In Griechenland haben Waldbrände am Samstag weiter gewütet, zwangen Menschen zur Evakuierung und beschädigten Häuser, während starker Wind die Löscharbeiten erschwerte, berichtete die griechische Tageszeitung Ekathimerini. Das größte Feuer brannte nahe der Küstenstadt Porto Germeno, rund 60 Kilometer westlich von Athen. Löschflugzeuge nahmen dort wieder Wasserabwürfe auf, nachdem Einsatzkräfte die Flammen die ganze Nacht hindurch bekämpft hatten. Die Behörden ordneten über das griechische Notfallwarnsystem 112 Evakuierungen aus Porto Germeno, Psatha und Mytikas an, während in der Nacht zwölf Menschen per Boot gerettet wurden. Lokale Medien berichteten, mehrere Häuser seien zerstört worden, zudem sei ein Löschfahrzeug vollständig ausgebrannt. Auch an anderen Orten im Land blieb die Lage angespannt, während Einsatzkräfte versuchten, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Andernorts kämpften Feuerwehrleute weiter gegen einen Waldbrand im nordwestlichen Peloponnes, während sich die Bedingungen in der Region Rethymno auf der Insel Kreta verbesserten. Die Behörden teilten mit, seit Freitagmorgen seien landesweit mehr als 70 Waldbrände ausgebrochen, begünstigt durch heißes, trockenes und windiges Wetter, das ihre rasche Ausbreitung anheizte. Evakuierungen und Schäden im Raum Porto Germeno Ein weiterer Waldbrand erfasste zudem den Berg Poikilo am westlichen Stadtrand Athens, erreichte den Rand des Vororts Haidari und näherte sich dem Gelände des psychiatrischen Krankenhauses Daphni. Siebzehn Patienten wurden vorsorglich aus der Klinik evakuiert, obwohl die Flammen die Einrichtung nicht erreichten. Die Behörden beobachteten die Entwicklung in der Umgebung weiter aufmerksam. Regierungschef informiert sich über Lagezentrum Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis besuchte am Samstag das Krisenkoordinationszentrum des Zivilschutzes, um sich über die Brände informieren zu lassen, während die Rettungsdienste ihre Einsätze im ganzen Land fortsetzten. Unterdessen hielten die Arbeiten zur Eindämmung der Brände in mehreren Regionen an, während die starken Winde die Einsatzkräfte weiterhin vor große Herausforderungen stellten.
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