Das Auto verweigert morgens völlig unerwartet seinen Dienst: Der Motor will einfach nicht anspringen. Darf man deshalb zu spät zur Arbeit kommen? Welche Pflichten hat der Arbeitnehmer, wenn er zu spät kommt? Darf der Chef zu Sanktionen greifen? Pech für den Arbeitnehmer, wenn das Auto nicht ansprengt. Er muss auf Bus, Bahn oder Taxi umsteigen, um pünktlich zur Arbeit zu kommen. Schneefall, heftiger Regen oder glatte Straßen sorgen auch für eine Verspätung. „Dann ist der Arbeitnehmer der Dumme“, sagt Martina Perreng, Arbeitsrechtlerin beim Deutschen Gewerkschaftsbund. Denn der Arbeitnehmer trägt das „Arbeitswegerisiko“. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährt, darf trotzdem nicht zu spät kommen. „Er sollte ein Taxi nehmen“, rät Perreng. Etwas anders sieht es bei Zugverspätung aus, die nach einem Selbstmordversuch entstehen: Diese Verspätungen sind unvorhersehbar. Der Arbeitnehmer kann sie nicht bereits im Vorfeld erahnen. „Es ist die Pflicht des Arbeitnehmers, seinen Arbeitgeber über die Verspätung schnellstmöglich zu informieren. Dabei sollte er seinen Chef auch über eventuell anstehende Termine informieren“, erklärt Nina Lüking von der Rechtsanwaltskanzlei Hensche Rechtsanwälte in Köln. Wer zu spät kommt, obwohl die Verspätung vorhersehbar war, riskiert eine Abmahnung - und im Wiederholungsfall liegt sogar ein Kündigungsgrund vor.
Fahrsicherheitstraining Biathlon-Weltmeisterinnen und BVS-Bayern-Kaderathleten
Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Oberhof gewann das deutsche Team im Februar 2023 eine Gold-, sowie zwei Silbermedaillen und erzielte sechs weitere Top-Sechs-Platzierungen. Als Mobilitätspartner der deutschen Biathlon-Nationalmannschaft hatte die BMW Group für jedes Edelmetall drei und für jedes Finish unter den besten Sechs ein Fahrsicherheitstraining für Menschen mit körperlichen Einschränkungen ausgelobt. Eine Gruppe von Sportlerinnen und Sportlern des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern e.V. (BVS Bayern) wurde nun in die BMW M Driving Experience nach Maisach eingeladen, um dort gemeinsam mit den Biathlon-Weltmeisterinnen Maren Hammerschmidt und Vanessa Hinz ein Fahrsicherheitstraining zu absolvieren, das ebenso viele Erkenntnisse wie Fahrfreude beinhaltete. Die BMW M Driving Experience bietet ein spezielles Fahrsicherheitstraining an, das Tina Schmidt-Kiendl konzipiert hat. Schmidt-Kiendl ist als Instruktorin tätig und zudem als Leiterin für Projektmanagement in der BMW M GmbH beschäftigt. Beim Training kommen eigens umgerüstete Fahrzeuge mit Handbediengeräten (elektronischer Gasring am Lenkrad oder ein Daumengas mit separater Bremse) zum Einsatz, die von querschnittsgelähmten Personen ebenso gesteuert werden können, wie von Fußgängern. Zusätzlich gibt es ein Fahrzeug, das von Menschen mit halbseitiger Lähmung, etwa nach einem Schlaganfall, bedient werden kann. Trainingsinhalte sind neben einem theoretischen Teil das Fahren mit Handbedienung, Brems- und Ausweichübungen sowie das richtige Verhalten bei Über- oder Untersteuern des Fahrzeugs.
Kommt die Helmpflicht für E-Scooter?
E-Scooter sind inzwischen das mit Abstand gefährlichste Verkehrsmittel auf deutschen Straßen. Insbesondere junge Menschen verunglücken. In Paris gilt bereits eine Helmpflicht.
Das gehört in einen Notfall-Rucksack
Wenn es brennt, bleiben oft nur wenige Minuten, um alles zu packen, was wichtig ist. Wie ein sogenannter Notfall-Rucksack im Fall einer plötzlichen Evakuierung helfen kann.
Ukraine begeht Unabhängigkeitstag
Die Ukraine hat am 24. August 35 Jahre Unabhängigkeit von der Sowjetunion gefeiert. Der ukrainische Präsident Selenskyj nutzte den Staatsempfang für eine Kampfansage an Russland.
Mordfall Fabian: Gina H. sagt aus
Im Mordprozess um Fabian aus Güstrow hat sich die Angeklagte Gina H. erstmals geäußert. Sie gesteht, bei ihrem Alibi gelogen zu haben, jedoch nicht, den Jungen getötet zu haben.
Flick adelt Raphinha: "Für mich ein Kapitän"
Hansi Flick schwärmt nach dem 5:0-Sieg des FC Barcelona gegen Elche von Raphinha. Der neue Kapitän schnürte einen Doppelpack und sei mit seiner Einstellung und Intensität ein absolutes Vorbild.
"Wir legen nach": EU billigt 6,1 Mrd. Euro für Ukraine
Gegen Angriffe Russlands erhält die Ukraine von der EU 6,1 Mrd. Euro für die Verteidigung. Das Geld ist Teil eines Kreditpakets über 90 Milliarden Euro.