Bevor Würstchen, Brot oder Gemüse auf den Tisch kommen, muss einer auch am Rost stehen. Mit Brennern unter dem Rost ist das Grillen entspannt. Doch das Gas ist im Zuge des Ukraine-Kriegs und seiner Folgen extrem teuer geworden. Wir erzählen, welche Gas-Grill-Modelle es gibt, welchen Einfluss die hohen Gaspreise haben und wie man stattdessen grillen kann. Ein Qualitätsbericht der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2019 bietet eine erste Orientierungsmöglichkeit an. Getestet wurden darin zwölf Gasgrills auf Aufheizzeit, Bedienbarkeit, Sicherheit und Bräunung. Acht in einer Wagen-Variante auf Rollen und vier mit Brennern unter einer Haube. Darunter waren Modelle der Firmen Weber, Broil King, Toom und des Testsiegers Landmann. Ein guter Gas-Grill in der Roll-Variante kostet zurzeit je nach Ausführung und Zubehör zwischen 150 und 1300 Euro. Es wurden auch vier tragbare Grills mit einem Brenner getestet. Sie sind auch geeignet, um sie mit zum Campen oder auf den Balkon zu nehmen. Das Model „Q 1200“ der Firma Weber erreichte im Test den Wert „gut“ – weil er am gleichmäßigsten gebräunt habe. Zurzeit kostet er je nach Anbieter zwischen 230 und 250 Euro. Der „Q 1200“ ist 43 mal 32 Zentimeter groß und bietet Platz für zwei bis drei Personen. Beim Grill muss man sich immer wieder um das Gas kümmern. Dafür gibt es Gas-Flaschen, die an den Grill angeschlossen werden. Neben den großen Gas-Flaschen gibt es auch Flaschen mit drei oder fünf Kilogramm Flüssiggas. Einen vollen Behälter bekommt man im Baumarkt, wo das Gas häufig ein paar Euro günstiger ist. Und man bekommt bei jedem Besuch eine neue Flasche, weil der Baumarkt selbst nicht auffüllt. Wer einen eigenen Behälter hat, sollte ihn bei einem Händler in der Region mit einer Gasfüllstation voll machen lassen. Wer aufgrund des Gas-Preises und der Knappheit umdenken will, kann auch den Holzkohle- und den Elektrogrill verwenden. Der Elektrogrill wird von der Stiftung Warentest so zum Beispiel als der Grill für die „Sauberen“ bezeichnet, die keinen Dreck machen wollen. Seine Stärken im Qualitätsbericht: Preiswert, schnell, sicher, raucharm und wetterunabhängig.
85 Fälle: Rezept-Fälscherin ging Polizei ins Netz
85 Fälle, gestohlene Rezeptblöcke und gefälschte Arztstempel – jetzt klickten die Handschellen. Eine 45-jährige Österreicherin soll über längere Zeit mit gefälschten Rezepten ihr Unwesen getrieben und damit zahlreiche Betrugshandlungen begangen haben. Die Wiener Polizei war ihr bereits seit einiger Zeit auf der Spur.
Powerball-Sensation: Einzelner Gewinner räumt 1,04 Milliarden Dollar ab
In Quincy im US-Bundesstaat Illinois ist am Mittwoch der größte Powerball-Jackpot des Jahres 2026 geknackt worden. Ein einzelner Tippschein aus einem Tankstellenshop hatte alle richtigen Zahlen. Der Gewinner kann sich über rund 1,04 Milliarden Dollar freuen. Der Glückspilz kann zwischen einer Einmalzahlung von rund 450,5 Millionen Dollar und der vollständigen Jackpotsumme, ausgezahlt in jährlichen Raten, wählen.
Ukraine: Lok-Crew stirbt, um Passagiere zu retten
Die russische Armee hat einen Passagierzug in der Ukraine mit einer Drohne angegriffen. Der Lokführer und sein Assistent schafften es gerade noch, den Zug zum Halten zu bringen, sodass alle Passagiere in Sicherheit gebracht werden konnten. Die beiden starben aber dabei.
Hitze-Wochenende: Sommer dreht noch einmal auf
Bevor am Montag die lang ersehnte Abkühlung kommt, zeigt der Sommer am Wochenende noch einmal, was er kann. Am Freitag steigen die Temperaturen auf bis zu 36 Grad, auch am Samstag und Sonntag wird es heiß.
Badegäste aufgepasst: Invasive Muschelart: Experten mahnen zur Vorsicht
Die invasive Quaggamuschel ist österreichweit auf dem Vormarsch – auch Wassersportler tragen zur Ausbreitung bei. In der Steiermark ist die Lage noch entspannt, Experten mahnen aber zur Vorsicht.
Hilfe für Bauern: Erster persönlicher Krisengipfel
Das Ringen um die Hitze-Hilfen in der Regierung geht weiter. Die angestrebte Einigung noch diese Woche scheint bereits vom Tisch zu sein. Am heutigen Freitag soll es innerhalb der Koalition aber zumindest einmal zu einem ersten Krisengipfel kommen.
Europa: Hitzewellen setzen Ressourcen und Versorgungssysteme unter Druck
Großbritannien steht vor der fünften Hitzewelle dieses Sommers; in Frankreich stehen 80 Départements wegen der Hitze auf Alarmstufe Orange.