In Peking ist am Montag ein Roboter-Auspackwettbewerb bei den World Humanoid Robot Games 2026 zu Ende gegangen, bei dem die Teilnehmer ihre feinmotorischen Manipulationsfähigkeiten unter Beweis stellen mussten. In der Disziplin traten humanoide Systeme gegeneinander an, während Kampfrichter und Zuschauer das Geschehen verfolgten und die Teams ihre Maschinen aus der Nähe steuerten. Als Unterdisziplin des Wettbewerbs für geschickte Hände mussten die Roboter mit einem Cuttermesser das Klebeband von Paketboxen aufschneiden und den Inhalt entnehmen, ohne die Gegenstände zu beschädigen oder die Kartons stark einzureißen. Gewertet wurde, wie viele Boxen ein Roboter innerhalb von fünf Minuten erfolgreich öffnen konnte, während die Technik präzise und wiederholbar arbeiten musste. „Mein Roboter hat in der Vorrunde nur einen Karton geschafft, heute aber sechs. Wir trainieren jeden Tag hart, weil die Anforderungen an die Präzision extrem hoch sind. Nach dem Durchtrennen des Bands muss der Roboter alle vier Seiten des Kartons öffnen, damit der Gegenstand von selbst herausfällt“, sagte Wang Ruichao, Mitglied eines Wettkampfteams. Präzisionsarbeit mit Cuttermesser stellt Roboter vor hohe Hürden Was für Menschen simpel wirkt, ist für Roboter, die die Aufgabe eigenständig bewältigen sollen, trügerisch anspruchsvoll. Das Cuttermesser mit schmaler Klinge und kleinem Griff erfordert einen stabilen Mehrfingergriff und die Fähigkeit, eine nur 0,5 Millimeter dicke Klinge exakt am Klebeband auszurichten. Experten zufolge müssen die Systeme dabei nicht nur Objekte erkennen und präzise steuern, sondern auch beidhändig koordinieren und mehrstufig planen. „Am schwierigsten ist es, die Klinge des Messers herauszuschieben. Diese Bewegung allein ist sehr schwierig. Beim Schneiden variieren Griffkraft und Sensibilität, und es kann zu Zwischenfällen kommen. Zum Beispiel kann das Messer abrutschen. In solchen Situationen muss der Roboter es korrekt neu positionieren, was seine Sensorik zur Kraftkontrolle testet“, sagte der Chef-Schiedsrichter Wang Shilong. Gefragte Fähigkeiten könnten in Logistik und Montage eingesetzt werden Vom Aufnehmen des Messers und dem Ausfahren der Klinge bis zum fertigen Schnitt verlangt die Routine eine umfassende Kontrolle von Kraft, Winkel und Genauigkeit sowie eine enge Abstimmung zwischen Roboterarmen und intelligenten Algorithmen. Brancheninsider betonten, dass die in solchen Aufgaben geprüften Fähigkeiten voraussichtlich breiter genutzt werden, etwa beim Sortieren in der Logistik, bei der Montage von Präzisionsinstrumenten und in anderen realen Szenarien, in denen humanoide Roboter praktischen Mehrwert bieten können. Die Bildauswahl aus Peking vom 24. August 2026 zeigte unter anderem verschiedene Einstellungen des laufenden Wettbewerbs, Teilnehmende, Offizielle und Zuschauer, außerdem Sequenzen, in denen Teams ihre Roboter beim Öffnen der Kartons steuerten. Neben den Wettbewerbsbildern waren auch Aufnahmen von Zuschauern zu sehen, die das Geschehen verfolgten, während die Bewertung nach den in fünf Minuten geöffneten Paketen erfolgte. [Einschränkung: Kein Zugang zum chinesischen Festland]
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