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Valerie Hengl, CEO Female Founders, und Kami Krista, CEO Elio, im Fireside Chat beim 4GAMECHANGERS Festival 2024.

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Deutsche wollen gesund essen: Sie scheitern aber am Alltag

Der Mehrheit der Deutschen ist eine gesunde Ernährung wichtig. Trotzdem schaffen das viele nicht. Das größte Hindernis ist zu wenig Zeit im Alltag. Zu diesem Ergebnis kommt eine Ernährungsstudie der Techniker Krankenkasse. In der repräsentativen Befragung stehen die Ernährungsgewohnheiten der Menschen im Mittelpunkt. Für 92 % ist Gesundheit einer der wichtigsten Aspekte beim Essen. Aber weniger als zwei Drittel der Befragten essen täglich Obst oder Gemüse. Bei den 18-39-Jährigen greift nicht mal die Hälfte (49 %) täglich in die Obstschale. Mehr als jeder Dritte nascht oft nebenbei Chips, Schokolade oder Ähnliches. 40 % beschäftigen sich während des Essens häufig noch mit etwas anderem. Vom Nutri-Score haben zwar fast alle Befragten gehört, mehr als die Hälfte orientiert sich beim Einkauf aber nicht daran. Bei der Befragung gab die große Mehrheit (78 %) an, regelmäßig Fleisch zu essen. 17 % setzen auf eine fleischarme Ernährung. Zwei Prozent ernähren sich vegetarisch und ein Prozent vegan. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine pflanzenbetonte Ernährung mit einem geringen Fleischverzehr. Der Grund für unerfüllte Ernährungswünsche: Der eng getaktete Alltag. 43 % fehlt Zeit und Ruhe für gesunde Ernährung. Bei 27 % ist gesunde Ernährung nur schwer mit dem Beruf zu vereinbaren. Neben Gesundheit ist für die Mehrheit der Befragten Nachhaltigkeit, also das Essen regionaler, saisonaler oder Bio-Produkte, wichtig. Dabei kauft weniger als die Hälfte der Befragten ausgewiesene Bio-Produkte. Ebenfalls bei der Hälfte der Befragten scheitert nachhaltige Ernährung am Preis.

Nutztiere in Deutschland: So viel Fleisch essen die Deutschen

Die Landwirtschaft nutzt nach Angaben des Bundesumweltministeriums die Hälfte der gesamten Landesfläche, um einen Großteil unserer Lebensmittel zu produzieren. Davon werden jedoch wiederum 70 Prozent für die Viehzucht genutzt – und genau da liegt das Problem. Rund 52 kg Fleisch isst ein Mensch in Deutschland durchschnittlich pro Jahr. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt einem Erwachsenen Menschen jedoch nur knapp die Hälfte (31,3 Kg) pro Jahr. Das wären 600 Gramm Fleisch pro Woche. Nur knapp 1 % der Schweine in Deutschland werden in ökologischer Wirtschaftsweise gehalten. Dabei ist Schweinefleisch in Deutschland mit am beliebtesten. Doch auch andere tierische Produkte wie Milch und Eier werden in Deutschland massenweise produziert. Zurzeit leben 2,5 Mal so viele Nutztiere wie Menschen in Deutschland (211,8 Millionen). Im Jahr 2022 wurden 752,5 Millionen Tiere geschlachtet. Das entspricht etwa zwei Millionen Tieren pro Tag. Im 1. Halbjahr 2022 waren es in den Schlachtbetrieben allein 25,8 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie 353,2 Millionen Hühner, Puten und Enten. In Supermärkten und Restaurants werden aber auch immer mehr vegetarische und vegane Gerichte und Ersatzprodukte angeboten. Deutschland ist sogar der größte Milch-Erzeuger der EU. 32 Mio. Tonnen Kuhmilch wurden 2021 erzeugt.

Vegetarische Ernährung: Das müssen Sie wissen

Laut dem Verbraucherzentrale Bundesverband ernähren sich hierzulande aktuell rund acht Millionen Menschen fleischlos. Diverse Aussagen sind dazu im Umlauf und wir zeigen, was stimmt und was nicht stimmt. Behauptung: Vegetarische Ernährung ist besser für Klima und Tiere. Bewertung: Richtig. „Es ist tatsächlich so, dass vegetarische Ernährung besser ist für das Klima und auch für viele andere Umweltkategorien, wie zum Beispiel die Nitratbelastung in Gewässern“, erklärt Hyewon Seo vom Umweltbundesamt (UBA). Laut dem WWF kann ein rein vegetarischer Lebensmittelkonsum den Klimafußabdruck Deutschlands um 47 Prozent reduzieren. Nach Angaben der Welternährungsorganisation (FAO) werden weltweit mehr als 33 Milliarden Hühner, 1,6 Milliarden Rinder und jeweils knapp eine Milliarde Schweine und Schafe gehalten. Die Haltung trägt stark zum Treibhausgasausstoß bei. Behauptung: Durch Fleischersatzprodukte wie Soja schaden Vegetarier dem Planeten genauso. Bewertung: Irreführend. Fakten: Millionen Hektar einmaliger Lebensräume sind durch den Sojaanbau in den letzten Jahren vernichtet worden, wie der WWF angibt. 70 Prozent des weltweit angebauten Sojas gehen demnach auf den Fleischverzehr zurück, weil das Soja anstatt für den direkten menschlichen Verzehr für Tierfutter eingesetzt wird. Behauptung: Vegetarische Ernährung schützt Tiere. Bewertung: Stimmt zum Teil. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden 2022 in Deutschland mehr als 750 Millionen Nutztiere geschlachtet. Im Vergleich zu 2021 ging die Fleischproduktion um 8,1 Prozent zurück. Da die Tierhaltung zur Fleischproduktion und zur Milch- und Eiproduktion ausbaufähig ist, ist für den Tierschutzbund der Veganismus besser für das Wohl der Tiere. Behauptung: Vegetarische Ernährung ist gesünder und hilft beim Abnehmen. Bewertung: Grundsätzlich richtig. Den Verbraucherzentralen zufolge hat eine vegetarische Ernährung „nachweislich gesundheitliche Vorteile“. Deutsche essen im Durchschnitt rund ein Kilo Fleisch pro Woche, empfohlen werden 300 bis 600 Gramm, so das Umweltbundesamt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft verarbeitetes Fleisch als „krebserregend“ und unverarbeitetes rotes Fleisch als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Behauptung: Kinder können sich ohne Fleisch nicht gesund entwickeln. Bewertung: Falsch. „Eine gut zusammengesetzte, gemischt vegetarische Ernährung mit Verzehr von Milchprodukten und Eiern kann gesundes kindliches Wachstum und Entwicklung auch ohne Fleischverzehr ermöglichen“, sagt Berthold Koletzko, Vorsitzender der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin. Wichtig sind pflanzliche Proteinquellen wie Hülsenfrüchte und Nüsse und tierisches Protein aus Milchprodukten.

Vegane und vegetarische Ernährung: So beliebt sind Veggie-Ersatzprodukte 2024

Die Produktion von Fleischersatzprodukten stieg 2024 um vier Prozent auf 126.500 Tonnen - rund 4 Prozent mehr als 2023 mit 121.600 Tonnen. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. In fünf Jahren hat sich die Menge damit mehr als verdoppelt. 2019 lag die Produktion noch bei 60.400 Tonnen. Fleischbranche noch deutlich größer: Der Markt für fleischlose Produkte ist weiter gewachsen. Ihr Wert lag 2024 bei 647,1 Millionen Euro – rund 10,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Pro Kopf wurden 2024 etwa 1,5 Kilogramm davon produziert. Im gleichen Zeitraum sank der Wert von Fleisch und Fleischerzeugnissen um 1,1 Prozent auf 44,3 Milliarden Euro. Trotz des Rückgangs ist die Fleischbranche damit noch immer rund 70-mal so groß wie der Markt für vegetarische und vegane Alternativen. Der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch ist zuletzt wieder leicht gestiegen. Laut Statistikamt und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung lag er bei 53,2 Kilogramm pro Person – etwa 300 Gramm mehr als im Vorjahr.

Die besten Grilltipps: So gelingt jedem das Fleisch und Gemüse vom Grill

Sobald die Sonne rauskommt und es Richtung Frühling oder Sommer geht, ist in Deutschland die Grillsaison eröffnet! Ob mit Freunden im Park, auf dem Balkon oder mit der Familie im Garten: Mit unseren Tipps und Tricks gelingt jedem Anfänger das perfekte Essen vom Grill. Welche Kohle verwende ich für welchen Anlass? Briketts oder Holzkohle? Wie wird mein Fleisch so richtig saftig und wie vermeide ich, dass es trocken wird? Wie grille ich am besten vegetarisch mit Gemüse oder Spießen? Die Antworten finden Sie im Video.

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Ein Dokumentarfilm voller Musik und Energie von Francisca Marvão lässt die Mutter des portugiesischen Rock, Zurita de Oliveira, wieder lebendig werden.

Brustkrebs: 5 Fakten zur Krebserkrankung

Diagnose Brustkrebs: Das erhalten jährlich etwa 70.500 Frauen in Deutschland. Das Durchschnittsalter liegt bei 65 Jahren, es kann aber auch deutlich jüngere Frauen treffen. Hier sind fünf Fakten zu Brustkrebs: 1. Laut dem Robert-Koch-Institut ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. 28 Prozent aller Tumore sind bei Frauen in der Brust. 2. Die Zahl der Erkrankungen steigt seit 1980 stetig an. 2012 waren es noch rund 57.000 erkrankte Frauen. 3. Seit den 1990er Jahren ist die Todesrate jedoch gesunken. 2018 starben rund 22 Frauen je 100.000 Personen an Brustkrebs. 4. Diese Ursachen können die Wahrscheinlichkeit einer Brustkrebserkrankung erhöhen: Übergewicht, Bewegungsmangel, Typ II Diabetes mellitus, Ungesunde Ernährung, Konsum von schädlichen Genussmitteln (z.B. Alkohol und Nikotin), Langfristiger Ersatz von weiblichen Sexualhormonen, Dichtes Brustgewebe, Mehrere Fälle von Brust- und Eierstockkrebs in der Familie und die Bestrahlungen des Brustkorbes in der Kindheit. 5. Die Früherkennung ist sehr wichtig. Bereits ab dem 20. Lebensalter können Frauen die Vorsorge von der Krankenkasse bezahlen lassen. Zur Früherkennung zählen Screenings, Abtastungen und die Mammographie.

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