Motorradclubs gelten häufig als kriminell und gefährlich. Aus diesem Grund wurden in Deutschland immer wieder Ortsgruppen, je nach Gruppierung Charter oder Chapter genannt, verboten. Die bekanntesten Rockergruppen sind die Hells Angels und die Bandidos. Sie fallen immer wieder durch Rockerkriege, Schießereien und andere Delikte auf. Die Hells Angels wurden 1948 gegründet und sind laut Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) in 32 Ländern mit 6.000 Mitgliedern vertreten. Laut der Hells-Angels-Website sind es sogar 62 Länder. Der Klub wird immer wieder in Verbindung mit Geldwäsche, Bedrohung, illegalen Waffenbesitz und anderen Straftaten gebracht. In Deutschland werden immer wieder einzelne Charter verboten und in den Niederlanden wurde die Gruppierung 2019 sogar komplett verboten. Zu erkennen ist die Gruppe an den Kutten und Jacken mit dem Totenkopf-Symbol der einen Helm und Flügel trägt. Der andere große Motorradklub sind die Bandidos. Diese wurden 1966 vom US-Amerikaner Donald Eugene Chambers in Houston, Texas gegründet. Seit dem hat sich die Gang in 22 Länder verbreitet und hat rund 5.000 Mitglieder. In Deutschland gibt es die Gruppe seit 1999. Das Symbol der Rocker ist ein mexikanischer Bandit mit Machete und Revolver in den Händen. Die Ortsgruppen werden Chapter genannt. Wie auch bei den Hells Angels werden diese immer wieder verboten. In Hagen wurde eine Gruppe nach Schießereien und andere Straftaten verboten. 2017 folgt ein Kuttenverbot für die Gruppen. Dadurch dürfen mehrere Rockergruppen nicht mehr ihre Symbole öffentlich zeigen. Das Gesetz wurde angefochten, 2020 jedoch vom Bundesverfassungsgericht bestätigt. 2021 wurde die Gruppe "Bandidos MC Federation West Central" verboten, die Bandidos sind in Deutschland jedoch nicht vollständig untersagt. Seitdem entstehen in NRW neue Chapter, die als mögliche Nachfolgeorganisationen geprüft werden. Die Rockerszene ist im Umbruch: Viele wechselten zu den Hells Angels, Gewalt und Kriminalität bleiben. Trotz der Verbote verschwinden die Strukturen nicht, sondern organisieren sich neu – was die Arbeit der Polizei erschwert und die Szene unübersichtlicher macht.
Neue Laubhütte am Nürnberger Hallplatz
Zum Sukkot wird dieses Jahr eine Laubhütte in der Nürnberger Altstadt aufgebaut. Sukkot nennt sich das jüdische Laubhütten- und Erntedankfest. Das Fest erinnert zugleich an die Wüstenwanderung des Volkes Israel. Am 2. Oktober wird hier um 18 Uhr mit einem öffentlichen Gottesdienst Schabbat gefeiert. Bis Sonntag, 4. Oktober 2026, 18 Uhr steht die Hütte.
Wenn Tiere zu Co-Therapeuten werden: Theo-Zentrum in Zeitlarn wächst
Pferde, Ziegen und Schafe mitten in Zeitlarn – und hier sind sie nicht einfach nur Tiere. Sie sollen Menschen dabei helfen, zur Ruhe zu kommen, Vertrauen aufzubauen oder neue Bewegungen zu lernen. Seit dem 6. Mai 2025 entsteht hier das THEO Zentrum – das Zentrum für tiergestützte Therapien Ostbayern. Und es wächst stetig. Ein Rundgang vor Ort.
Museum, Stadt, Land, Bund, Finder - wer Tunnel & Co behalten darf
Berliner Mauer-Segmente, ein Fluchttunnel aus der DDR und CIA-Röhren sind Relikte aus dem Kalten Krieg. Nur noch selten wird Neues gefunden. Manchmal gibt es dann Streit. Wem gehören die Funde?
Nach Hellweg-Insolvenz: Weiterer Standort könnte 2027 neu eröffnen
Nach der Insolvenz von Hellweg stand für viele Märkte das Aus im Raum. Für einen weiteren Standort gibt es nun jedoch konkrete Pläne für einen Neustart im Jahr 2027 – allerdings unter anderer Flagge. Welcher Markt betroffen ist, erfahren Sie hier.
Migranten misshandelt? Foltervorwürfe gegen spanische Soldaten in Ceuta
Amnesty International berichtet, sie habe in Ceuta Prügel, Demütigungen, sofortige Abschiebungen und Racial Profiling dokumentiert. Einige den Streitkräften zugeschriebene Übergriffe könnten als Folter eingestuft werden.
Drei Cluberer am Förderzentrum: Nürnberger Schüler freuen sich über prominenten Besuch
Die FCN-Spieler Jan Reichert, Tim Janisch und Amelie Thöle haben das Sonderpädagogische Förderzentrum Nürnberg-Langwasser besucht. Und den Schülern damit eine riesengroße Freude gemacht.
"Zeit der Täuschung": Pochettino in Rage zu City-Causa
In einem bemerkenswerten Rundumschlag, wonach schwerer Schaden entstanden sei, rechnet Mauricio Pochettino, ehemals Trainer bei Tottenham, mit Manchester City und der Premier League ab.