierung in ein spezialisiertes forensisches Zentrum nach Madrid gebracht. Aufnahmen aus Almería in Andalusien zeigen verbrannten Wald und Pflanzenasche sowie Anwohner mit einem Hund auf einer Straße. Ein Bewohner sagte auf Spanisch: „Das ist eine Katastrophe, wie sie noch nie passiert ist. Wir hatten schon Brände, aber nichts wie das hier.“ Weitere Bilder zeigen einen Hubschrauber, der eine Last aufnimmt, sowie erneut Pflanzenasche. Ein Anwohner sagte auf Englisch: „Wir wissen es immer noch nicht, deshalb warten wir hier und drücken die Daumen, dass es unberührt bleibt. Aber mal sehen. Mal sehen.“ Zudem ist ein O-Ton von Félix Bolaños zu hören, während ein Reporter fragt: „Es ist schwierig für uns, das Feuer zu kontrollieren, aber wir arbeiten mit der Idee, (das Feuer unter Kontrolle zu haben) morgen – morgen im Laufe des Tages.“ Auf die Nachfrage, ob man zuversichtlich sei, den Brand bis morgen unter Kontrolle zu haben, antwortete er: „Genau.“ Einschränkungen für die Verbreitung Beschränkungen: Kein Zugang zum chinesischen Festland.

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