glomex Logo
Nachrichten & Aktuelles

Russland schließt Goethe-Institute nach Drohnenvorfall

Russland reagiert auf die deutschen Maßnahmen nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle: Außenminister Sergej Lawrow kündigt die Schließung der Goethe-Institute in Russland an. Der Schritt folgt auf die von der Bundesregierung angekündigte Schließung des Russischen Hauses in Berlin. Berlin macht Moskau für den versuchten Angriff verantwortlich. Neben der Hauptstelle in Moskau betreibt das Goethe-Institut auch Einrichtungen in St. Petersburg und Jekaterinburg. Nach Angaben Lawrows sollen auch diese geschlossen werden. Er bezeichnete die Maßnahme als direkte Reaktion auf das Vorgehen Deutschlands gegen das Russische Haus und erklärte, damit ende die kulturelle Präsenz der Einrichtung in Russland. Das Goethe-Institut gehört laut dem Bericht zu den letzten noch tätigen deutschen Einrichtungen in Russland. Trotz der zunehmenden Spannungen im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine habe es seine Arbeit bislang fortsetzen können. Russland hatte bereits zahlreiche Stiftungen und Organisationen für unerwünscht erklärt und mit Tätigkeitsverboten belegt. Parallel zur Ankündigung der Schließungen bestellte das russische Außenministerium den Geschäftsträger der Deutschen Botschaft in Moskau ein. Damit protestierte Russland gegen die deutschen Sanktionen und warf Berlin eine Provokation vor. Die russische Seite weist eine Beteiligung an dem Vorfall in Leipzig zurück und kündigte eine harte Antwort an. Weitere russische Gegenmaßnahmen gelten als möglich. Als denkbar wird insbesondere die Schließung des Generalkonsulats in St. Petersburg genannt. Beide Länder hatten bereits in der Vergangenheit im Zuge von Sanktionen wechselseitig Konsulate geschlossen.

Related Videos

KI-Roboter im Europaparlament in Brüssel vorgestellt

In Brüssel zeigen KI-gesteuerte Roboter bei einer Messe, wie sie Lieferungen übernehmen, in Fabriken arbeiten und im Haushalt helfen – ein Schaufenster für den Fortschritt der künstlichen Intelligenz.

Brüssel enthüllt riesigen Blumenteppich nach Hokusai-Vorbild

Brüssel hat den historischen Grand-Place in eine riesige Blumen-Version der japanischen „Großen Welle vor Kanagawa“ verwandelt. Rund 500 000 Dahlien bedecken 1 300 Quadratmeter Kopfsteinpflaster.

Lichtschauer: Perseiden-Sternschnuppen erhellen den Himmel über der Türkei

Der Meteorschauer der Perseiden zog am 12. August in leuchtenden Streifen über den Nachthimmel der Türkei. Die Perseiden sind von Mitte Juli bis Ende August sichtbar und erreichen zwischen dem 9. und 14. August ihren Höhepunkt. In Spitzenzeiten lassen sich bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde beobachten.

Eine halbe Million Besucher strömt in Spaniens Zone der totalen Sonnenfinsternis

Spanien erlebte am Mittwoch, dem zwölften August, seine erste totale Sonnenfinsternis seit mehr als einem Jahrhundert; Millionen Menschen im Norden verfolgten das Spektakel, als sich der Mond vor die Sonne schob.

90.000 Gummienten schwimmen für guten Zweck den Chicago River hinab

Chicago: Tausende Gummienten liefern sich auf dem Chicago River beim jährlichen Ducky Derby ein Rennen und sammeln Spenden für Special Olympics Illinois.

Waldbrand auf Kreta: Zwei Feuerwehrleute sterben, Flammen breiten sich in Griechenland aus

Auf Kreta lodern weiter schwere Brände. Zwei Feuerwehrleute sterben, starker Wind treibt die Flammen, Löschflugzeuge unterstützen die Rettung.

Welt-Ressourcen ab heute auf Pump

Am heutigen Donnerstag ist der Erdüberlastungstag. Das bedeutet, ökologisch betrachtet, lebt die Menschheit ab heute auf Pump.

Südeuropa: Waldbrände wüten weiter

Im Süden Europas kämpfen die Einsatzkräfte weiter unermüdlich gegen Waldbrände. Neue Feuer sind nun in der Türkei und in Griechenland entfacht.

KI-Kosten: Meta-Aktie stürzt ab

Meta hat trotz starker Quartalszahlen die Anleger enttäuscht. Ein vorsichtiger Umsatzausblick und höhere Investitionen in Künstliche Intelligenz ließen die Aktie nachbörslich deutlich fallen.

Anti-USA-Plakat: Teheran zeigt Hände an Trumps Hals

In Teheran wurde am Dienstag ein großes antiamerikanisches Plakat aufgestellt, das Hände um den Hals von US-Präsident Donald Trump zeigt. Das Plakat spiegelt die anhaltenden Spannungen nach einer 13-tägigen militärischen Eskalation wider.

Inhalt melden

Du bist im Begriff, eine Beschwerde auf der Grundlage des EU Digital Services Act einzureichen. Bitte erkläre hier, auf welchen Inhalt sich deine Meldung bezieht und warum der Inhalt deines Erachtens rechtswidrig ist. Bitte gib zudem nachfolgend deinen Namen an, es sei denn die Meldung betrifft eine Straftat nach Artikeln 3 bis 7 der Richtlinie 2011/93/EU (Missbrauch von Kindern, Kinderpornografie).