Der Verzehr von selbst angebautem Gemüse ist nicht immer bedenkenlos möglich. Warum der Verzehr von Zucchini tödlich enden kann, wie Sie die Gefahr erkennen und bei welchem Gemüse noch Vorsicht geboten ist. Cucurbitacine sind giftige Bitterstoffe, die hauptsächlich in Gurken und Kürbisgewächsen wie Zucchini vorkommen. Wenn Zucchini bitter schmecken, ist also Vorsicht geboten. Eine Vergiftung äußert sich durch Schleimhautreizungen, Übelkeit, Magenkrämpfe, Durchfall oder Erbrechen. In besonders schweren Fällen kann eine Cucurbitacin-Vergiftung auch tödlich enden. Der Ursprung liegt im Beet: Wenn Zucchini im Garten neben Zierkürbissen wachsen, kann es zu Kreuzungen kommen. Zieht man dann aus dem Saatgut der geernteten Zucchini im nächsten Jahr neue Pflanzen, ist die Gefahr groß, dass diese auch das Bitterstoff-Gen besitzen. Also: Probieren Sie, besonders während oder nach einer Hitzeperiode, immer vorsichtshalber Ihr Gemüse, bevor Sie es zubereiten – Gewürze können den bitteren Geschmack eventuell überdecken. Auch beim Kochen und Braten werden die Bitterstoffe nicht zerstört.
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Bekommt Hamburg ein neues Freibad an der Außenalster? Das Wasser der Alster ist oft keimbelastet und eigentlich nicht zum Baden geeignet – die Lösung könnte ein gechlorter Pool in der Alster sein.
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Musiker spielen ein Lied
Gasexplosion zerstört Imbisswagen
Eine Gasflasche explodiert in einem Imbisswagen vor dem Wohnhaus von Hans Joachim in Goch. Der Imbisswagen wird dabei vollständig zerstört, auch das Wohnhaus erleidet Schäden. Verletzt wurde niemand. Die Ursache war vermutlich eine Undichtigkeit an den Gasanschlüssen, durch die Gas austrat. Ein Funke von Kühlschrank oder Gefriertruhe löste wohl die Explosion aus.
Streit um Abtreibungen an der Uniklinik Essen
Kritik an der Essener Uniklinik: Schwangerschaftsabbrüche werden dort offenbar nur in Ausnahmefällen durchgeführt. Die Autorin Sibel Schick kritisiert das scharf, schließlich werde die Klinik mit Steuergeldern finanziert. Frauen hätten dadurch kaum Zugang zu diesem medizinischen Eingriff. Schick selbst war 2021 ungewollt schwanger und ließ nach einem Krankenhausaufenthalt wegen einer Lungenembolie einen Schwangerschaftsabbruch durchführen.
Steinmeier reinigt Stolpersteine Dorsten
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in Dorsten gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Stolpersteine gereinigt, die an die Opfer des Holocaust erinnern. Zudem beteiligte er sich an einer Menschenkette für Demokratie. Die Aktionen finden anlässlich des 77. Geburtstags des Grundgesetzes am 23. Mai statt. Bundesweit sind weitere Initiativen geplant, um das ehrenamtliche Engagement in Deutschland zu stärken. Die Veranstaltungen laufen bis Ende Mai und sollen die Bedeutung von Demokratie und gesellschaftlichem Einsatz hervorheben.