Nordkorea hat zum zweiten Mal innerhalb einer Woche eine ballistische Rakete in Richtung Meer abgefeuert, wahrscheinlich aus Protest gegen bevorstehende Militärübungen zwischen den USA und Südkorea. Das südkoreanische Militär sagt, es habe seine Überwachungsposition verstärkt und beobachte die Situation in Abstimmung mit den USA und Japan genau. Der Start markiert den zweiten nordkoreanischen Waffentest innerhalb einer Woche, nachdem kürzlich vor der Ostküste des Landes eine ballistische Kurzstreckenrakete abgefeuert wurde. Militäranalysten gehen davon aus, dass die Abschussserie ein Protest gegen die geplanten Militärübungen zwischen den USA und Südkorea ist, die Nordkorea als Generalprobe für eine Invasion betrachtet. Das südkoreanische Militär sagte, es habe seine Überwachungsposition verstärkt und beobachte die Situation in Abstimmung mit den USA und Japan genau. Die bevorstehenden jährlichen Militärübungen zwischen den USA und Südkorea sollen elf Tage lang stattfinden und sollen die Abwehrbereitschaft gegen nordkoreanische Bedrohungen verbessern. Nordkorea hat auf solche Militärübungen zuvor mit provokativen Waffentests reagiert, obwohl die USA und Südkorea die Übungen wiederholt als defensiv bezeichneten. Im vergangenen Monat beaufsichtigte der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un Tests einer nuklearfähigen Marschflugrakete und anderer Waffen an Bord eines neuen 5.000-Tonnen-Kriegsschiffs. Die Waffentests des Landes haben zugenommen, nachdem wichtige diplomatische Gespräche zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump wegen Streitigkeiten über Wirtschaftssanktionen gescheitert waren.
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