Mit einem umfassenden Personalumbau reagiert Bundeskanzler Friedrich Merz auf den Rücktritt von Jens Spahn als Vorsitzender der Unionsfraktion. Gleich vier Schlüsselpositionen werden neu besetzt – ein Schritt, mit dem Merz sein engstes Regierungsteam neu aufstellt. Zur neuen Chefin des Bundeskanzleramts soll Nina Warken werden. Die bisherige Bundesgesundheitsministerin wäre die erste Frau in diesem Amt und übernimmt künftig die politische Koordination der Bundesregierung. Nach Einschätzung von Merz hat sie ihre Führungsqualitäten insbesondere mit einem milliardenschweren Sparpaket im Gesundheitswesen unter Beweis gestellt. Warken gilt als sachlich, organisiert und durchsetzungsstark. Ihre Nachfolge im Gesundheitsministerium übernimmt CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann. Der Betriebs- und Volkswirt soll sich nun unter anderem der umstrittenen Pflegereform widmen. Nach dem Bundestagswahlkampf war Linnemanns politische Zukunft zeitweise ungewiss, nun erhält er mit dem Ministeramt eine zentrale Aufgabe innerhalb der Bundesregierung. Auch Philipp Amthor steigt auf: Der Jurist soll als Staatsminister im Bundeskanzleramt künftig die Beziehungen zwischen Bund und Ländern koordinieren. Merz schätzt ihn laut Bericht wegen seiner fachlichen Kompetenz sowie seines Umgangs mit Kritik. Den frei werdenden Posten als CDU-Generalsekretärin soll Franziska Hoppermann übernehmen. Die Bundestagsabgeordnete und bisherige Bundesschatzmeisterin gehört bereits dem CDU-Präsidium an und soll künftig die Parteiorganisation mitverantworten. Mit den Personalentscheidungen setzt Merz auf enge Vertraute und erfahrene Parteimitglieder, die zentrale Aufgaben in Regierung und Partei übernehmen sollen.
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Dutzende Gläubige kommen im Viertel Lapa in Rio de Janeiro zusammen, um den Tag von Zé Pelintra mit Gebeten, Musik, Tanz und Kerzenopfern zu feiern.