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Griechenland: Zahl der Todesopfer durch Waldbrände steigt auf 3

KRETA, GRIECHENLAND – 30. Juli 2026: Bei Waldbränden in ganz Griechenland sind drei Feuerwehrleute ums Leben gekommen, zwei auf der Insel Kreta und einer in der Region Peloponnes im Süden des Landes, berichteten lokale Medien am Mittwoch. Die beiden Feuerwehrleute wurden tot in ihrem Fahrzeug in der Gegend Nea Krya Vrysi in der Region Rethymno auf Kreta gefunden, nachdem sie offenbar von den Flammen eingeschlossen worden waren. Einer von ihnen war Saison-Feuerwehrmann, während der andere seit fünf Jahren an der Feuerwache Agia Fotini gedient hatte. „Heute ist ein äußerst schwieriger Tag für die Feuerwehr“, erklärte die Behörde in einer Mitteilung und sprach den Familien und Kollegen ihr Beileid aus. Der dritte Feuerwehrmann wurde nach Angaben der Feuerwehr bewusstlos außerhalb des Brandperimeters im Gebiet Ageranos bei Gythio auf der Peloponnes gefunden. Er wurde mit einem Krankenwagen in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht, wo sein Tod festgestellt wurde. Rund 51 Menschen wurden nach Angaben der Behörden aus dem Waldbrand im Süden Kretas evakuiert, nachdem sie versucht hatten, dem Feuer über den Seeweg zu entkommen. Die Evakuierungsmaßnahmen blieben äußerst schwierig, weil in dem Gebiet Sturmwinde herrschten – Stärke acht auf der Beaufort-Skala. Evakuierungen auf Kreta unter schweren Bedingungen Die Feuerwehr kämpft zudem auf der Insel Paros in den Kykladen in der Ägäis gegen einen weiteren Waldbrand, der seit mehreren Tagen brennt. Die Zivilschutzbehörden gaben am Donnerstag wegen des anhaltenden Feuers auf Paros eine neue 112-Warnmeldung für mehrere Dörfer heraus. Weitere Angaben zu Schäden oder zusätzlichen Evakuierungen wurden zunächst nicht gemacht.

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