Der nächste Versuch der Menschheit, auf dem Mond zu landen, wird "sehr viel schwieriger" sein als frühere Missionen.
Plünderungen und Gewalt in Frankfurt: Was bisher bekannt ist
Plünderungen, brennende Barrikaden, über 50 Festnahmen: Die Polizei spricht nach den Krawallen in Frankfurt von erheblichen Schäden. Wer dahinter steckt und wie die Gewalt jetzt aufgearbeitet wird.
Erst Hoch, dann die Kältepeitsche: Was das GFS für Mitte November rechnet, ist hartnäckig
Es bleibt dabei: Wie schon in der letzten Woche gezeigt, rechnet das amerikanische GFS-Modell weiter beharrlich einen Kaltlufteinbruch ab dem 10. November – und das immer wieder, von Lauf zu Lauf. Dabei sind sogar Schneeflocken bis in tiefe Lagen im Spiel. Ein erster möglicher Wintereinbruch, der sich in den Vorhersageläufen hartnäckig zeigt. Jetzt kursiert in manchen Fake-News die Behauptung, das sei nur bei einem einzigen „Ausreißerlauf“ des GFS so gewesen. Das ist schlicht falsch – und genau das zeigen wir euch in diesem Wettervideo eindeutig. Denn auch die Vorhersageläufe der letzten Stunden rechnen immer wieder dasselbe Muster: Erst setzt sich klassisch das Hoch durch, dann folgt die Kältepeitsche Nummer 1 – mit Schnee in den Mittelgebirgen und sogar ein paar Flocken bis ganz runter. Ein Modelllauf von gestern Abend zeigte rund um den 13. und 14. November sogar einen weiß verschneiten Nordosten Deutschlands. Natürlich und ganz ehrlich eingeordnet: Das ist eine Tendenz mit immer noch gut zwei Wochen Vorlauf, keine fixe Vorhersage – da kann sich noch etwas verschieben. Aber genau das Spannende ist, dass sich das Signal eben nicht nur einmalig, sondern wieder und wieder zeigt. Das macht diese Wetterentwicklung so interessant. Ich zeige euch die aktuellen GFS-Läufe im Detail, räume mit den Fake-News auf und erkläre, wie belastbar der erste Schnee bis ins Flachland um den 13./14. November wirklich ist – seriös eingeordnet, ohne Hype. 👉 Reinschauen, abonnieren und keine Wetter-Prognose mehr verpassen!
Verkehrsunfallstatistik: Die Zahlen für Nordrhein-Westfalen
Rund 656.000 Unfälle ereigneten sich 2025 in NRW. Das sind laut Verkehrsunfallbilanz etwa 13.000 mehr als im Vorjahr. Auch bei der Zahl der Verletzten gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 78.675 auf etwa 81.200. 479 Menschen kamen ums Leben. 2024 waren es 485. Bei der Vorstellung der Statistik wies Innenminister Herbert Reul darauf hin, dass der Verkehr mit Autos, Fahrrädern, Pedelecs, Lastenrädern, E-Scootern, Motorrädern und Fußgängern auf engem Raum komplexer werde. „Wo mehr Verkehr auf gleich viel Raum trifft, entstehen neue Konflikte – und diese Konflikte schlagen sich in den Unfallzahlen nieder“, so Reul. Rund 3.900 Menschen wurden bei E-Scooter-Unfällen getötet oder verletzt – ein Anstieg von rund 50 %. Die Zahl der verunglückten Kinder im Alter bis 14 Jahren ist um 72 % auf 566 gestiegen. Reul erinnerte daran, dass E-Scooter erst ab 14 Jahren gefahren werden dürfen. Mehr als ein Drittel aller Unfälle mit Verletzten entfielen auf Fahrräder oder Pedelecs (E-Bikes). 106 Menschen kamen dabei ums Leben – die höchste Zahl im Zehnjahresvergleich. Stark nach oben gegangen sind die Unfallzahlen bei Kindern und Jugendlichen auf dem Pedelec. Die Zahl der getöteten Motorradfahrer ist um 47 % gesunken: 45 Menschen kamen ums Leben – der niedrigste Stand im Zehnjahresvergleich. Jedoch gab es mehr Leichtverletzte unter den Motorradfahrern (+18 %). Auch die Zahl der Schwerverletzten ist gestiegen (+3 %). Insgesamt ereigneten sich laut Statistik 3.274 Unfälle unter Alkoholeinfluss. 1.130 Unfälle gehen auf andere berauschende Mittel zurück. Den größten Anteil hat Cannabis mit 506 Unfällen (+23 %) – der höchste jemals erfasste Wert. Die Zahl der illegalen Autorennen ist von 2.270 im Vorjahr auf 2.384 gestiegen – ein neuer Höchststand seit Beginn der Statistik. Dabei gab es 663 Unfälle und 19 Tote (2024: 578 Unfälle, 15 Tote) – ein Rekordstand seit Einführung des Straftatbestands 2017.
Was gegen die Volkskrankheit Parodontitis helfen kann
Als Parodontitis bezeichnen Mediziner eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates. Auslöser der Erkrankung ist eine bakterielle Infektion, die sich meist als hartnäckiger Zahnbelag oder Plaque ablagert. Erste Anzeichen sind etwa ein geschwollenes Zahnfleisch, Zahnfleischbluten oder empfindliche Zähne. Eine Parodontitis ist keine Parodontose. Zwar kommt es bei beiden Erkrankungsbildern zu einem Zahnfleischrückgang, aber bei einer Parodontose liegt keine Entzündung vor. Eine mangelnde Mundhygiene, ein geschwächtes Immunsystem, Rauchen oder bestimmte Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus können eine Parodontitis befördern. Ebenfalls eine Rolle spielt ungesunde Ernährung, zu viel Zucker etwa kann Entzündungen fördern. Die beste Vorbeugung ist die Vermeidung der Risikofaktoren. An oberster Stelle steht hier eine vernünftige Mund- und Zahnpflege. Dazu zählen Mediziner mindestens zweimal tägliches Zähneputzen und auch die Reinigung der Zunge sowie der Zahnzwischenräume. Außerdem sollte man ein- bis zweimal jährlich zu den Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt gehen.
Temu, Shein & Co.: Was Sie über Online-Billig-Plattformen wissen sollten
Online-Plattformen wie Temu, Shein und AliExpress bieten ein vielfältiges Produktsortiment an, das von Kleidung über Elektronik bis hin zu Haushaltsartikeln reicht und zunehmend an Beliebtheit gewinnt. Laut einer Befragung des Kölner Handelsforschungsinstituts IFH im Jahr 2024 kannten 91 Prozent der Befragten diese Portale. Temu und Shein werben nicht nur intensiv auf sozialen Medien wie Instagram, sondern bieten ihre Produkte auch zu besonders niedrigen Preisen an. Beispielsweise kostet ein Teppich 13,83 Euro, ein Bikini-Oberteil 5 Euro und zehn Staubwedel nur 95 Cent. Diese Preise sind auf den Plattformen üblich. Temu, wie auch Shein und AliExpress, gehören zu den neueren chinesischen Online-Plattformen, die schnell den europäischen Markt erobert haben und somit zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für etablierte Anbieter wie Amazon geworden sind. Die Webseiten dieser Plattformen sind professionell gestaltet und locken mit regelmäßigen Gewinnspielen und Rabatten. Influencer werden belohnt, wenn sie über ihre Bestellungen berichten. Sollte eine Lieferung bei Temu nicht innerhalb des versprochenen Zeitraums von etwa zehn Tagen ankommen, gibt es eine Rückerstattung von fünf Euro. Zudem bietet die Plattform eine 90-tägige kostenlose Rückgabegarantie, falls ein Produkt nicht den Erwartungen entspricht. Abmahnung der Plattformen: Verbraucherschützer haben die Billig-Plattform Temu abgemahnt, weil auf mehreren Produkten das CE-Kennzeichen fehlte. Dieses Zeichen zeigt, dass ein Produkt alle EU-Sicherheits- und Umweltschutzstandards erfüllt. Zudem wurden die Verbraucherschützer auf Temus umweltbezogene Aussagen aufmerksam, die das Unternehmen nicht belegen konnte. Verbraucherschützer warnen vor Risiken bei Temu, Shein und Co.: Bestellungen auf Plattformen wie Shein können gesundheitliche Risiken bergen. Greenpeace hat 47 Artikel, darunter Kleidung und Schuhe, untersuchen lassen. Das Ergebnis: 15 Prozent der Kleidungsstücke waren mit schädlichen Stoffen belastet. Wie unterscheiden sie sich von anderen Plattformen wie zum Beispiel Amazon? Temu, Shein und AliExpress bieten extrem günstige Preise, indem sie Produkte direkt vom Hersteller in China nach Deutschland liefern, ohne Zwischenhändler. Dadurch wollen sie neue Märkte erschließen und Konkurrenz zu großen Anbietern wie Amazon schaffen.
Staubilanz für Nordrhein-Westfalen: So viele Tage steht NRW im Stau
Staus sind in Nordrhein-Westfalen leider vorprogrammiert. Der ADAC hat seine Staubilanz für das Jahr 2024 in NRW bekannt gegeben. Insgesamt knapp 172.000 Staus zählte der ADAC auf den NRW-Autobahnen 2024. Auf den mehr als 2.250 Autobahnkilometern betrug die Dauer aller Verkehrsstörungen 154.964 Stunden. Das sind den Angaben zufolge acht Prozent mehr als 2023 (143.606). Autofahrer steckten damit fast 6.457 Tage in Stau und stockendem Verkehr fest. In NRW gibt es laut ADAC einen hohen Sanierungsbedarf. Obwohl NRW nur rund 17 Prozent der deutschen Autobahnkilometer hat, fanden dort 2024 bis zu 66 Prozent aller Baustellen statt. Zwischen Mai und Dezember gab es monatlich über 600 Baustellen, im November sogar 685. Besonders belastet waren in NRW im vergangenen Jahr diese zehn Autobahnen: A1, A2, A3, A4, A40, A42, A46, A52, A57 und A59. 2024 gehörten sechs Abschnitte aus dem Raum Köln und dem Ruhrgebiet zu den 15 größten Stauschwerpunkten Deutschlands. Bundesweit bleibt NRW damit weiter Stauland Nummer eins.
Stau auf der Autobahn: Was ist Pflicht, was verboten?
Nordrhein-Westfalen ist bekannt für seine unzähligen Staus auf den Autobahnen. Morgens und am frühe Abend zum Berufsverkehr gibt den meisten Stau in NRW. Das ergibt für die Autofahrer so einige Wartestunden im Fahrzeug. Doch auch wenn im Stau alles still steht, gibt es einige Regeln zu beachten. So ist zum Beispiel die Bildung einer Rettungsgasse Pflicht. Wenn man dies nicht tut kann es nach dem Bußgeldkatalog teuer werden.