Florida, Vereinigte Staaten – 31. August 2026: Aufnahmen der FWC zeigen Walhaie, die nahe der Oberfläche in den Gewässern des Golfs schwimmen und dabei mit geöffnetem Maul filtern. Trotz ihres Namens sind Walhaie keine Wale. Sie sind die größte Fischart der Welt und in den Gewässern Floridas eine geschützte, deren Fang und Störung verboten sind. Die Haie schwimmen mit geöffnetem Maul, sodass Wasser einströmen und durch ihre Kiemenspalten wieder austreten kann. Ein netzartiges Gewebe hilft dabei, Plankton, Fischeier und andere kleine Organismen einzufangen, während das Wasser weiterfließt. So können die Tiere große Wassermengen durchsetzen und zugleich Nahrung aus dem Meer herausfiltern. Um festzustellen, wovon sich Walhaie entlang Floridas Westküste ernähren, nutzen Forschende genetische Sequenzierung, um Beute zu identifizieren, die in diesem Sommer aus Fressgruppen gesammelt wurde. Die Analysen sollen genauer zeigen, welche Organismen die Tiere in den jeweiligen Gebieten aufnehmen und wie sich das Nahrungsangebot saisonal zusammensetzt. Forschungsteam untersucht Beute per Genanalyse An der Zusammenarbeit beteiligt sind das FWRI–UF-MERR-Labor, Walhai-Forschende der NOAA, des BWRI und der University of Southern Mississippi sowie Genetikerinnen und Genetiker der University of South Florida. Ziel ist es, Beobachtungen vor Ort mit Laborergebnissen zu verknüpfen und so ein präziseres Bild über das Fressverhalten und die genutzten Lebensräume der Tiere zu erhalten. Während ausgewachsene Tiere häufig beim Fressen an der Oberfläche zu sehen sind, können Walhaie auch bis in etwa 1.000 Meter Tiefe abtauchen. Das fast einminütige Video wurde im Vorfeld des Internationalen Walhai-Tags am 30. August veröffentlicht und zeigt die Tiere beim ruhigen Filtrieren in flachem Wasser. Behörde bittet um Meldungen aus dem Golf Die FWC ruft die Öffentlichkeit dazu auf, Sichtungen von Walhaien in den Gewässern des Golfs zu melden. Hinweise sollen dabei helfen, Vorkommen besser zu dokumentieren und Schutzmaßnahmen zu unterstützen, da die Art in Florida als verboten beziehungsweise besonders geschützt gilt und menschliche Störungen möglichst vermieden werden sollen.
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