Italien – 15. September 2026: Drei Canadair-Wasserbomber wurden eingesetzt, nachdem in der Nacht zum 15. September entlang der Amalfiküste und auf der Halbinsel Sorrent Vegetationsbrände ausgebrochen waren. Das italienische Nationale Feuerwehrkorps erklärte, betroffen gewesen seien Positano, Amalfi, Agerola und Vico Equense; vor Ort seien sieben Teams aus Neapel und Salerno gewesen, unterstützt durch Verstärkung aus Caserta. Aufnahmen aus Agerola zeigen die gelben Flugzeuge, wie sie in niedriger Höhe über einen steilen, von Rauch bedeckten Hang fliegen und Wasser auf brennende Vegetation abwerfen. Feuerwehrkräfte und Einsatzfahrzeuge waren in der Nähe positioniert, während die Maschinen sich durch die Dunst- und Rauchschwaden arbeiteten. Starker Wind erschwerte in der frühen Phase des Einsatzes den Betrieb von Hubschraubern. Die Flammen fraßen sich durch Buschland zwischen Amalfi, Conca dei Marini, Furore, Tovere/Pogerola und San Lazzaro di Agerola. Das Feuerwehrkorps teilte in seinem morgendlichen Lagebericht mit, dass keine Wohnhäuser beschädigt worden seien und niemand verletzt wurde. Einige Hotelgäste reisten auf eigene Initiative ab, während eine Unterkunftseinrichtung in San Lazzaro später vorsorglich geräumt wurde. Verdacht auf Brandstiftung und Verkehrsbehinderungen Die Bürgermeister von Positano und Agerola äußerten sich öffentlich und erklärten, sie vermuteten Brandstiftung als Ursache. Auf der SS163 Amalfitana kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, während Einsatzkräfte in dem Gebiet tätig waren. Die Lage blieb angespannt, da sich die Feuer in dem schwer zugänglichen Gelände rasch ausbreiten konnten und die Bedingungen durch Wind und Rauch die Koordination zusätzlich erschwerten. Such- und Eindämmungsmaßnahmen wurden den gesamten Tag über fortgesetzt. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich darauf, die Brandherde zu lokalisieren und ein Übergreifen auf weitere Flächen zu verhindern, während die Löschflugzeuge wiederholt Wasserabwürfe durchführten. Nach Angaben des Feuerwehrkorps blieb es dabei, dass es keine Verletzten gab und keine Schäden an Wohnhäusern festgestellt wurden.
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